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Restaurierung wertvoller Akten im Landesamt für Denkmalpflege gestartet

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    Im Landesamt für Denkmalpflege Sachsen (LfD) ist das Restaurierungsprojekt „Quellenschatz der sächsischen Denkmalpflege – Restaurierung von unikalem Archivbestand“ gestartet. Dank der finanziellen Förderung von der Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts (KEK) können die wertvollen Schriften mit Mitteln des Bundes gesichert und für künftige Generationen erhalten werden.

    Die Restaurierung wird über den Zeitraum von anderthalb Jahren in zwei Schritten erfolgen. Im ersten Sicherungsschritt werden die Akten in einem Mengen-Entsäuerungsverfahren behandelt, um den natürlichen Zerfall der teils stark säurehaltigen Papiere aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts zu verzögern. Anschließend werden durch Papierrestauratoren Schäden der Akten wie Risse, Fehlstellen, Schimmelrückstände oder Einbandschäden behoben.

    Im Rahmen einer Öffentlichen Ausschreibung wurden die Restaurierungsleistungen an das ZFB Zentrum für Bucherhaltung GmbH in Leipzig und an die Buchrestaurierung Leipzig GmbH vergeben.

    Durch die Förderung des Bundes und des Freistaats Sachsen kann nun etwa 2/3 des originalen Aktenbestandes aus der Topographischen Registratur des LfD (etwa 1.600 akut gefährdete Akten) gesichert und erhalten werden.

    Bei den „Alt-Akten“ handelt es sich um einen einzigartigen Bestand an Schriftstücken, der die Entwicklung der Staatlichen Denkmalpflege in Sachsen von der Einrichtung der „Königlich-Sächsischen Kommission zur Erhaltung der Kunstdenkmäler“ 1894 über die Gründung des Landesamtes für Denkmalpflege Sachsen 1917 bis in die Zeit nach 1945 widerspiegelt.

    Gegliedert nach Orten und Objekten dokumentieren die Akten Kulturdenkmale wie Kirchen, Rittergüter, Türme, Brücken, Glocken oder Grabdenkmale. Sie zeigen auch die Vernetzung der Kunst- und Architekturszene des ausgehenden 19./beginnenden 20. Jahrhunderts bis in die 1950er Jahre und enthalten Zeugnisse über Kooperationen weit über die Grenzen Sachsens.

    Dieser Aktenbestand bildet bis heute für die kontinuierliche Arbeit am Kulturdenkmal für das LfD eine unverzichtbare Grundlage, die langfristig auch digital öffentlich zugänglich gemacht werden soll. Die Förderung des Bundes leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.

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