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„Das Abschiedsdinner“: Premiere am 5. Mai im TdJW

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    Leipzig boomt. Lofts schießen wie Pilze aus dem Boden, die Stadt scheint auf Speed und es gibt kaum einen Ort, wo unterschiedliche Lebensentwürfe derzeit so ungebremst aufeinander prallen. In einem solchen Umfeld spielt auch „Das Abschiedsdinner“, inszeniert von Jürgen Zielinski, und wirft ebenso tiefsinnige wie mitunter böse Fragen auf: Was macht den Erfolg einer Partnerschaft aus? Reich und schön? Schöner Scheitern? Und was ist der Wert von Freundschaft? Hilft vielleicht nur noch eine Therapie, und wenn ja, wie viele…?

    Mit Freunden ist das aber so eine Sache: mit den Jahren können sie lästig werden und kosten auch noch viel Zeit. In eben solch einer Effektivitätsfalle befindet sich das Mittelschichtehepaar mit erstklassigem Wohnloft und zwei Kindern. Die Idee des Abschiedsdinners kommt da gerade recht. Der Clou: Der Freund, von dem man sich trennt, weiß es nicht! Ein perfektes Arrangement ohne emotionale Überreaktionen. Doch schon der erste Versuch mit einem Freund aus Kindheitstagen läuft nicht nach Plan. Und so drohen dann doch unangenehme Wahrheiten zur Sprache zu kommen, die lieber unter dem Teppich hätten bleiben sollen.

    Erneut wagt sich das TdJW an ein Abendstück, welches junges und älteres Publikum mit den gelebten und gescheiterten Träumen und Lebensentwürfen der heutigen Erwachsenwelt konfrontiert, die unzufrieden und unentschlossen zwischen Forever-Young und verantwortungsbewussten Elterndasein pendelt. Komödiantisch und schonungslos bietet es Diskussionsstoff für Wohnzimmer, Wohnwagen oder gemeinsame Spaziergänge. Das Stück stammt aus der Feder des französischen Autorenduos Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière, die durch „DER VORNAME“ international bekannt geworden sind.

    Das Abschiedsdinner [16 plus]
    Von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière | Aus dem Französischen von Georg Holzer, Etage Eins
    Regie: Jürgen Zielinski | Bühne: Fabian Gold | Kostüme: Doreen Winkler | Dramaturgie: Jörn Kalbitz
    Mit: Sonia Abril Romero, Martin Klemm, Sven Reese

    Premiere: 5. Mai 2016, 19:30 Uhr

    Vorstellungen: 13.05., 14.05., 04.06., jeweils 19:30 Uhr

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