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Georgenhaus

Vortrag im Stadtarchiv: Das Georgenhaus als Fürsorgeeinrichtung

Das Stadtarchiv setzt seine zweiteilige Vortragsreihe über geschlossene Leipziger Fürsorgeeinrichtungen auf dem Weg in die Moderne fort. Am 9. März, 18:30 Uhr, spricht die Historikerin Elke Schlenkrich über das Georgenhaus im Zeitraum von 1750 bis 1871 als Ort der Fürsorge, des Gebets, der Arbeit und Disziplinierung.

Wie Leipzig im Georgenhaus versuchte, seine armen Sünder zu korrigieren

Erst war es eine Bachelorarbeit im Geschichtsstudium an der Uni Leipzig, dann kam noch eine Masterarbeit obendrauf. Und dann fand Prof. Enno Bünz, dass die Geschichte eigentlich als Buch in die Reihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Leipzig“ gehört. So ist es geschehen: Wer wissen will, was das Leipziger Georgenhaus mal war, kann jetzt zum Buch greifen.

Versorgen, Erziehen, Bestrafen – Buchpräsentation zum Leipziger Georgenhaus am 8. September

Das Leipziger Georgenhaus diente dem Leipziger Rat bis ins späte 19. Jahrhundert als Experimentierfeld sozialpolitischer Maßnahmen. Arme, Alte, Kranke, Waisenkinder, Straf- und Auffällige – kurz Menschen am Rande der Norm und der Gesellschaft – fanden im Georgenhaus ihre Zuflucht, ihre Schule, ihr Gefängnis.

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