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Anschlag

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Grüne Politikerin Katrin Göring-Eckardt. Foto: Lucas Böhme

Zwei Jahre nach dem Anschlag von Halle – rechtem Hass und Gewalt die Stirn bieten

Zum 2. Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags in Halle erklären die Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter: An diesem 2. Jahrestag des rechtsterroristischen Anschlags von Halle gedenken wir der Opfer, die brutal aus ihrem Leben gerissen wurden. Wir fühlen mit ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden, die sie Tag um Tag schmerzlich vermissen.

Szene aus dem Bekennervideo, das den Anschlag auf die Kneipe "Bull's Eye" am 11. Januar 2021 zeigt. Screenshot: L-IZ.de

Queerfeministinnen bekennen sich zu Anschlag auf Eisenacher Neonazitreff

Am frühen Montagmorgen, den 11. Januar 2021, detonierten in Eisenach mehrere Sprengsätze vor und in der rechtsextremen Szenekneipe „Bull`s Eye“. Nach Polizeiangaben wurden das Haus und ein Auto beschädigt. Die Täter besprühten außerdem mit roter Farbe die Fassade. „Fight nazis every day“, dazu ein Venussymbol. Ein Bekennerschreiben ist aufgetaucht. Im Internet kursiert ein Video der Tat. Der Staatsschutz ermittelt.

Die ersten Leipziger begannen am Abend des 09. Oktober 2019 Kerzen an der Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge in der Leipziger Gottschedstraße aufzustellen. Foto: L-IZ.de

Gedenken an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags in Halle vor einem Jahr

Heute, ein Jahr nach dem Terroranschlag in Halle, solidarisiert sich die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtrat Leipzig mit den Opfern und ihren Angehörigen, mit der jüdischen Gemeinde und allen demokratischen Hallenser/-innen. Das rechtextremistische Attentat war antisemitistisch, antifeministisch und rassistisch motiviert. Die Fraktion betrachtet die in unserer Gesellschaft tief verwurzelte rassistische Mentalität mit großer Sorge.

Gedenken an die Toten von Hanau am 20. Februar 2020 am Leipziger Runkiplatz (Eisenbahnstraße). Foto: L-IZ.de

Leipziger/-innen gedenken der Opfer in Hanau + Videos

Nach dem rassistisch motivierten Terroranschlag in Hanau möchten Menschen in zahlreichen Städten der Opfer gedenken – auch in Leipzig. Hier soll es ab 20 Uhr eine Kundgebung auf dem Otto-Runki-Platz an der Eisenbahnstraße geben. Politiker in Sachsen fordern unterdessen mehr Befugnisse für die Sicherheitsbehörden und mehr Engagement gegen Rechtsradikale. Die L-IZ wird den Text im Laufe des Abends aktualisieren.

Irena Rudolph-Kokot von „Leipzig nimmt Platz“ und der SPD Leipzig. Foto: LZ

Hanau geht uns alle an

Und wieder stehen wir erschüttert vor dem Ergebnis eines rechten rassistischen Anschlags und suchen nach Antworten auf die vielen Fragen. Zehn Menschen sind gestern durch einen menschenfeindlichen rassistischen Anschlag zu Tode gekommen. Aber zunächst gilt unsere Anteilnahme den Familien und Freunden der Opfer des rassistischen Verbrechens und schnelle Genesung den Verletzten.

Henning Homann, SPD Sachsen. Foto: Götz Schleser

Generalsekretär Homann zu den Morden in Hanau

Henning Homann, Generalsekretär der SPD Sachsen, zu den Morden in Hanau: „Die Morde von Hanau machen mich nahezu sprachlos und wütend. Unsere Gedanken sind bei den Familien und Angehörigen der Opfer. Wir wünschen den Verletzten, dass sie wieder vollständig gesund werden. Wir sind in Gedanken bei allen Menschen in Hanau. Was für eine furchtbare und unfassbare Tat.“

Irena Rudolph-Kokot (SPD). Foto: Michael Freitag

Eine wehrhafte Demokratie: Vorsorge, Aufklärung und die volle Härte des Rechtsstaates

Zu dem feigen Anschlag auf das Bürgerbüro unseres Gründungsmitglieds der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt und SPD-Bundestagsabgeordneten Karamba Diaby erklärt die stellvertretende Bundesvorsitzende der AG Irena Rudolph-Kokot: „Und wieder einmal haben rechter Hass und Hetze Früchte getragen. Der immer offener in unserer Gesellschaft vorgetragene Rassismus und andere rechte Parolen werden leider immer öfter in die Praxis umgesetzt. Warnungen und verbale Bekundungen reichen nicht mehr aus – wir müssen alle wesentlicher aktiver gegen rechtes Gedankengut vorgehen, denn es wird leider immer öfter gewaltvoll inszeniert.“

Logo Halle gegen Rechts

Halle: Anschlag auf das Wahlkreisbüro von Dr. Karamba Diaby

In der Nacht zu Mittwoch wurde nach Berichten des Bundestagsabgeordneten Dr. Karamba Diaby (SPD) ein Anschlag auf sein Wahlkreisbüro in Halle (Saale) verübt. Mitarbeiter stellten fünf Einschüsse in den Scheiben des Büros fest. Das Bündnis stellt sich hinter den Abgeordneten, der sich auch seit Jahren gegen gegen Rassismus und die extreme Rechte engagiert.

Benjamin Göhler. Quelle: SPD Leipzig-Alt-West

Anschlag auf Westwerk unfassbar dumm und unsolidarisch

Der Vorsitzende der SPD Leipzig-Alt-West und Stadtratskandidat Benjamin Göhler sowie die Landtagskandidatin Irena Rudolph-Kokot erklären zum Anschlag auf das Westwerk als Ort der kulturellen Vielfalt im Leipziger Westen: „Eine solche Aktion in meinem Kiez ist einfach unfassbar dumm und unsolidarisch.“

OBM Jung entsetzt über Mordanschlag gegen Adamowicz in Danzig

Nach dem tödlichen Anschlag auf den Danziger Oberbürgermeister Paweł Adamowicz hat sich Oberbürgermeister Burkhard Jung entsetzt gezeigt. „Die Öffentlichkeit musste Zeuge eines feigen Mordanschlages werden. Für mich ist diese Attacke ein deutlicher Hinweis darauf, dass Worten irgendwann auch Taten folgen. Wir erleben nicht nur in Polen eine seit Jahren aufgeheizte Stimmung und Spaltung der Gesellschaft, in der Hass von immer noch mehr Hass überboten wird und der jetzt ein Todesopfer gefordert hat. Der Angriff muss uns allen erneut Zeichen sein, jede Gewalt zu ächten und für eine friedliche Gesellschaft zu kämpfen.“

Foto: Büro MdL Ronald Pohle

Anschlag auf das Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Ronald Pohle

Am Abend des 27.11.2017 wurde ein Anschlag auf das Wahlkreisbüro des Landtagsabgeordneten Ronald Pohle in der Wurzner Straße im Leipziger Osten verübt. Dabei wurden die Fensterscheiben und Außenjalousien beschädigt. Dank der Aufmerksamkeit der Nachbarn und des schnellen Einsatzes der Polizei konnten drei Tatverdächtige gefasst werden.

Wer kann den Täter identifizieren? Seit dem 30.09. wird öffentlich gefahndet. Foto: PD Dresden

Sprengstoffanschlag auf Dresdner Moschee –Zeugen gesucht

Ein bislang unbekannter Täter platzierte am 26.09.2016 gegen 21:50 Uhr an der „DiTiB Fatih Camii“ Moschee in 01157 Dresden, Hühndorfer Str. 14 eine Spreng- und Brandvorrichtung vor dem Eingangsbereich der Moschee und zündete diese. Zur Tatzeit war im angegriffenen Objekt der Imam mit seiner Frau und den beiden sechs und zehn Jahren alten Kindern anwesend. Es wurde niemand verletzt. Bei dem Angriff wurden die Fassade sowie die Eingangstür beschädigt.

Initiative Weltoffenes Gohlis verurteilt den Anschlag auf die künftige Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Lindenthaler Straße

Für ein friedliches Zusammenleben braucht unsere Gesellschaft gegenseitigen Respekt und viele Möglichkeiten zur Begegnung. Der Anschlag auf eine Unterkunft für Menschen, die vor Krieg und Gewaltherrschaft zu uns fliehen, will ausgrenzen, Konflikte schüren und so Integration verhindern. Rassismus, Hass und Empathielosigkeit treten wir entschieden und gewaltfrei entgegen. Die jüngsten Ereignisse gefährden das friedvolle Zusammenleben sowie auch den bereits seit Jahren gepflegten Dialog mit den Einwohner/innen im Stadtteil.

Foto: Abgeordnetenbüro Susanne Schaper

Anschlag auf Abgeordnetenbüro von Susanne Schaper in Chemnitz

Von Donnerstag auf Freitag kam es in Chemnitz zum wiederholten Mal zu einem Anschlag auf das Abgeordnetenbüro von Susanne Schaper. Unbekannte haben vermutlich in den frühen Morgenstunden eine ölige gelbe Farbe großflächig auf Schaufenster, Fassaden und Eingangsbereich des Büros verteilt, sowie die Schaufensterscheiben beschädigt. Die Täter konnten zunächst unerkannt entkommen, die Polizei ist eingeschaltet.

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