Ende März hatte der Kreistag bereits zugestimmt, jetzt liegt auch der Zuwendungsbescheid vor: Bund und Land fördern den touristischen Radwegeausbau in Nordsachsen mit rund 4,1 Millionen Euro. Das entspricht einem Fördersatz von 95 Prozent, ermöglicht durch das Investitionsgesetz Kohleregionen, teilt das Landratsamt Nordsachsen mit. Das kommt auch einem Radweg in der Elsteraue zugute.

Mit der Gesamtsumme von rund 4,3 Millionen Euro werden nunmehr acht Radwege-Abschnitte auf einer Gesamtlänge von zirka 12 Kilometern in sieben Städten und Gemeinden ausgebaut. Dabei handelt es sich um Krostitz, Mügeln, Oschatz, Dahlen, Taucha, Schkeuditz und Wiedemar.

Eine Kooperationsvereinbarung zwischen Landkreis und Kommunen regelt die Zusammenarbeit und die Eigenanteile. Für die gleichfalls geförderte Stelle „Projektkoordinator Radwegeausbau“ läuft noch bis zum 14. August die Ausschreibung, zu finden auf www.landkreis-nordsachsen.de unter „Karriere“.

Nordsachsens Landrat Kai Emanuel, selbst begeisterter Liegeradfahrer, freut sich: „Einmal mehr konnten wir die Chancen nutzen, die sich aus den Mitteln für den Strukturwandel in unserer Region eröffnen. Nunmehr werden wir bis Ende 2024 gleich acht Radwege ausbauen. Wichtig war uns dabei eine ganzheitliche Betrachtung, um das Radwegenetz insgesamt zu stärken.“

Plaußiger Weg in Taucha. Foto: Ralf Julke
Plaußiger Weg in Taucha. Foto: Ralf Julke

Ausgebaut werden die Radwege Hohenossig – Zschölkau, Merkwitz (Oschatz) – Dahlener Flur, Pönitz – Merkwitz (Taucha), Gerbisdorf – Zwochau sowie der Gaudlitzer Weg in Mügeln.

In Taucha kommen noch der Radweg Plaußiger Weg und Cradefeld dazu. Der Plaußiger Weg ist Teil des Parthe-Mulde-Radwanderwegs. Und in Schkeuditz betrifft es den Radweg Dölzig – Domholzschänke durch die Elsteraue.

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