3.8 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Zwei Jahre nach dem Anschlag von Halle – rechtem Hass und Gewalt die Stirn bieten

Von Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag
Anzeige

Mehr zum Thema

Mehr
    Anzeige
    Anzeige

    Zum 2. Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags in Halle erklären die Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter: An diesem 2. Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags von Halle gedenken wir der Opfer, die brutal aus ihrem Leben gerissen wurden. Wir fühlen mit ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden, die sie Tag um Tag schmerzlich vermissen.

    Und wir denken an all jene, die diesen furchtbaren und hasserfüllten Angriff miterleben mussten und mit dieser Erinnerung leben müssen. Wir können den Betroffenen diesen Schmerz nicht nehmen. Doch wir stehen eng an ihrer Seite in Verbundenheit und Solidarität.

    Leider erleben wir weiterhin, wie antisemitische und rassistische Hetze und Angriffe um sich greifen – sowohl im Umfeld von Verschwörungserzählungen als auch bei alltäglichen Begegnungen – und  immer ungehemmter zutage treten. Jüdinnen und Juden werden beleidigt, bedroht und angegriffen – im Netz und auf der Straße. Die Zahl antisemitischer und rechtsextremer Straftaten ist in den vergangenen Jahren weiter angestiegen.

    Es ist unser aller Pflicht, diesen Hass niemals unwidersprochen zu lassen. Bewahren und fördern wir die Vielfalt in unserem Land. Denn es ist diese Vielfalt, die uns als Gesellschaft stark macht. Jüdisches Leben ist ein Teil von Deutschland und muss hier sichtbar, sicher und selbstverständlich stattfinden können. Wir müssen Antisemitismus, Rassismus und Hass konsequent den Nährboden entziehen.

    Es ist auch der klare Auftrag einer künftigen Bundesregierung, rechten Hass und Gewalt in allen Formen zu bekämpfen. Ein essentieller Bestandteil muss sein, die Zivilgesellschaft im Kampf gegen Rechts zu stärken. Rechte Tendenzen in Sicherheitsbehörden müssen konsequent aufgeklärt und verfolgt werden und wir brauchen ein schärferes Waffenrecht.
    Der Anschlag vom 9. Oktober 2019 ist und bleibt eine ständige Mahnung an uns alle, für ein vielfältiges Deutschland einzustehen!

    Anzeige
    Werbung

    Mehr zum Thema

    Mehr
      Anzeige
      Werbung

      Topthemen

      - Werbung -

      Aktuell auf LZ

      Anzeige
      Anzeige
      Anzeige