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Weiterhin hohes Interesse an sächsischer Gründungsförderung InnoStartBonus

Von Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
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    Das sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) verzeichnet für seine erfolgreiche Gründungsförderung InnoStartBonus erneut zahlreiche Bewerbungseingänge. Im sechsten Förderaufruf wurden bis zum Bewerbungsschluss am 19. Oktober 2021 von über 128 Gründungsinteressierten insgesamt 54 Gründungskonzepte aus 10 verschiedenen Branchen eingereicht.

    Hinter den innovativen Geschäftsideen stehen diesmal 26 geplante Teamgründungen und 28 Einzelgründungen aus ganz Sachsen, wobei mehr als ein Drittel der Konzepte von Gründerinnen eingereicht worden ist.

    Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig: „Die meisten Entwicklungs- und Innovationsabteilungen befinden sich an den Unternehmenssitzen im Westen Deutschlands. Deshalb müssen wir die aktuellen technischen und wirtschaftlichen Umbrüche nutzen, um uns einen Vorsprung Ost zu erarbeiten. Der InnoStartBonus kann dazu einen wichtigen Teil beitragen. Jede Idee und jede Gründung birgt eine Chance für Sachsen. Ich wünsche den Bewerberinnen und Bewerbern viel Erfolg bei der weiteren Umsetzung der Gründungsvorhaben.“

    Bis Ende Oktober 2021 findet die Vorauswahl statt. Dabei bewertet ein durch das Ministerium berufenes Expertengremium die eingereichten Konzepte. Am 11. bzw. 12. November 2021 dürfen die potenziellen Gründerinnen und Gründer ihre Gründungsideen im Rahmen eines Pitches den Experten präsentieren und sich den Fragen des Gremiums stellen.

    Im Ergebnis gibt das Expertengremium unter Leitung von Claudia Weber, Leiterin des Referates Mittelstandsfinanzierung, Bürgschaften und Existenzgründungen im Wirtschaftsministerium, ein Votum zur Förderwürdigkeit ab. Mit diesem Votum kann der Förderantrag bei der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank (SAB) – eingereicht werden. Der Förderbeginn für die ausgewählten Gründerinnen und Gründer ist für Januar 2022 geplant.

    InnoStartBonus – Bilanz der bisherigen fünf Förderaufrufe

    Der Freistaat Sachsen stärkt mit der Gründungsförderung InnoStartBonus seine innovative Gründerszene. Seit dem Auftakt im März 2019 haben bereits fünf Förderaufrufe (»Calls«) stattgefunden. In den bisherigen Förderaufrufen wurden von über 600 Interessenten fast 250 Gründungskonzepte aus zwölf verschiedenen Branchen eingereicht. Das vom SMWA geleitete Expertengremium hat insgesamt 105 Gründungsinteressierte – davon sind knapp 35 Prozent Gründerinnen – mit ihren innovativen Geschäftsideen für förderwürdig befunden.

    Bereits 51 Unternehmensgründungen sind vollzogen worden und über 50 Arbeitsplätze entstanden. Die geförderten Ausgründungen konnten bereits Beteiligungen in verschiedenen Finanzierungsphasen (Pre-Seed, Seed, Series A) abschließen. Im Ergebnis stehen sechs- bis siebenstellige Unternehmensbewertungen. Gut die Hälfte der InnoStartBonus-Projekte wird in den Großstädten Leipzig, Dresden und Chemnitz umgesetzt. Insgesamt 56 Kinder von Geförderten profitieren vom Kinderbonus.

    Hintergrund: InnoStartBonus

    Idee ist es, ausgewählte potenzielle sächsische Gründerinnen und Gründer mit innovativen Geschäftsideen im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens mit einem Gründungsbonus von monatlich 1.000 Euro für zwölf Monate zu fördern, diese professionell zu betreuen und zu vernetzen.

    Die neue Gründungsförderung ist familienfreundlich, denn pro unterhaltspflichtigem Kind wird für die Dauer der Förderung ein monatlicher Kinderbonus von 100 Euro gewährt.

    Innovative Neugründungen sollen in die sächsische Gründungsszene eingeführt und beim Start finanziell unterstützt werden. Die futureSAX GmbH, die Innovationsplattform des Freistaates Sachsen, begleitet die Gründungsinteressierten im Bewerbungs- und Förderzeitraum individuell.

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