Artikel zum Schlagwort Friedrich-Ebert-Stiftung

Neue Studie „Verlorene Mitte – Feindselige Zustände“ der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die wenigsten Deutschen sind rechtsextrem aber die Marktradikalität der Politik hat unübersehbare Folgen

Cover: Friedrich-Ebert-Stiftung

Für alle LeserEs gibt ja seit ein paar Jahren zwei parallel laufende Extremismus-Studienreihen, beide zeitweilig unter dem Titel „Mitte-Studie“ laufend. Die ältere ist die Leipziger Studienreihe, die mittlerweile unter dem Begriff „Autoritarismus-Studie“ firmiert. Die Friedrich-Ebert-Stiftung setzt ihrerseits die Mitte-Studien fort. Am Donnerstag, 25. April, wurde der jüngste Band unter dem eher irritierenden Titel „Verlorene Mitte – Feindselige Zustände“ veröffentlicht. Weiterlesen

FES-Umfrage: Was die Deutschen über Migration denken

Nicht die Flüchtlinge sind das große Ärgernis, sondern eine planlose Politik

Grafik: FES

Für alle LeserIn den vergangenen drei Jahren hätte man ja oft ins Zweifeln kommen können: Sind die Deutschen jetzt völlig hysterisch geworden? Kein Abend verging ohne hyperventilierende Talkshows zum Thema Zuwanderung, oft völlig verzerrt durch die Steilvorlagen der Rechtsradikalen, die den Diskurs bestimmten. Die AfD feierte mit ausländerfeindlichen Slogans Wahlerfolge. Aber sind wirklich die meisten Deutschen so migrationsfeindlich? Die Friedrich-Ebert-Stiftung wollte es wissen. Weiterlesen

Forscher Marcus Böick (TU Bochum) im Vortrag

Video: Wie die Treuhand die DDR privatisierte (1)

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserL-IZ.de–Lesern ist er kein Unbekannter mehr. Der Forscher Dr. Marcus Böick befasst sich nun seit etwa 10 Jahren federführend in Deutschland mit dem Thema Treuhand. Und den Abläufen innerhalb dieser weltweit einzigartigen Ex-Behörde, mit welcher die Wirtschaft eines ganzen Landes namens DDR binnen zweier Jahre im Kern von 1991 bis 1992 verwertet, abgewickelt, privatisiert wurde. Am 14. Mai 2018 war er mit seinem Thema in Sachsen, Grimma zu Gast. Weiterlesen

Die Publikums-Debatte ua. mit Dr. Marcus Böick, Staatsministerin Petra Köpping (SPD) und Eileen Mägel (Moderation)

Video: Wie die Treuhand die DDR privatisierte (2)

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserEs dauerte nur wenige Minuten nach dem Vortrag und der kurzen Podiumsdebatte am 14. Mai in Grimma, als die ersten Anwesenden loslegten. Wie nah das Thema Treuhand und Nachwendezeit vielen noch geht, zeigten die teils hochemotionalen Geschichten, welche die Menschen mitgebracht hatten. Immer jedoch schwang – unter Ablehnung des Jammerns – ein gewisses Gefühl mit, sich und die Leistungen vor und nach der Wende nicht genügend gewürdigt zu sehen. Bis hinein in den Bildungsbetrieb, die Deindustrialisierung des Ostens und die Forschung in Sachsen reichen die Wirkungen so mancher Treuhandmaßnahmen bis heute fort. Weiterlesen

Am 17. Januar im Literaturcafé: „Kein Indianerspiel – DDR-Reportagen eines Westjournalisten“

Foto: Ch. Links Veralg

Die Wirklichkeit einfangen, so lautet Karl-Heinz Baums journalistisches Prinzip. Das bedeutete für ihn als DDR-Korrespondenten der Frankfurter Rundschau in Ost-Berlin nicht nur die politische, sondern vor allem auch die alltägliche Wirklichkeit abzubilden. Seine zahlreichen Reportagen spiegeln Begegnungen mit DDR-BürgerInnen – persönlich und unvoreingenommen. In seinem Buch „Kein Indianerspiel“ thematisiert Karl-Heinz Baum zudem eindrücklich, mit welchen Schwierigkeiten er täglich als Korrespondent in der DDR konfrontiert war. Weiterlesen

Rechtspopulismus als Ergebnis radikaler Sozialreformen

Ein FES-Papier erzählt den Sozialdemokraten, was für einen Bock sie 2005 geschossen haben

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist ja nicht so, dass nur die L-IZ sich den Kopf darüber zerbricht, warum das Land (und eigentlich ganz Europa) abzudriften droht in Lethargie und Populismus. Jetzt hat selbst die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung ein Papier vorgelegt, das recht trocken beschreibt, woher die Ängste kommen, die hinter den minderheitsfeindlichen Tendenzen der Rechtspopulisten stecken. Und ein SPD-Kanzler hat eine gewaltige Aktie daran. Aber er nicht allein. Weiterlesen

Wer wählt denn eigentlich AfD?

Warum Medien und etablierte Parteien kräftig mitgeholfen haben, die Rechtspopulisten zu stärken

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSieht sie nicht schön aus, diese harte Nuss? Das ist heute mal die AfD, die Nuss, die Deutschlands etablierte Parteien am 24. September zu knacken versuchten. Und die sich doch nicht knacken ließ. So jedenfalls nicht, wie es die meisten Teilnehmer des wilden Straßenrennens versuchten. Seitdem steckt ja die SPD in einem furiosen Dauerstreit. Aber das ist gut so. Bestätigung bekommt die SPD aus ihrer eigenen Stiftung, der Friedrich-Ebert-Stiftung. Die hat jetzt mal versucht, herauszufinden: „Wer wählt rechtspopulistisch?“ Weiterlesen

Gespräch am 16. September in der der Friedrich-Ebert-Stiftung

Der Olof-Palme-Friedensmarsch vor 30 Jahren in der DDR oder wie die Friedensfrage zur Machtfrage wurde

Der Olof-Palme-Friedensmarsch von 1987 jährt sich im September zum 30. Mal. Er wurde von der DDR geplant als eine Reihe von Veranstaltungen zum Thema Abrüstung entlang einer Route von Stralsund über mehrere Stationen und Tage bis nach Dresden. Für oppositionelle, meist kirchliche Gruppen und Personen bot er die einzige legale Demonstrationsmöglichkeit in der DDR bis zu deren Ende im Herbst 1989. Gefordert wurden auf Transparenten u. a. die Abschaffung des Wehrunterrichts und ein sozialer Friedensdienst. Weiterlesen

Ein etwas spät formulierter FES-Vorschlag

Verteilungsgerechtigkeit soll wieder zum Mega-Thema der Sozialdemokratie werden

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich ist es das Mega-Thema der Zeit, trotzt aller Widerstände aus den konservativen Think Tanks: die zunehmende Ungleichheit in Deutschland. Eher ist es die Frage, ob es Bundeskanzlerkandidat Martin Schulz nutzt, wenn ihn ein Papier der Friedrich-Ebert-Stiftung jetzt ermutigt, das Thema ganz groß aufzuziehen. Denn wie will man es besetzen, wenn man gleichzeitig die Steuern senken will? Weiterlesen

FES kritisiert schwäbische Hausfrau

Es ist unmöglich, sich aus einer Wirtschaftskrise herauszusparen

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs gibt auch Beiträge der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), in deren Impressum sie sich nicht ganz so sehr von dem distanziert, was sie veröffentlicht. Wie den von Andrä Gärber und Markus Schreyer, beide Mitarbeiter der FES. Beide haben augenscheinlich genug vom ganzen Gejammer ums Sparen und die falschen Loblieder auf die schwäbische Hausfrau. Weiterlesen

Wie finanziert man Deutschlands Städte nachhaltig?

Friedrich-Ebert-Stiftung wagt zaghaften Vorschlag zur Kommunalfinanzierung

Foto: Ralf Julke

Es sieht ganz danach aus, als würde auch dieser Bundestagswahlkampf in eine gewaltige Steuersenkungsdebatte münden und am Ende in einer Regierung, die wieder einmal die Steuern dort senkt, wo es eigentlich nicht brennt. Dabei gibt es – auch wenn es Thinktanks wie die INSM immer wieder behaupten – gar keine Spielräume für Steuersenkungen. Selbst die FES hat den SPD-Spitzenkandidaten gewarnt. Weiterlesen

Wachsende Schulden, schwindende Gerechtigkeit

Ein Arbeitskreis der Friedrich-Ebert-Stiftung macht sich Gedanken über einen Weg zur Bürgerversicherung

Cover: FES

Es ist ein Anfang. Das Thema Bürgerversicherung hat die SPD zwar nun seit ein paar Jahren auf der Agenda, scheitert aber bei der Durchsetzung immer wieder, oft genug auch an sich selbst. Aber das Thema ist nicht vom Tisch. Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) hat zum Thema einfach mal einen Arbeitskreis nachdenken lassen. Ist nun einmal so: Wenn man nicht mehr weiter weiß ... Herausgekommen sind zumindest Ideen für einen „Übergang zur Bürgerversicherung“. Weiterlesen

Sogar neoliberale Wirtschaftsinstitute scheinen es langsam zu begreifen

Wer Ungleichheit predigt, zerstört die Wachstumsgrundlagen der Gesellschaft

Cover: FES

Am Montag gab es zwei Meldungen, die so hübsch nebeneinander her schwammen wie ein Schwan und eine Stockente. Das Bundesamt für Statistik meldete „8,0 Millionen Empfängerinnen und Empfänger von sozialer Mindestsicherung am Jahresende 2015“. Jeder zehnte Deutsche ist also auf staatliche Mindestsicherung angewiesen. Und die Friedrich-Ebert-Stiftung veröffentlichte eine Studie: „Zunehmende Ungleichheit verringert langfristig Wachstum“. Weiterlesen

Neue Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Rechtsradikale Einstellungen nehmen nicht zu, aber die neurechte Mitte radikalisiert sich immer mehr

Foto: L-IZ

Seit 2002 untersucht das Institut für Interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) der Universität Bielefeld die Facetten Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF) in Deutschland. Daraus entstehen dann regelmäßig die sogenannten „Mitte“-Studien für die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Am Montag, 21. November, hat man die neuesten Befragungsergebnisse veröffentlich. Mit einer überraschend fehlenden Überraschung. Weiterlesen

Am 13. Oktober: Podiumsdiskussion „Digitale Arbeit und Industrie 4.0 aus Arbeitnehmersicht“

Wirtschaft und Arbeitswelt stehen vor großen Herausforderungen: Neue Generationen digitaler Techniken verändern Arbeitsabläufe und Steuerungen von Maschinen. „Autonome Systeme“ werden über die „Wirtschaft 4.0“ in Produktion, Dienstleistung und Verwaltung eingreifen. Doch die soziale Ausgestaltung dieser sogenannten vierten Industrialisierung steht noch am Anfang. Weiterlesen

Leipzigs Spitzensport nach den Olympischen Spielen von Rio

Diskussionsveranstaltung am 27. September: Nach Olympia ist vor Olympia

Mehr Goldglanz aber weniger Medaillen und vor allem ein alarmierender Einbruch bei den Finalplätzen. Diese Bilanz zog Alfons Hörmann als Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) nach dem Abschluss der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. In einigen Fachverbänden habe das deutsche Team die Ziele „schlichtweg nicht ansatzweise erreicht“. Weiterlesen

Heiße Ware und schwarzes Gold

Podiumsdiskussion am 13. September: Bücher- und Schallplattenschmuggel in der DDR

Die gute alte Vinyl-Schallplatte als Sammlerobjekt, als Fetisch oder als ganz normaler Tonträger ist längst wieder salonfähig oder sogar „in“ und medial auf Endlosrille. Die Podiumsdiskussion über Schallplatten- und Bücherschmuggel in der DDR will anekdotenhaft die kreative Beschäftigung mit der Beschaffung von vor allem westlichem Kulturmaterial in der DDR besprechen. Eine damals geradezu unendliche Geschichte zwischen Frust, Jubel, Enttäuschung, Genugtuung und staatlicher Repression. Weiterlesen