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Am Freitag beginnt die Bauvorbereitung für den Neubau der Grundschule Kleinzschocher

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    Beschlossen wurde es schon 2015. Fördergeld gab's aber erst im Dezember 2017, überreicht vom Kurzzeit-Kultusminister Frank Haubitz: 11,9 Millionen Euro für die neue Grundschule, die in Kleinzschocher an der Rolf-Axen-Straße entstehen soll. Insgesamt kostet sie 16,6 Millionen Euro. Und am Freitag, 26.Januar, beginnen hier die Bauvorbereitungen.

    Genauer: die bauvorbereitenden Maßnahmen für den Neubau einer vierzügigen Grundschule mit Sporthalle auf dem Gelände einer ehemaligen Industriebrache. Das rund 1,3 Hektar große, zwischenbegrünte Areal befindet sich südlich der Baumannstraße und westlich der Rolf-Axen-Straße und stand seit 2006 den Anwohnern als temporärer öffentlicher Freiraum zur Verfügung. Im Vorfeld des geplanten Neubaus sind auf dem Gelände umfangreiche Bauvorbereitungsmaßnahmen notwendig. Dafür ist vorgesehen, das gesamte Bearbeitungsgebiet ab Januar 2018 durch Bauzaunfelder zu sichern, teilt das Amt für Jugend, Familie und Bildung mit.

    Der Baustart für die Rohbauleistungen ist für Herbst 2018 vorgesehen. Die neue Schule soll mit Schuljahresbeginn 2020 in Betrieb gehen.

    Aufgrund seiner Größe und integrierten Lage innerhalb der umgebenden gründerzeitlichen Bebauung ist das Areal sehr gut als Grundschulstandort geeignet, betont das Amt. Westlich davon befinden sich die brachliegenden Flächen des ehemaligen Verladebahnhofs Leipzig-Plagwitz. Seit 2012 gestaltet die Kommune das rund 14 Hektar große Aral sukzessive zu einem Stadtteilpark um. Vorgesehen ist die Entwicklung zu einem öffentlich nutzbaren städtischen Freiraum mit besonderer stadtökologischer Funktion im Leipziger Westen. Der Flächenverlust durch den Schulneubau kann somit durch städtische Angebote im Bereich des Gleis-Grün-Zugs kompensiert werden.

    Das Grundstück für den Neubau der Grundschule mit Sporthalle wird geprägt durch die umgebende drei- bis viergeschossige gründerzeitliche Blockrandbebauung. In diesem Kontext hat der neue Schulstandort über die rein schulische Nutzung hinaus in besonderem Maße auch öffentliche Anforderungen: So nimmt das städtebauliche Konzept den Verlauf der Baumannstraße und der Creuzigerstraße auf. Die Gebäudegrößen orientieren sich in Ausdehnung und Formung an der gründerzeitlichen Bebauung.

    Die Gebäudekanten der Schule und der Sporthalle bilden nach Norden eine klare Grundstückseinfassung. Nach Süden öffnen sich die Gebäude zum Schulhof und den Freiflächen für die Kinder.

    Das kompakte winkelförmige Schulgebäude und die Sporthalle sind ein Gesamtensemble und orientieren ihre Eingänge zur Baumannstraße. Schule und Sporthalle sind in massiver Bauweise geplant. Die moderne Sporthalle wird zukünftig auch für den Vereinssport zur Verfügung stehen.

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