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Am 11. Juni: „To Like or Not to Like“ der Performancegruppe Interrobang feiert Premiere

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    Jede Bewegung im digitalisierten Alltag erzeugt Daten. Allein über die Auswertung von Facebook-"Likes" kann auf persönliche Eigenschaften geschlossen und können Vorhersagen über das zukünftige Verhalten der User getroffen werden. Telefone und die persönlichen Vorlieben jedes Zuschauers sind die Hauptakteure in diesem Spiel. Doch Vorsicht: Big Data weiß mehr über dich als du selbst!

    Die Berliner Performancegruppe Interrobang nähert sich dem allgegenwärtigen Phänomen Big Data mit spielerischem Humor und inszeniert einen partizipativen Trip in das heute noch weitgehend unbekannte Territorium des digitalen Kontrollverlusts. Wie bei ihrem letzten Gastspiel mit „Preenacting Europe“ (April 2015 in der Residenz), in dem die Zuschauer das politische Geschehen auf dem Kontinent durch direktes Abstimmen beeinflussen konnten, bestimmen auch in „To Like or Not to Like“ die Zuschauer durch ihr Abstimmungsverhalten und weitergegebene Daten von sich den Gang der Handlung. Neugier, Voyeurismus, Eitelkeit und Narzissmus werden dabei ebenso auf den Prüfstand gestellt wie eine Gesellschaft des 21. Jahrhunderts, die gerade erst anfängt, die Risiken und Möglichkeiten der Digitalisierung wahrzunehmen und damit umzugehen.

    Premiere 11.06.2015, 20 Uhr | Residenz (in der Baumwollspinnerei, Spinnereistr. 7, Leipzig)
    To Like or Not to Like
    Ein Big-Data-Spiel von Interrobang

    Artists in Residence 9 / Von und mit: Till Müller-Klug, Lajos Talamonti, Nina Tecklenburg / Dramaturgie: Kaja Jakstat / Telefoninstallation und Datenbankprogrammierung: Georg Werner / Videodesign, Sounddesign und Programmierung: Florian Fischer / Bühnenbild und Kostüm: Sandra Fox / Musik: Joscha Eickel / Produktionsleitung: Sandra Klöss – ehrliche arbeit / Hospitanz: Anja Schneidereit.

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