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Porsche eröffnet am Standort Leipzig einen Schnellladepark, der auch anderen E-Autos offensteht

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    Da dürfen nicht nur Porsches tanken. Unter dem Namen „Porsche Turbo Charging“ bringt Porsche an seinem sächsischen Produktionsstandort jetzt einen neuen Ladepark für E-Autos ans Netz. Im Kundenzentrum nahe der Messestadt sind ab sofort zwölf Schnellladesäulen mit 350 kW (Gleichstrom) und vier Ladepunkte mit 22 kW (Wechselstrom) in Betrieb – an sieben Tagen die Woche, rund um die Uhr und für Kunden aller Fahrzeugmarken.

    In der Pilotphase bis Ende März ist das Schnellladen dort für alle Nutzer kostenlos. Danach erfolgt die Bezahlung über die gängigen Ladekarten der Mobilitätsanbieter zu den jeweiligen Konditionen, teilt Porsche mit.

    „Der neue Ladepark am Dreieck zwischen den Autobahnen 9, 14 und 38 bereichert die Ladeinfrastruktur in Mitteldeutschland erheblich. Willkommen sind Elektro- und Hybridfahrzeuge aller Marken“, sagt Gerd Rupp, Vorsitzender der Geschäftsführung der Porsche Leipzig GmbH. „Wir freuen uns, dass wir mit dem neuen Ladepark Elektrofahrzeughaltern in Leipzig und Umgebung sowie Transitreisenden eine attraktive Lademöglichkeit anbieten können.“

    Dazu passt auch diese Nachricht des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) vom 14. Februar: In Deutschland wurden im Januar deutlich mehr Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Das Kraftfahrtbundesamt registrierte 7.492 Pkw mit rein batterieelektrischem Antrieb (BEV). Der Zuwachs beträgt 61 Prozent. Die VDIK-Mitgliedsunternehmen lieferten knapp die Hälfte aller neuen BEV aus (49 Prozent).

    Außerdem wurden 8.639 Plug-In-Hybride neu zugelassen. Diese Zahl hat sich gegenüber dem Vorjahresmonat vervierfacht. Insgesamt fuhren 16.143 neue Elektrofahrzeuge auf die Straßen (plus 138 Prozent). Der Anteil von Elektrofahrzeugen am Gesamtmarkt liegt mit knapp 7 Prozent schon im Januar deutlich über dem Niveau des Jahres 2019 (3 Prozent).

    Nach wie vor können sich zwar die meisten Autobesitzer nicht vorstellen, auf ein E-Fahrzeug umzusteigen. Doch nachdem die Anmeldezahlen für E-Autos jahrelang im kaum wahrnehmbaren Bereich verharrten, scheint seit einem Jahr endlich Bewegung in die Sache zu kommen und neben Großkäufern wie Kommunen kaufen nun auch vermehrt Privatkunden ein E-Auto.

    Denn natürlich haben sich die Leistungsparameter der Fahrzeuge in den letzten Jahren deutlich verbessert. Und das Ladenetz wird endlich auch spürbar ausgebaut. Dazu gehört jetzt auch das neue Angebot im Norden.

    Die Gesamtleistung des Ladeparks auf dem Porschegelände, inklusive sechs interner Schnellladepunkte, beträgt sieben Megawatt. Aktuell verfügt Porsche Leipzig damit über Europas leistungsstärksten Schnellladepark, der vollständig mit Strom aus regenerativen Energiequellen betrieben wird, betont der Autobauer.

    Die Schnellladesäule mit dem Namen „Porsche Turbo Charger“ wurde von Porsche Engineering entwickelt und setze in Sachen Ladedauer neue Maßstäbe, betont das Unternehmen: Je nach Fahrzeugmodell können in nur fünf Minuten bis zu 100 Kilometer Reichweite geladen werden. Die Schnellladefunktion können alle Fahrzeuge mit einem sogenannten Combined Charging System-Anschluss (CCS2) nutzen.

    Besucher, die ihr Fahrzeug bei Porsche laden wollen, erreichen den Ladepark am Kundenzentrum über die Besucherpforte in der Porschestraße nahe der Autobahnabfahrt Leipzig-Nord.

    Und Porsche betont auch seine Angebote im Porsche-Kundenzentrum, die die Fahrzeughalter während des Ladevorgangs nutzen können, beispielsweise die historische Fahrzeugausstellung und den Shop besuchen oder verfügbare Fahrerlebnisprogramme auf der hauseigenen Rundstrecke buchen.

    Auf dem Werksgelände entsteht derzeit auch ein weiterer Karosseriebau für die nächste Generation des Macan, der als rein elektrisch betriebene Modellreihe vom Band laufen wird. Elektroantriebe spielen schon heute eine Rolle am sächsischen Standort: Dort werden die Hybridmodelle vom Typ Panamera gefertigt.

    Das System der Ladesäulen für E-Autos wächst auch im Leipziger Umland,

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