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Zur „Grassimesse“ gibt es jetzt erstmals einen Stadtplan der Leipziger Handwerkskunst

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    Vom 23. bis 25. Oktober kann man wieder die „Grassimesse“ 2020 im GRASSI Museum für Angewandte Kunst erleben. Ein jährliches Ereignis, bei dem man sehen kann, dass Handwerk auch Kunst ist und vor allem: wie viele Kunst-Handwerker in Leipzig tätig sind. Und pünktlich zur Messe gibt es jetzt erstmals einen Stadtplan, auf dem Leipzigs Kreativ-Handwerker zu finden sind – als Faltvariante und online zum Anklicken.

    Leipzig hat eine lebendige Kulturszene. Sie profitiert von den reichen kulturellen Traditionen und von den inspirierenden kreativen Freiräumen der Stadt. Die Vielfalt ist ein profilbildender Faktor für das städtische Leben, wenn es um Musik, freie Kunst, Theater und nun auch um angewandte Kunst geht. Kreative Ateliers und Werkstätten etablieren sich und geben dem Ruf Leipzigs als Kulturstadt eine weitere, hochaktuelle Nuance.

    Die Mitglieder des Freundeskreises des GRASSI Museums für Angewandte Kunst e.V. besuchen regelmäßig Ateliers ausgewählter Handwerkskünstler und Designer in Leipzig. Diese inspirierenden „Werkschauen“ fügen sich nahtlos in den Kanon der Aktivitäten des Freundeskreises ein, der dem GRASSI Museum für Angewandte Kunst sehr verbunden ist. Anlässlich der jährlich stattfindenden „Grassimesse“, einer international renommierten Handwerksmesse, verleiht der Verein auch einen Preis für herausragende handwerkliche Gestaltung und unterstützt Ankäufe für die Sammlung des Museums.

    Der Freundeskreis lädt die Bürger und Besucher der Stadt Leipzig nun auch ein, mit dem „Stadtplan Handwerkskunst Leipzig“ ausgewählte Angebote der Leipziger Handwerks- und Designszene zu entdecken: „Planen Sie Ihren Besuch! Vereinbaren Sie Termine mit Menschen, deren Kreativität und Leistungen ein einzigartiges Angebot beinhalten. Erfüllen Sie sich Ihren Wunsch nach Maßanfertigungen und individuellen Objekten. Entdecken Sie attraktive Mode- und Interieur-Accessoires, perfekte Instrumente und wertvolle Einzelstücke an ihren Entstehungsorten und im direkten Austausch mit namhaften Gestaltern und Handwerkern, deren Anspruch immer auch Nachhaltigkeit und Qualität einschließt.“

    Ausschnitt aus dem Handwerker-Stadtplan. Foto: Freundeskreis des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig e.V.
    Ausschnitt aus dem Handwerker-Stadtplan. Foto: Freundeskreis des GRASSI Museums für Angewandte Kunst Leipzig e.V.

    Denn die „Grassimesse“ zeigt ebenso wie dieser Stadtplan, worum es eigentlich geht, wenn wir jetzt den Wachstums-Wahnsinn einer scheiternden Epoche beenden. Viele Menschen sind schon jetzt ziemlich ratlos, was sie dann mit dem ganzen Geld machen sollen, für das sie bisher besinnungslos eingekauft, Ferienflüge gebucht und schwere Autos gefahren haben. Fast alles, „was Spaß macht“ im Sinn der irre gewordenen Konsumgesellschaft, ist schlichtweg unmöglich, wenn wir unser Klima noch halbwegs retten und das Artensterben beenden wollen.

    Die Antwort kann nur lauten: Künftig müssen wir uns alle wieder etwas wert sein, das heißt – auch bei den Dingen, die wir uns zulegen, auf Qualität und Schönheit zu achten. Dinge wieder danach auszusuchen, ob sie tatsächlich zu uns passen und uns auch bei längerem Gebrauch das Gefühl geben, eine gute Wahl getroffen zu haben und auch zu wissen, wo man in der eigenen Stadt Hilfe findet und Rat, wenn man doch mal wieder etwas Neues, ganz Persönliches braucht.

    Und wichtig ist auch der Faktor Regionalität – die Wertschöpfung bleibt genauso in der Region wie das Knowhow. Es stärkt ganz direkt echte regionale Wirtschaftskreisläufe.

    Auf der „Grassimesse“ 2020 vom 22. bis 25. Oktober hat der Freundeskreis des GRASSI Museums für Angewandte Kunst e.V. einen Informationsstand und offeriert dort auch die druckfrischen Stadtpläne.

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