Das bestehende Beton- und Asphaltmischwerk der Günter Papenburg AG in der Plautstraße in Burghausen-Rückmarsdorf soll perspektivisch zu einem Recycling- und Baustoffzentrum weiterentwickelt werden, so die Stadt Leipzig. Hierfür wird derzeit der entsprechende Bebauungsplan Nr. 485 aufgestellt. Einen ersten Entwurf für das insgesamt rund 29 Hektar große Areal hat die Stadtspitze jetzt auf den Weg gebracht.
Dieser Vorentwurf soll nun öffentlich ausgelegt werden, damit sich Bürgerinnen und Bürger, Verbände und Vereine in die Diskussion einbringen können.
In dem an den Saale-Leipzig-Kanal und die Lyoner Straße angrenzenden Gebiet soll ein modernes und nachhaltiges Gewerbeareal entstehen: Das Unternehmen verarbeitet derzeit Kiessande aus den Abbaugebieten Schönau I und Schönau II.
Die bereits etablierten Recyclinganlagen sollen jedoch ausgebaut werden, um die in der Region anfallenden Baustoffe und Materialien verstärkt aufbereiten und im Sinne der Kreislaufwirtschaft wiederverwenden zu können. Ab 2027 sollen am Standort keine Rohstoffe mehr abgebaut werden.
Schutzmaßnahmen für angrenzende Gebiete
Die im Süden angrenzenden Flächen des Erholungsgebietes der Schönauer Lachen sollen dabei entsprechend geschützt und sensibel mit Wegen angebunden werden. Insbesondere zum Schutz für die in der nordwestlichen Umgebung liegende Wohnbebauung ist vorgesehen, Lärmemissionen des Recyclingzentrums zu begrenzen.
Auf dem Areal sollen durch das Planverfahren zudem die Flächen für eine Radroute zwischen Rückmarsdorf und Lindenau gesichert werden, auch die Museumsfeldbahn soll bestehen bleiben. Der Flächennutzungsplan für den Bereich wird voraussichtlich in einem parallelen Verfahren an die dann geänderte Nutzung angepasst.Â
Weitere Informationen
Weitere Informationen gibt es online unter www.leipzig.de/rathaus/buergerbeteiligung/buergerbeteiligung-und-planinformation.
Dort wird dann auch zum Zeitraum und Ort der öffentlichen Auslegung informiert.
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