Es ist eine gute Gelegenheit, denn aufgrund der Gleisbauarbeiten in der Käthe-Kollwitz-Straße fahren ab 4. April auch keine Straßenbahnen mehr durch die Könneritzstraße. Diese Gelegenheit nutzt die Stadt Leipzig, um die stadtauswärtige Haltestelle an der Holbeinstraße für alle Verkehrsbeteiligten etwas sicherer zu machen.

Gleich ab Montag, 4. April, beginnt in der Könneritzstraße in Schleußig der Umbau der stadtauswärtigen Haltestelle Holbeinstraße. Dabei wird sie wie bereits der gegenüberliegende Haltepunkt so umgebaut, dass der Radverkehr mit über das Haltestellenkap geführt wird, teilt das Verkehrs- und Tiefbauamt (VTA) mit.

Radfahrerinnen und Radfahrer müssen dann künftig nicht mehr vor und nach der Haltestelle in den Gleiszwischenraum beziehungsweise aus ihm heraus wechseln, was jedes Mal mit einem erhöhten Unfallrisiko verbunden ist. Damit wird ein entsprechender Ratsbeschluss umgesetzt und eine Gefahrenstelle beseitigt.

Um die Verkehrssicherheit vor Ort weiter zu erhöhen, entsteht zeitgleich ein separater Radfahrstreifen bis zur Einmündung Könneritzstraße/Anton-Bruckner-Allee. Unmittelbar neben der Haltestelle werden zudem vier Fahrradbügel installiert. Ein im Baubereich vorhandener Baum musste gerodet werden, dafür wird in der Brockhausstraße und der Holbeinstraße je ein Ersatz gepflanzt.

Da im Zuge der laufenden Baumaßnahme in der Käthe-Kollwitz-Straße die Könneritzstraße nur stadtauswärts für den Kfz-Verkehr befahrbar ist, kann eine Fahrspur zum Umbau der Haltestelle genutzt werden. Während der Bauzeit wird der Verkehr stadteinwärts am Haltepunkt vorbeigeführt. Fußgängerinnen und Fußgänger können jederzeit die Baustelle passieren, auch der LVB-Schienenersatzverkehr bedient den Halt „Holbeinstraße“. Die Arbeiten sollen Mitte Mai abgeschlossen sein und kosten rund 215.000 Euro.

Einen aktuellen Überblick über alle Baustellen, Sperrungen und Verkehrseinschränkungen im Leipziger Straßennetz bietet die interaktive Seite unter www.leipzig.de/baustellen. Wahlweise in einer Kartendarstellung oder einer Tabelle können die entsprechenden Detailinformationen abgerufen werden – etwa zur Art und Dauer der Sperrung sowie möglichen Umleitungsstrecken.

Hinweis der Redaktion in eigener Sache

Seit der „Coronakrise“ haben wir unser Archiv für alle Leser geöffnet. Es gibt also seither auch für Nichtabonnenten alle Artikel der letzten Jahre auf L-IZ.de zu entdecken. Über die tagesaktuellen Berichte hinaus ganz ohne Paywall.

Unterstützen Sie lokalen/regionalen Journalismus und so unsere tägliche Arbeit vor Ort in Leipzig. Mit dem Abschluss eines Freikäufer-Abonnements (zur Abonnentenseite) sichern Sie den täglichen, frei verfügbaren Zugang zu wichtigen Informationen in Leipzig und unsere Arbeit für Sie.

Vielen Dank dafür. 

- Anzeige -

Empfohlen auf LZ

So können Sie die Berichterstattung der Leipziger Zeitung unterstützen:

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar