Die Volkshochschule Leipzig (VHS) zeigt am 11. Juli um 17.30 Uhr den Film „Das Erbe des Dr. Heine“ in der Aula ihres Hauptgebäudes in der Löhrstraße 3-7. Regisseur Tilo Esche begibt sich dabei auf die Spuren von Karl Heine in Leipzig und steht selbst vor Ort für Fragen zur Verfügung. Alle Interessenten sind mit Anmeldung zur Vorführung eingeladen – der Eintritt ist frei.

Karl Heine ist in Leipzig omnipräsent. Viele Leipziger und Touristen haben den nach ihm benannten Kanal schon mit dem Boot erkundet. Doch warum war dem Unternehmer diese Wasserstraße so wichtig? Der Film von Tilo Esche geht dieser Frage nach und zeigt auf, welche Visionen Karl Heine noch in Leipzig verwirklicht hat.

Doch nicht nur das. Die Dokumentation verfolgt den Weg Heines Vaters, der sich 1816 in Leipzig niedergelassen hat, und reicht weit bis in die Gegenwart hinein. Wie profitieren wir noch heute von dem, was Heine geschaffen hat? Welche Probleme bereitet dieses Erbe womöglich?

Der Fokus liegt vor allem dem Westen Leipzigs, Esche verliert aber die Entwicklung der gesamten Stadt im 19. Jahrhundert und darüber hinaus nicht aus dem Blick und zeichnet so ein wahres Sittengemälde zur Blütezeit der Industriekultur.

Anschließend an den Film wird es ein Gespräch geben, in dem der Regisseur Fragen aus dem Publikum beantwortet. Die Volkshochschule zeigt den Film begleitend zur Wanderausstellung „125 Jahre Sächsisch-Thüringische Industrie- und Gewerbeausstellung 1897“ (STIGA), die noch bis zum 22. Juli im 1. Obergeschoss der VHS zu sehen ist.

Anmeldung unter www.vhs-leipzig.de und mehr zum Thema STIGA unter www.stiga-leipzig.de.

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