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Autofahrer sollten den Augustusplatz ab Freitag sehr weiträumig umfahren, Straßenbahnen fahren sowieso Umleitung

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    Da kann man eigentlich nur sagen: Die Kreuzung Augustusplatz sollte man meiden vom 10. bis zum 19. Juni. Zumindest, wenn man mit einem Kraftfahrzeug unterwegs ist. Dann geht hier fast gar nichts mehr, denn die LVB wechseln in dieser Zeit das Gleiskreuz aus. Das ist die Mitte der Kreuzung und Abbiegen kaum noch möglich. Und rund um die Kreuzung wird es wohl ab und zu auch sehr chaotisch zugehen.

    „Umfahren Sie die Kreuzung möglichst weiträumig“, empfiehlt Matthias Lietze, Leiter Verkehrsorganisation der Leipziger Verkehrsbetriebe. Aus gutem Grund: Viele Autofahrer glauben einfach nicht, was in der Zeitung steht, und fahren dann trotzdem mitten hinein in den Engpass. Und ein Engpass wird diese Kreuzung ab dem morgigen Freitag, 10. Juni. Denn in alle vier Himmelsrichtungen werden die Fahrbahnen reduziert. Und da – zum Beispiel vom Hauptbahnhof kommend – das Linksabbiegen unmöglich ist, stehen die verhinderten Linksabbieger logischerweise mit allen Anderen, die geradeaus oder rechtsherum wollen, in einer Spur.

    Weiträumig meiden heißt eben in diesen Fall: Möglichst den ganzen Innenstadtring meiden, denn da wird sich so einiges zurückstauen.

    Das gab es an dieser Stelle zuletzt vor sieben Jahren. Die L-IZ hat darüber berichtet. Eine Kompletterneuerung der Gleiskreuze an so einer stark befahrenen Kreuzung nach zehn Jahren ist nichts Ungewöhnliches. Dass es nur sieben Jahre waren, liegt am Versuch der LVB, hier mit besonders gehärteten Schieneneinlagen die Lebensdauer der Gleise zu erhöhen. Den Versuch war es wert. Aber die Legierung hat nicht gehalten, was man sich versprach.

    Und die Schienen in so einer Kreuzung müssen etwas aushalten. Denn über die Kreuzung Augustusplatz fahren wochentags neun verschiedene Straßenbahnlinien – das sind 1.700 Fahrzeuge am Tag, die hier drüber müssen und das Material entsprechend verschleißen. Die Kraftfahrzeuge kommen dann noch obendrauf.

    Die Straßenbahnen müssen für die Bauzeit natürlich komplett aus der Kreuzung genommen werden.

    Deswegen verkehren die Linien 10, 11 und 16 allesamt über die Westseite des Innenstadtrings und fahren die Haltestelle Augustusplatz nicht an. Am Wilhelm-Leushner-Platz halten sie an der Ersatzhaltestelle im Peterssteinweg.

    Auch die Straßenbahn Linie 8 kann dann logischerweise nicht über diese Strecke. Deswegen meidet sie in der Zeit den Augustusplatz ganz und fährt von der Hofmeisterstraße direkt zum Hauptbahnhof, zum Goerdelerring und von da über die Käthe-Kollwitz-Straße zum Westplatz, wo sie dann Richtung Waldplatz/Sportforum einbiegt.

    Natürlich können auch die Linien 4, 7, 12 und 15 nicht vom Grimmaischen Steinweg wie gewohnt auf den Augustusplatz fahren. Sie werden also wieder an der Ersatzhaltestelle Grimmaischer Steinweg halten und dann über den Georgiring weiterfahren zum Hauptbahnhof.

    Bleibt noch die 14, die beliebte Bahn, die als einzige rund um den Ring fährt: Das fällt freilich auch aus. Sie fährt vom Westplatz über den Goerdelerring zur Westseite-Hauptbahnhof und kehrt dort um wie in längst vergangenen Zeiten.

    Die Umleitungen für die Kraftfahrer werden ausgeschildert, versprechen die Leipziger Verkehrsbetriebe, die ganz froh sind, dass die Baustelle recht flott abgearbeitet werden kann. Denn der Unterbau – so Lietze – sei noch völlig in Ordnung. Nur der Gleisaufbau müsse ersetzt werden. Also müsste nur in einer konzentrierten Aktion von der LVB-Tochter IFTEC das Gleiskreuz ausgebaut werden, der neue Gleisaufbau eingesetzt werden, fertig das Ganze – wenn kein Unwetter dazwischen kommt, ist am 19. Juni alles fertig. Gesamtbausumme: 205.000 Euro.

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