21.4°СLeipzig

Halle/Saale

- Anzeige -

Umstrittener Kabarettist: Mehrere Hundert demonstrieren gegen Auftritt von Uwe Steimle in Halle

Bereits seit einigen Wochen wurde in Halle und darüber hinaus um einen Auftritt des umstrittenen Kabarettisten am gestrigen Freitag gestritten. Aktivisten werfen ihm vor, „extrem rechte“ Inhalte zu verbreiten und mit Rechtsradikalen gemeinsame Sache zu machen. Steimles Fans hatten sich den abendlichen Gang ins Hallesche Steintorvarieté sicherlich anders vorgestellt. Begrüßt wurden sie von etwas mehr […]

Stau am Gleis: Drohschreiben sorgt für Teilsperrung des halleschen Hauptbahnhofs

So haben sich die Pendler den Tag sicher nicht vorgestellt: Am Donnerstagmorgen wurde der Hauptbahnhof in Halle großteils abgesperrt. Auslöser war ein direkt an die örtliche Polizei gegangenes Drohschreiben. Der Zugverkehr konnte jedoch größtenteils aufrechterhalten werden. Eine Bedrohung konnte nicht festgestellt werden. Nachdem das Drohschreiben eingegangen war, wurde das Bahnhofsgebäude sowie ein Teil der Gleise […]

Versuch Zwei: Erneute Besetzung des „Schiefen Hauses“ in Halle

Nur zwei Tage nach einer ersten Scheinbesetzung ist das „Schiefe Haus“ in Halle erneut durch Aktivistinnen und Aktivisten okkupiert worden. Diesmal verschanzten sich aber tatsächlich Personen im Gebäude, die auch dauerhaft bleiben wollten. Die Besetzung wurde in der Nacht auf Montag bekannt. Neben einigen Unterstützenden vor dem Haus war schnell auch ein größeres Aufgebot der […]

Besetzung Halle

Noch nicht aufgegeben: „Schiefes Haus“ in Halle kurzzeitig besetzt

Totgeglaubte leben bekanntlich länger: Mehrere Aktivistinnen und Aktivisten besetzten am Freitag Abend das sogenannte „Schiefe Haus“ in der halleschen Innenstadt. Das Gebäude war viele Jahre von einer Projekt-WG bewohnt worden, bevor es vergangene Woche nach mehrjährigem Rechtsstreit verlassen werden musste. Ein Fall, der die steigenden Gentrifizierungsprobleme und bekannte Entmietungspraktiken in Leipzigs Nachbarstadt illustriert. Auch über […]

Sven Liebich am 7. November 2020 als „Querdenker“ unterwegs. Foto: Videoscreen Jfda

Mittwoch, der 27. April 2022: Razzia bei Sven Liebich und mutmaßlichen Schleusern, Ermittlungen gegen Polizeianwärter und Kita-Warnstreiks angekündigt

In Halle und weiteren ostdeutschen Städten führten Sicherheitsbehörden heute auf Bundes- und Landesebene verschiedene Razzien durch, einmal beim bekannten Neonazi Sven Liebich und einmal bei mutmaßlichen Schleusern. Außerdem haben die Gewerkschaften erneut Warnstreiks in kommunalen Kitas und Horten angekündigt, um vor der dritten Verhandlungsrunde den Druck auf die Arbeitgeberverbände zu erhöhen. Und: Die Bundesregierung hat […]

Halle gegen Rechts wirft Polizei Fehler im Umgang mit Anti-Corona-Demo vor

Erneut zogen am Montagabend bis zu 2.000 Personen gegen die Corona-Eindämmungsmaßnahmen durch Halle (Saale). Angemeldet und beworben wurde die Demonstration durch die verschwörungsideologische „Bewegung Halle“, die sich dem extrem rechten Querdenken-Milieu zuordnen lässt. Mehrere Journalist/-innen wurden durch Teilnehmende bedroht, Auflagen nicht eingehalten. Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage wirft der Polizei Fehler im Umgang mit der Demonstration vor.

Umnutzung in Halle (Saale): Eine Stätte lebendiger und klangvoller Musiktradition

Kirchenbauwerke gehören in Mitteldeutschland zu fast jedem Ort. Im Alltag sind sie bekannt als Wahrzeichen, Ortsmittelpunkt oder Orientierungsmarke, sie haben architektonisch, kunsthistorisch und regionalgeschichtlich vielfältige Bedeutung. Dutzende Kirchen werden heutzutage anders als ursprünglich genutzt, so auch in Halle an der Saale.

Grüne Politikerin Katrin Göring-Eckardt. Foto: Lucas Böhme

Zwei Jahre nach dem Anschlag von Halle – rechtem Hass und Gewalt die Stirn bieten

Zum 2. Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags in Halle erklären die Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter: An diesem 2. Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags von Halle gedenken wir der Opfer, die brutal aus ihrem Leben gerissen wurden. Wir fühlen mit ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden, die sie Tag um Tag schmerzlich vermissen.

Naturwissenschaftliche Uni-Museen öffnen wieder – Ausstellung zur Geschichte der Schweinezucht erneut zu sehen

Die Ausstellung „SUS100 – Mensch verändert Schwein“ ist noch einmal für Besucherinnen und Besucher von Montag, 6. September 2021, bis Freitag, 5. November 2021, im Zentralmagazin Naturwissenschaftlicher Sammlungen (ZNS) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) am Domplatz 4 zu sehen. Auch das Geiseltalmuseum und das Museum für Haustierkunde öffnen wieder zu festen Zeitpunkten.

Die Bewegung Leipzig - längst ein wichtiger Teil der Querdenkerdemonstranten. Foto: Michael Freitag

Nach OVG-Beschluss zu „Querdenken“: Leipziger Verbot steht und Halle bekommt „Besuch“ + Update & Video 17:15 Uhr „Tag zum Abhaken“

Gegen 8:30 Uhr war beim LZ-Anruf noch alles unklar am Oberverwaltungsgericht (OVG) Bautzen. Dass man in Leipzig auf das Urteil warte, sei klar, so Pressesprecher Thomas Tischer. Im Laufe des Vormittages solle das Urteil fallen, hieß es, geklagt hätte allerdings nur ein Versammlungsanmelder aus dem Bündnis „Querdenken 341“, „Bewegung Leipzig“ und „Eltern stehen auf“ für eine Kundgebung auf dem Leipziger Augustusplatz am heutigen 10. April. Wer genau, blieb offen, doch eine Klage mehr hätte in der Sache sicher nichts geändert, aber mehr gekostet. Am Ende rissen scheinbar bei der „Bewegung Leipzig“ die Nerven. 13:01 Uhr hieß es, man treffe sich nun in Halle/Saale.

Sven Liebich am 7. November 2020 als „Querdenker“ unterwegs. Foto: Videoscreen Jfda

Leipzig am 7. November: Nachwehen für einen „Querdenker“ + Video

Sven Liebich ist nur wenige Stunden nach dem 7. November 2020 ausgesprochen umtriebig auf seinem Youtube-Kanal. Ganze drei Mal lädt er am 8. November 2020 alle Videosequenzen hoch, die er von einer Szene am Leipziger Wintergartenhochhaus hat unter Titeln wie „brutaler Antifa-Schläger (…) greift Querdenker Demonstranten grundlos an“. Mit dem „Querdenker“ meint der Hallenser Rechtsextremist sich selbst, der „Angreifer“ ist ein Szenefotograf. Und er hat allen Grund dazu, denn so versucht der ehemalige „Blood & Honour“-Aktivist der möglichen Vollstreckung einer Bewährungsstrafe von 11 Monaten Haft zu entgehen.

Das "Mini-Lichtfest" auf dem Nikolaikirchhof 2020. Foto: L-IZ.deZ.de

Freitag, der 9. Oktober 2020: Kemmerich hat nichts gelernt, Erinnern an Halle-Anschlag und ein Mini-Lichtfest + Video

Thomas Kemmerich sieht es immer noch nicht als Fehler an, die Wahl zum thüringischen Ministerpräsidenten mithilfe der AfD angenommen zu haben. Die Bundesspitze der FDP reagiert sofort und kündigt an, ihn nicht im möglichen Wahlkampf 2021 unterstützen zu wollen. In Leipzig gab es am Abend gleich zwei wichtige Ereignisse. Eine Demo unter dem Motto „Gemeint sind einige, betroffen sind wir alle – Erinnern heißt handeln“ erinnerte an den Anschlag von Halle und ein „Mini-Lichtfest“ fand nach der Rede zur Demokratie auf dem Nikolaikirchhof statt. Die L-IZ fasst zusammen, was am Freitag, den 9. Oktober 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

Die ersten Leipziger begannen am Abend des 09. Oktober 2019 Kerzen an der Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge in der Leipziger Gottschedstraße aufzustellen. Foto: L-IZ.de

Gedenken an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Halle vor einem Jahr

Heute, ein Jahr nach dem Terroranschlag in Halle, solidarisiert sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Leipzig mit den Opfern und ihren Angehörigen, mit der jüdischen Gemeinde und allen demokratischen Hallenser/-innen. Das rechtextremistische Attentat war antisemitistisch, antifeministisch und rassistisch motiviert. Die Fraktion betrachtet die in unserer Gesellschaft tief verwurzelte rassistische Mentalität mit großer Sorge.

Grüne Politikerin Katrin Göring-Eckardt. Foto: Lucas Böhme

Ein Jahr nach Halle – alle Menschen müssen sicher in Deutschland leben können

Zum 1. Jahrestag des rechtextremen Anschlags in Halle erklären die Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter: Ein Jahr nach dem rechtsextremen Anschlag in Halle sind Schmerz und Trauer nicht verschwunden. Wir gedenken heute den Opfern dieser brutalen Attacke von vor einem Jahr. Und wir sind in Gedanken bei jenen, die ihre Angehörigen und Freundinnen und Freunde verloren haben und bei denjenigen, die noch immer unter den schrecklichen und traumatischen Erlebnissen leiden.

Foto: Pixabay, Mauistik

Mittwoch, der 30. September 2020: Kontroverse um jüdischen Feiertag in Halle

Im vergangenen Jahr suchte sich ein Antisemit den Jom-Kippur-Feiertag aus, um auf die Synagoge in Halle ein Attentat zu verüben. In diesem Jahr besuchte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff das Gebet in Halle – und sorgte mit seinem Verhalten für Ärger bei einer Überlebenden des Attentats. Außerdem: Der sächsische Landtag hat heute über Connewitz diskutiert. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 30. September 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.

Symbolfoto: Pixabay

Erinnerung und Solidarität am Jahrestag des Anschlags in Halle (Saale)

Am Jahrestag des Anschlags auf die Synagoge und den Kiez Döner in Halle, bei dem Jana Lange und Kevin Schwarze getötet wurden, rufen Halle gegen Rechts – Bündnis für Zivilcourage und die Mobile Opferberatung bei Miteinander e.V. zum Gedenken, Erinnern und der Solidarität mit den Überlebenden und Betroffenen des Anschlags auf. Sie kündigen eine gemeinsame Ausstellung und Begegnungsmöglichkeiten auf dem Steintor-Campus an.

Gewächshäuser im Botanischen Garten der Universität Halle. Foto: Uni Halle / Matthias Ritzmann

Halle: Botanischer Garten öffnet Gewächshäuser für Besucher

Der Botanische Garten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) öffnet ab Donnerstag, 24. September 2020, wieder seine Gewächshäuser für Besucherinnen und Besucher. Sie können das erste Mal in diesem Jahr zu den gewohnten Öffnungszeiten einen Rundgang durch die Anlagen machen und dabei die fünf Schaugewächshäuser - das Immergrünenhaus, das Sukkulenten- und Kakteenhaus, das Tropenhaus, das Viktoriahaus und das Wasserpflanzenhaus - besichtigen. Für den Besuch gelten die gewohnten Hygiene- und Abstandsregeln in der Corona-Pandemie.

Kerstin Köditz (Linke). Foto: DiG/trialon

War der Halle-Attentäter wirklich ein unbeschriebenes Blatt für sächsische Sicherheitsbehörden?

Kerstin Köditz, in der Linksfraktion zuständig für antifaschistische Politik, erklärt zur Antwort auf ihre Landtagsanfrage nach Bezügen des Halle-Attentäters Stephan B. nach Sachsen: „Der Halle-Attentäter Stephan B. hatte nach Auskunft der Staatsregierung keine Bezüge nach Sachsen. Das teilte Innenminister Wöller jetzt auf meine neueste Landtagsanfrage (Drucksache 7/240) mit. Demnach habe B. zurückliegend weder an Veranstaltungen der extremen Rechten im Freistaat teilgenommen, noch in Kontakt mit hiesigen Neonazis gestanden.“

- Anzeige -
Scroll Up