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OBM-Kandidat Dirk Feiertag antwortet auf Leserfragen: Die Leipziger Verwaltung

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    Die Verwaltung der Stadt Leipzig hat im Grunde ihre heutige Struktur Anfang der 1990er Jahre erhalten. Seitdem haben sich die Aufgaben und Anforderungen an die Verwaltung teilweise geändert. 2013 stehen Wahlen für vier Dezernate an.

    Halten Sie strukturelle Veränderungen der Stadtverwaltung für notwendig, um eine integrierte Stadt-, Verkehrs- und Umweltplanung durchzuführen sowie deren Umsetzung zu gewährleisten?

    In erster Linie will ich die Verwaltung mitnehmen auf einen Weg hin zu mehr Transparenz und Bürgernähe, da wäre es unklug, jetzt allzu viel über Umstrukturierungen zu spekulieren, die erst noch im Haus, gemeinsam mit den Angestellten und Mitarbeiter/-innen diskutiert werden müssen. Zusammen mit meinen persönlichen Referenten will ich die entscheidenden Themenfelder vorerst dezernatübergreifend in den Blick bekommen und umfassend evaluieren. Angesichts der offensichtlich bestehenden Defizite, insbesondere in Hinblick auf die Vernachlässigung von kommunalen Pflichtaufgaben, wird es hier mittelfristig aber auch ganz sicher Veränderungen geben.

    Halten Sie die Zuschnitte der Dezernate aktuell für sinnvoll und zweckmäßig oder wollen Sie die Chance für eine Reform der Dezernate und Ämter nutzen? Wenn ja, wo sollte es Veränderungen geben?

    Bislang habe ich konkret keine solchen Absichten. Gerade die Schnittstellenarbeit ist auch von außen schwer einzuschätzen. Dass sich allerdings im Dezernat V – Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule einiges dringend verbessern muss, liegt m.E. auf der Hand. Prinzipiell sollten wir Schritt für Schritt vorgehen: Probleme benennen und analysieren, Lösungen entwickeln und dann gegebenenfalls bestehende Strukturen daran anpassen bzw. neue schaffen.

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