Artikel zum Schlagwort Wien

Johannes Gönners nächster rätselhafter Roman aus der Wiener Canisius-Gemeinde

Der brennende Kelch: Lauter seltsame Vorfälle in der Jugendgruppe und ein verdammt zwielichtiger Regisseur

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIst das wirklich ein Kriminalroman, was Johannes Gönner da geschrieben hat? L-IZ-Leser/-innen kennen den Autor ja schon seit seinem 2016 erschienenen Roman „Das geheimnisvolle Kloster“. Er wählt ja nicht ganz ohne Grund immer wieder die Wiener Canisius-Gemeinde zum Schauplatz seiner Bücher, denn dort ist er seit 2009 Pfarrer. Und sein Roman-Pfarrer Stefan erzählt auch ein Drittel der Geschichte in „Der brennende Kelch“. Weiterlesen

Eine unverhoffte Begegnung im nächtlichen Wien

Anna Herzigs „Sommernachtsreigen“: Der Bertl, der Pawel und die Liebe der Autorin zu ihren Helden

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Schönste an diesem Buch ist der Stil. Den findet man selten in deutschen Romanen. Und man erwartet ihn auch nicht, wenn man Anna Herzigs Facebook-Profil aufruft – gezwungenermaßen, denn ihre Wordpress-Seite hat sie gekappt. Auf Facebook aber präsentiert sich die 1987 geborene Autorin aus Wien wie eins der pubertierenden Mädchen, die sie ihren Helden Pawel und Bertl im nächtlichen Wien begegnen lässt. Da erwartet man nicht diese humorvolle Abgebrühtheit. Weiterlesen

Geheimnisvolle Vorgänge in der Canisiuskirche

Ein Krimi mit Marienerscheinung, Verbrechern und einem Pfarrer, der sich durch nichts aus dem Gleichmut bringen lässt

Foto: Ralf Julke

Die Canisiuskirche in Wien gibt es tatsächlich, auch wenn mit den Turmkreuzen alles in Ordnung zu sein scheint. Es ist keines heruntergekracht. Dafür hat der Pfarrer einen Krimi geschrieben, eigentlich schon seinen zweiten. 2014 war der erste erschienen mit dem Titel „Nichts ist vergessen“. Auch da war die Canisiuskirche schon Schauplatz unheimlicher Vorgänge. Weiterlesen