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Am 3. November: Adolf Südknecht – VEB WERK II

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    Das Theater ADOLF SÜDKNECHT präsentiert mit „VEB WERK II“ eine Extrafolge seiner preisgekrönten und längsten Historien-Theatergeschichte der Welt ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPER-IMPROSCHAU. Die Aufführung ist inhaltlich in sich abgeschlossen, so dass ein Besuch ohne Vorkenntnisse möglich ist.

    Nur bei ein, zwei „Festreden“ wird der Text fixiert sein, ansonsten geben sich die Schauspieler lediglich einen dramaturgischen Rahmen vor und improvisieren sämtliche Dialoge.

    Der Inhalt:

    Anno 1958: Adolf Südknecht besucht seinen Sohn Anton in dessen neuer Arbeitsstätte.

    Und dies an einem besonderem Tag: Die feierliche Werkseröffnung des Betriebsteils des »VEB Werkstoffprüfmaschinen Leipzig«. Inklusive Pionierchor, Funktionären der Partei, Spruchbändern, Nelkengruß und Wimpelschwenken.

    Beim Festakt werden Reden geschwungen, Appelle gerichtet und Gelöbnisse abgelegt. Es wird „Hurra“ gerufen, eifrig geklatscht, Lieder gesungen und mit Papierfähnchen gewinkt.

    Bald aber stellt sich heraus, dass Einiges nicht mit rechten Dingen vor sich geht. Ein Geheimnis lüftet sich, welches nicht gelüftet werden sollte und sich überschlagende Ereignisse beginnen, in der vermeintlich straff vorgeplanten Funktionärsveranstaltung ein riesiges Chaos zu stiften…

    Mit Armin Zarbock, August Geyler, Claudius Bruns, Raschid D. Sidgi, Martin Kreusch, Didi Voigt, Falko Köpp, Sarah Arndtz, Frank Berger, einem Kinderchor und vielen weiteren Gästen.

    Hinweis: Die Zuschauer erleben den ersten Teil stehend, denn sie sind die fiktiven Gäste des Ereignisses. Dazu Bitte warm anziehen, denn der Abend beginnt draußen.

    Nur bei ein, zwei „Festreden“ wird der Text fixiert sein, ansonsten geben sich die Schauspieler lediglich einen dramaturgischen Rahmen vor und improvisieren sämtliche Dialoge.

    Datum und Uhrzeit der Aufführung: 
    Dienstag, 03. November 2020
    Beginn 20:00 Uhr

    Aufführungs-Ort:
    Hof und Halle A des WERK 2, Kochstraße 132, 04277 Leipzig
    www.werk-2.de

    Karten:
    Karten zu 17,50 € und zu 12 € ausschließlich als Onlineticket über werk-2.de
    Weitere Infos unter www.AdolfSüdknecht.de
    Keine Pause. Ende ca. 21:30 Uhr.
    Es besteht freie Platzwahl.

    Armin Zarbock, August Geyler. Foto: Armin Zarbock
    Armin Zarbock, August Geyler. Foto: Armin Zarbock

    Hintergrundinformationen:

    Das Projekt steht in Fortführung und Entwicklung des Langzeittheaterprojektes ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPER-IMPROSCHAU. Die preisgekrönte Historien-Theatergeschichte wird seit 2012 ununterbrochen in bisher über siebzig Episoden gespielt und thematisierte zu Beginn die 1920er Jahre, setzte sich dann ausführlich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander und knüpfte nach den Nachkriegsjahren zeitlich nahtlos an die Geschehnisse um den 17. Juni 1953 an, um sich dann den Anfängen der Staatssicheit zu widmen.

    Dabei sollen die bisher gewonnenen Erfahrungen des einzigartigen Theaterformates weiter ausgebaut und vertieft werden. Vor allem in Bezug auf die Verbindung von Unterhaltung, Information, historischer Vermittlung, städtischer und landesweiter Erinnerungskultur und der Suche nach theatralischen Formen wird dabei Wert gelegt.

    Die Schauspieler erschaffen dadurch, dass sie sich lediglich einen dramaturgischen Rahmen vorgeben und alle Texte improvisieren, eine unikate und in ihren Emotionen authentische Aufführung. Sie recherchieren vorher sorgfältig die historischen Ereignisse, um sie im Augenblick des Spiels abrufen zu können.

    Das Theater ADOLF SÜDKNECHT macht mit der Aufarbeitung historischer Ereignisse und deren Folgen auf das persönliche Umfeld einer Familie Geschichte sinnlich erfahrbar und schlägt so eine Brücke in die Gegenwart. Zielgruppe ist ein Publikum ab dem jugendlichen Alter.

    Durch die kontinuierliche Arbeit sind inzwischen ein großer inhaltlicher, historischer und künstlerischer Erfahrungsschatz und ein großes Netzwerk an bundesweiten Künstlern entstanden.

    Des Weiteren wird, wie immer in den vergangenen Jahren, jeder Abend aufgezeichnet und zum Abruf auf dem Adolf-Südknecht-Vimeo-Channel kostenlos zum Nachschauen bereitgestellt.

    So hält das Theater ADOLF SÜDKNECHT an der bewährten Konzeption des Kneipentheaters fest und entwickelt es in behutsamen Schritten in die Zukunft weiter: „Zeitreisen aus dem Wohnzimmer der Weltgeschichte!“

    ADOLF SÜDKNECHT – VEB WERK II wird finanziell getragen durch HORNS ERBEN. VEB WERK II In Kooperation mit WERK 2, gefördert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

    2020 wird das Theater ADOLF SÜDKNECHT Preisgeld-Gewinner im Wettbewerb „Denkzeit Event“ für die sächsische Eventbranche

    2020 erhält das Theater ADOLF SÜDKNECHT unter dem Dach des HORNS ERBEN eine auf Langfristigkeit angelegte institutionelle Förderung. Nicht mehr nur für ein einzelnes abgegrenztes Projekt, sondern unterstützt werden die Institution HORNS ERBEN und das Theater ADOLF SÜDKNECHT als solche

    2019 wird ADOLF SÜDKNECHT – DIE STASI gefördert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

    2018 wird ADOLF SÜDKNECHT – DER AUFSTAND! gefördert durch die Stadt Leipzig und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

    2017 wird ADOLF MACHT URLAUB gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

    2017 wird ADOLF SÜDKNECHT – IN DER REFORMATION gefördert durch die Stadt Leipzig und den Freistaat Sachsen

    2016 wird ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPER-IMPROSCHAU! mit einer Folge aus Staffel vier (2016) eingeladen zur LACHMESSE, dem europäischen Humor- und Satirefestival in Leipzig

    2015 wird ADOLF SÜDKNECHT – DIE SEIFENOPERMPROSCHAU! mit einer Folge aus Staffel vier (2015) ein Publikums- und Jurypreis, der IMPROKAL, verliehen, nachdem sie auf dem dortigen internationalen Improvisationstheaterfestival IMPRONALE in Halle (Saale) nominiert worden war

    2014 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW! mit Staffel drei (2014) eingeladen zum 8. Sächsischen Theatertreffen, der Leistungsschau der durch die öffentliche Hand geförderten sächsischen Bühnen – als erstes und einziges Freies Sprechtheater in der Geschichte des Festivals

    2014 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW! mit Staffel drei (2014) eingeladen zu OFF14, dem Treffen der Freien Theater in Sachse

    2013 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW! mit Staffel zwei (2013) erneut für den Bewegungskunstpreis nominiert. Jurybegründung: „Mit Adolf Südknecht hat sich ein ganz eigenes und eigenartiges Veranstaltungskonzept fest etabliert. Semi-improvisiertes Theater in Serie führt in Verbindung mit der Stadtgeschichte zum fesselnden Format, bei dem jeder Abend anders ist. Monatlich lädt die kultige Kneipiersfamilie Südknecht – Armin Zarbock, Susanne Bolf und August Geyler – in ihr Refugium und lässt das Publikum an ihrem Schicksal in den Unbillen des 20. Jahrhunderts, an Wahrheit und Wahrhaftigem, Quatsch und Erkenntnis teilhaben. Kurzum: Eine ansehnliche Gratwanderung aus Darstellkunst und Unterhaltung, Spielfreude und Mut zum Abschweifen.“

    2013 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW!, Staffel zwei (2013), gefördert durch die Stadt Leipzig, Kulturamt

    2013 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW!, Staffel eins (2012), vom Leipziger Stadtmagazin „Kreuzer“ im Jahresrückblick in die Top-5 der besten Theaterstücke Leipzigs des Jahres 2012 gewählt

    2012 wird ADOLF SÜDKNECHT – THE IMPROVISED ALTERNATE-HISTORY-SHOW!, Staffel eins (2012), von einem Jurymitglied selbst ausgehend, als erstes Improvisationstheater für den mit EUR 5.000,- dotierten Leipziger Bewegungskunstpreis nominiert. Er wird für herausragende Leistungen bei Inszenierungen der aktuellen Spielzeit vergeben. Jury-Begründung: „Die Historienshow fügt sich perfekt ins Setting uriger Kneipengemütlichkeit. Und die schüttelt das Trio ordentlich durch. Ein Impro-Gast sorgt pro Inszenierung für Abwechslung. Überzeugend zeigt sich das innovative Format, indem es Lokalgeschichte in Lokallegende findet.“

    Die neue „Leipziger Zeitung“ Nr. 83: Zwischen Ich und Wir

     

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