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In Markranstädt holt Herausforderin Nadine Stitterich im zweiten Wahlgang die absolute Mehrheit

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    Am Sonntag, 11. Oktober, ging es in Markranstädt in die zweite Runde der Bürgermeisterwahl. Schon in der ersten Runde hatte sich angedeutet, dass es in der endgültigen Entscheidung um ein Duell von Amtsinhaber Jens Spiske und der von einem breiten Bündnis unterstützten Herausforderin Nadine Stitterich gehen würde. CDU-Kandidat Peter Bär war mit 25 Prozent auf Platz drei gelandet. Aber er zog für die entscheidende Wahlrunde nicht zurück.

    Das Ergebnis wäre sonst wohl noch deutlicher ausgefallen. Denn auch wenn es Jens Spiske vor sieben Jahren – ebenfalls von einem breiten Bündnis gestützt – gelungen war, die langjährige Vorherrschaft der CDU im Markranstädter Bürgermeisterbüro zu beenden, war die Wechselstimmung in Markranstädt nach diesen sieben Jahren dennoch mit Händen zu greifen.

    Nur profitierte davon nicht die CDU, sondern Nadine Stitterich, die schon in Runde 1 vor Jens Spiske gelegen hatte.

    In Runde 2 am Sonntag wurde es dann noch deutlicher, denn auch viele Wähler/-innen, die am 20. September noch ihre Stimme Jens Bär gegeben hatten, wechselten jetzt reihenweise zu Nadine Stitterich.

    Jens Spiske landete nach 32,9 Prozent im ersten Wahlgang wieder bei 32,7 Prozent – und blieb damit Zweiter. Was aber eben doch bedeutet, dass er keine zweite Amtszeit in der kleinen Stadt am Leipziger Westrand bekommt.

    Die Stimmenanteile von Peter Bär schrumpften auf 11,8 Prozent.

    Dafür erreichte Nadine Stitterich nun tatsächlich die absolute Mehrheit. Ihr Stimmenanteil stieg nach der Auszählung am Sonntagabend von 42 auf 55,5 Prozent.

    Das sind zwar erst einmal nur die vorläufigen Ergebnisse, die endgültige Bestätigung steht noch aus. Aber in Markranstädt steht damit die nächste Veränderung bevor. Und der Amtsführungsstil wird sich wohl auch spürbar verändern.

    Markkleeberg bleibt seinem SPD-OBM treu, in Markranstädt hat die unabhängige Herausforderin die besten Chancen

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    1 KOMMENTAR

    1. Von einem breiten Bündnis kann keine Rede sein. Nur die Grünen um Stadtrat Tommy Penk unterstützten sie. Die SPD lehnte ab, die Linken spielen keine große Rolle. Sie hat Überzeugt, war beim Bürger. Und beim Ex Spiske war Markrans geteilt. Bei vielen ging es darum“nur nicht Spiske“.

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