Verkehrsprobleme rund um den Clara-Zetkin-Park

Wer nicht mal Zahlen hat, wird auch keine sinnvollen ÖPNV-Vorschläge machen können

Für alle LeserZum Entwicklungskonzept für den Clara-Zetkin-Park gehören natürlich auch Überlegungen, wie man mit dem ÖPNV besser hinkommt, ob man mit Straßenbahn oder Bus vielleicht besser hinkommen könnte, als das jetzt der Fall ist. Könnte man. Aber das verhindert die alte Verkehrspolitik in Leipzig. Und so gibt es auch ein Pünktchen „Ergänzung ÖPNV“ im Konzept, in dem mit traurigem Ton abgehandelt wird, warum mehr ÖPNV für den Park derzeit nicht zu machen ist.

„Derzeit ist eine Erreichbarkeit des Clara-Zetkin-Parkes und Johannaparkes‚ vom Bus in den Park‘ bzw. ‚von der Tram in den Park‘ von der Innenstadtseite aus nicht gegeben“, kann man da lesen. Was übrigens auf ein Thema verweist, das in der Park-Vision sowieso völlig unterbelichtet ist: die Einbindung des Parks in die Stadt insgesamt. Mit sinnvollen Fußwegen, bei denen die Erholungsuchenden nicht von rasenden Automobilisten über den Haufen gefahren werden, sinnvollen Ampeln (die Fußgänger und Radfahrer nicht ständig zu Bettlern machen), sinnvollen Radzuwegen, die man oft vergeblich sucht. Und eben bis zum ÖPNV.

„Am westlichen Teil des Clara-Zetkin-Parkes (westlich des Elsterflutbeckens) liegt die Tram-Haltestelle Klingerweg direkt am Freiraum an. Im Umfeld des östlichen Clara-Zetkin-Parkes und des Johannaparkes verkehren die Bus- und Tramlinien der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) GmbH in der Käthe-Kollwitz-Straße und Ferdinand-Rhode-Straße und damit in einer Entfernung von ca. 200 Metern von den Grenzen des Freiraumes“

Mit Freiraum ist hier jedes Mal der Clara-Zetkin-Park bzw. der Johannapark gemeint.

„Der Bedeutung des Freiraumes für die Stadt Leipzig und der großen Zahl der Besucher soll mit der Einrichtung einer direkten Anbindung des Freiraumes an den Öffentlichen Personennahverkehr Rechnung getragen werden“, heißt es da. Und als Überlegung: „Denkbar ist die Einrichtung einer Haltestelle ‚Clara-Zetkin-Park‘ der Bus-Linie 89. Dafür könnte die Streckenführung der Linie in beiden Fahrtrichtungen durch die Telemannstraße verlegt und beide Richtungshaltestellen in der Telemannstraße/Ecke Karl-Tauchnitz-Straße eingeordnet werden.“

Aber dummerweise kam ein genialer Verkehrsplaner vor Jahren auf die tolle Idee, die Karl-Tauchnitz-Straße zum Teil eines „Tangentenvierecks“ zu machen. An der Wundtstraße nimmt sie auch noch einen Großteil des Verkehrs von der B2 auf, vor allem den Lkw-Verkehr, der nach zwei erfolgreichen Klagen nicht mehr durch die Harkortstraße fahren darf.

Ergebnis: „Bei einer tiefergehenden Prüfung der Rahmenbedingungen dieser Lösung ist insbesondere auf das für Busse problematische Linksabbiegen aus der Telemannstraße in die Karl-Tauchnitz-Straße in Fahrtrichtung Connewitz einzugehen: Aus Sicht der Verkehrssicherheit problematisch ist die Lage der Einmündung hinter einer Kurve: die Fahrzeuge im Querverkehr kommen vglw. schnell aus Richtung Wundtstraße, die Sichtmöglichkeiten sind äußerst eingeschränkt.

Aus Sicht des Netzbetriebs ist beim Ausfahren der Busse aus der Telemannstraße auf die Karl-Tauchnitz-Straße mit erheblichen Verlustzeiten zu rechnen, da dem (in der Hauptverkehrszeit praktisch ununterbrochenen) Kfz-Strom aus beiden Richtungen Vorrang zu gewähren ist. (Bei Einführung der Linie 89 im Jahre 1999 wurde aus diesen Gründen unter mehreren untersuchten Varianten der heutige Linienweg Ferdinand-Rhode-Straße > Wundtstraße gewählt.) Aktuell wird deshalb auch keine Möglichkeit zur Einrichtung einer zusätzlichen Haltestelle gesehen.

Inwieweit im Zuge der Errichtung des Gymnasiums an der Telemann-Straße eine Anpassung erforderlich ist, kann erst nach der Inbetriebnahme überprüft werden.“

Da hat dann wohl jene Anwohnerin der lauter gewordenen Tauchnitz-Straße Recht, die nun mit ihrer letzten Petition zumindest erreicht hat, dass in der Karl-Tauchnitz-Straße Tempo 30 eingeführt werden soll. Die Stadt hat hier eine Straße mit „praktisch ununterbrochenem Kfz-Strom aus beiden Richtung“ geschaffen, die das vormals ruhige Musikviertel vom Park trennt. Die Buslinie 89 schlängelt sich also noch irgendwie durch, ohne allzu viel Fahrzeit einzubüßen.

Und auch mit der Straßenbahn kommt man irgendwie nicht näher ran.

„Der Vorschlag der Einrichtung einer zusätzlichen Straßenbahn-Haltestelle der LVB in der Käthe-Kollwitz-Straße/Höhe Moschelesstraße wird gegenwärtig – wegen der Nähe der Haltestellen Klingerweg und Marschnerstraße und aufgrund des sehr großen Umfangs eines (wünschenswerten) behindertengerechten Ausbaus – als nicht gerechtfertigt eingeschätzt“, heißt es. Und: „Beide  Themen – eine Haltestelle ‚Clara-Zetkin-Park‘ der Bus-Linie 89 sowie eine zusätzliche Straßenbahn-Haltestelle in der Käthe-Kollwitz-Straße – werden als Prüfaufträge aus dem Beteiligungsverfahren in die beabsichtigte Fortschreibung des Nahverkehrsplanes der Stadt Leipzig eingebracht.“

Was beim Lesen eigentlich die Tatsache offenbart, dass Leipzigs Planer überhaupt nicht wissen, wie die Leipziger in ihren Clara-Park kommen. Es gibt keine Verkehrszählungen zu Radfahrern, die hier täglich durchkommen, keine Frequenzzählung an den Straßenbahnhaltestellen, zu denen nicht nur die in der Käthe-Kollwitz-Straße und im Klingerweg gehören, sondern auch die in der Friedrich-Ebert-Straße und in der Könneritzstraße. Es gibt eine Reihe Straßenbahnhaltestellen rund um den Park – aber niemand hat mal nachgefragt, welche wirklich auf dem Weg in den Park wie stark genutzt werden.

Und zur Verkehrsproblematik gehören auch die (nicht erörterten) Übergänge zum Palmengarten, zur Nonne (und damit nach Schleußig) und zum Elstermühlgraben und dem Stadthafen. Alles Dinge, die auf eine Klärung drängen.

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ÖPNVClara-Zetkin-Park
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