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Der Olof-Palme-Friedensmarsch vor 30 Jahren in der DDR oder wie die Friedensfrage zur Machtfrage wurde

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    Der Olof-Palme-Friedensmarsch von 1987 jährt sich im September zum 30. Mal. Er wurde von der DDR geplant als eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema Abrüstung entlang einer Route von Stralsund über mehrere Stationen und Tage bis nach Dresden. Für oppositionelle, meist kirchliche Gruppen und Personen bot er die einzige legale Demonstrationsmöglichkeit in der DDR bis zu deren Ende im Herbst 1989. Gefordert wurden auf Transparenten u. a. die Abschaffung des Wehrunterrichts und ein sozialer Friedensdienst.

    Olof Palme: Schwedischer Sozialdemokrat und Ministerpräsident, der sich u. a. für einen atomwaffenfreien Korridor in Mitteleuropa einsetzte. Palme wurde 1986 in Stockholm nach einem Kinobesuch auf offener Straße erschossen. Der Mord blieb unaufgeklärt.

    16. September 2017, 19:00- 21:00 Uhr – Veranstaltungsetage der Friedrich-Ebert-Stiftung in Leipzig, Burgstraße 25.

    Der Eintritt ist frei.

    Einführung: Wie die Friedensfrage zur Machtfrage wurde

    Stephen Bickhardt, Theologe, Unabhängige Friedensbewegung in Berlin seit 1980

    Gespräch mit:

    • Gesine Oltmanns
    • Uwe Schwabe
    • Stephan Bickhardt

    (nahmen 1987 am Olof-Palme-Friedensmarsch teil)

    Gesprächsleitung:

    • Christoph Wunnicke
    • Historiker, Berlin
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