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Mittwoch, 20. Januar 2021

Heiko Oßwald hält eine Deckelung der Tarifsteigerungen bei den LVB für machbar

Von Ralf Julke

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    So geht es einfach nicht. Jahr für Jahr erhöhen die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) ihre Preise um 3,5 Prozent – und wollen das auch künftig so tun, ohne dass der Stadtrat irgendein Mittel hat, da einzugreifen. Reihenweise wurden in den letzten Jahren Anträge etwa zu einem Tarifmoratorium abgelehnt. Auch von der SPD-Fraktion, die freilich jetzt mit einem eigenen Vorschlag an die Öffentlichkeit geht. Danach hat der Stadtrat sehr wohl die Möglichkeit, auch die Fahrpreisentwicklung zu steuern.

    „Das Rückgrat des urbanen Verkehrs ist und bleibt der öffentliche Personennahverkehr. Ihm kommt durch die steigende Einwohnerzahl zukünftig eine noch bedeutendere Rolle zu. Aus unserer Sicht ist es deshalb sinnvoll, dass die Stadt deutlicher formuliert, was sie von den Verkehrsbetrieben erwartet. Vor allem hinsichtlich der jährlichen Preiserhöhungen bei den Fahrkarten der LVB ist eine klare Ansage des Gesellschafters Stadt Leipzig erforderlich“, sagte Heiko Oßwald, der beteiligungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Leipziger Stadtrat, am Mittwoch, 25. Oktober.

    „Im Schnitt stiegen die Ticketpreise jährlich um rund 3,5 Prozent und das soll nach der aktuellen strategischen Unternehmensplanung für die nächsten 10 Jahre auch so fortgeschrieben werden. Für uns Sozialdemokraten ist diese Preispolitik zukünftig nicht mehr länger hinnehmbar, auch weil diese die ÖPNV-Nutzung auf Dauer unattraktiv macht.“

    Eine Deckelung der Preisentwicklung in Höhe der Inflationsrate – also bei maximal 2 Prozent – hält er für machbar.

    Wie das gehen soll, das klamüsern wir gleich morgen früh an dieser Stelle auseinander.

    Die neue LZ Nr. 48 ist da: Zwischen Weiterso, Mut zum Wolf und der Frage nach der Zukunft der Demokratie

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    2 KOMMENTARE

    1. Die Deckelung ist bestimmt auch nur ein „atmender Deckel“. Da geht dann von 0-10% Steigerung trotzdem alles rein 😉

    2. Darum hat man ja auch, seitens der SPD, gerade erst vor ein paar Monaten, der Tariferhöhung wieder zugestimmt.
      Das hinterher von den gleichen Leuten immer wieder erzählt wird, dass es nun aber wirklich nicht mehr so weitergehen kann, ist schon einigermaßen lächerlich (um nicht andere Ausdrücke zu benutzen!).

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