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Umweltdezernat will jetzt endlich die Gestaltung des Parks an der Schulze-Delitzsch-Straße in Angriff nehmen

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    Das Leipziger Umweltdezernat hat seine Vorlage zur geplanten Schwimmhalle auf dem Otto-Runki-Platz in Neustadt-Neuschönefeld noch einmal neu gefasst. Zu stark waren die Proteste gegen den Verlust dieses kleinen Stadtplatzes an der Eisenbahnstraße. Zu unkonkret waren die Vorschläge, wo die Stadt dafür einen Grünausgleich im Leipziger Osten schaffen wollte.

    Entsprechende Vorschläge aus den Fraktionen und dem Ortsteil kamen postwendend. Immerhin liegt da etwas weiter nördlich seit Jahren eine Platzfläche, die die Stadt eigentlich längst zum Stadtteilpark ausbauen wollte. Nur ist das nicht passiert.

    Jetzt gibt das Umweltdezernat dem Druck nach und bringt einen zweiten Beschlusspunkt in der Vorlage zum Otto-Runki-Platz unter: „Der Oberbürgermeister wird beauftragt, alle planerischen und rechtlichen Voraussetzungen für einen Stadtteilpark im Bereich Schulze-Delitzsch-Straße zu schaffen.“

    Als Ansatz war auch schon in der ersten Vorlage zu lesen, dass man sich neues Grün im Umfeld des geplanten „Parkbogens Ost“ vorstellen kann, der künftig als Hochtrasse für Radfahrer auf dem einstigen Bahndamm durch den Leipziger Osten führt.

    „Die bei der Versiegelung des Otto-Runki-Platzes nötige Ausgleichsfläche kann so gewählt werden, dass geplante Grünverbindungen gestärkt werden, zum Beispiel im Umfeld des geplanten Parkbogens Ost“, heißt es jetzt, nimmt aber die zugewucherte Brachfläche an der Schulze-Delitzsch-Straße jetzt ins Visier. „Die Entwicklung einer öffentlichen Parkanlage der Fläche an der Schulze-Delitzsch-Straße mit Aufenthaltsbereichen anstatt urbanem Wald ist aus grünplanerischer Sicht grundsätzlich vorstellbar, allerdings mit entsprechendem planerischen, finanziellen und personellen Aufwand verbunden.“

    Was ja nicht neu ist. Das Projekt liegt seit Jahren in der Schublade. Immer war kein Geld da, um es endlich mal durchzuplanen. Im Vordergrund steht jetzt, dass der Planfeststellungsbeschluss von 2011 geändert werden muss: „Prioritär ist die Änderung des Planfeststellungsbeschlusses vom 15.06.2011 der DB Netz AG zum City-Tunnel Leipzig – netzergänzende Maßnahmen Engelsdorf-Gaschwitz. Weiterhin ist die Suche und Bereitstellung neuer Flächen für die festgesetzten Kompensationsmaßnahmen nun aufgrund der Wertigkeit erforderlich.“

    Heißt: Ein einfacher Ausgleich für den Otto-Runki-Platz reicht nicht, dazu war der gestaltete Stadtplatz zu wertvoll. Man braucht also noch weitere Flächen für Kompensationsmaßnahmen. Die Suche geht weiter.

    Die neu formulierte Vorlage zum Otto-Runki-Platz.

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      3 KOMMENTARE

      1. ist schon verrückt: da soll ein fertig gestalteter platz verwendet werden, um was zu bauen. und dann wird eine fläche gesucht, die man neu gestalten kann.
        am ende wird als ausgleich vielleicht noch was abgerissen, damit dort dann grün hinkommt? – verkehrte welt!

      2. @Uwe
        Ein Schwimmhalle benötigt eine ÖPNV-Anbindung. Eine bessere Anbindung als an der Haltestelle Einertstraße wird im Osten schwer möglich sein. Der Otto-Runki-Platz war ursprünglich auch nur als Zwischenlösung gedacht, denn es gibt ringsum das Rabet, den Elsapark, das Grüne Band in Verlängerung der Lorenzstraße.

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