Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete die Leipziger Messe Unternehmensgruppe mehr als 1,05 Millionen Besucherinnen und Besucher aus 72 Ländern. Das meldete die Messegesellschaft am Dienstag, 30. Juni. Die hohe Nachfrage unterstreiche die Attraktivität des Veranstaltungsportfolios und die Bedeutung persönlicher Begegnungen.
Mit 193 Veranstaltungen, 10.925 Ausstellern und einem Konzernumsatz von 109,1 Millionen Euro festigte die Leipziger Messe ihre Position oberhalb der Marke von 100 Millionen Euro Jahresumsatz.
Bereits zum zwölften Mal in Folge wurde die Unternehmensgruppe auch als Service-Champion der deutschen Messebranche ausgezeichnet. Zum Geschäftserfolg trugen die Tochterunternehmen FAIRNET, fairgourmet, Leipziger Messe Gastveranstaltungen, Leipziger Messe International und MAXiCOM maßgeblich bei.
„Mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher aus 72 Ländern zeigen, welche Bedeutung persönliche Begegnungen gerade in wirtschaftlich und politisch herausfordernden Zeiten haben. Die Leipziger Messe bringt Menschen zusammen, schafft Raum für neue Ideen und stärkt den Austausch über Branchen- und Ländergrenzen hinweg. Damit ist sie ein wichtiger Impulsgeber für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft in Leipzig, Sachsen und Mitteldeutschland“, erklärte am Dienstag Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe.
Und Geschäftsführer Markus Geisenberger ergänzte: „In einem anspruchsvollen Umfeld konnte die Leipziger Messe mit 109,1 Millionen Euro den zweithöchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte erzielen. Unsere Fach- und Publikumsmessen, unsere Kongresse und Dienstleistungen wurden stark nachgefragt. 2025 war ein sehr erfolgreiches Jahr für den internationalen Messe- und Kongressstandort Leipzig.“
Neue Veranstaltungen stärken den Standort Leipzig
Die Leipziger Messe hat sich, so schätzt es die Geschäftsführung ein, auch als leistungsfähiger Partner für internationale Sportgroßveranstaltungen etabliert. Bereits zur UEFA EURO 2024 stellte sie die zentrale Infrastruktur und umfangreiche Services bereit.
Mit dem Internationalen Deutschen Turnfest und den Turn-Europameisterschaften 2025 sowie dem Fan Festival zum Finale der UEFA Conference League 2026 baute die Unternehmensgruppe diese Kompetenz weiter aus. Das Messegelände ist im Rahmen von BERLIN+, der Berliner Bewerbung um die zukünftigen Olympischen und Paralympischen Spiele, als Wettkampfstätte vorgesehen.
Die Leipziger Messe habe ihr Portfolio 2025 gezielt weiterentwickelt und weitere nationale und internationale Veranstaltungsformate langfristig an den Standort Leipzig gebunden. Dazu zählen die Übernahme von DIAM & DDM, neue Gastveranstaltungen wie Solar Solutions Leipzig und das immocation Festival sowie langfristige Zusagen für Kongresse wie den Deutschen Röntgenkongress und den Fachkongress „You can!“ ab 2026 sowie den Weltimkerkongress Apimondia 2029.
Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und Energieeffizienz sichern die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Messeplatzes Leipzig. 2025 veröffentlichte die Leipziger Messe erstmals einen extern geprüften Nachhaltigkeitsbericht nach DNK-Standard, erhielt die Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001 und wurde erneut mit dem Green-Globe-Zertifikat in Platin ausgezeichnet.
Gleichzeitig investierte das Unternehmen in die Modernisierung der Infrastruktur und digitaler Services. Zudem plant die Leipziger Messe die Änderung des Bebauungsplans. Damit sollen weitere, flexible Nutzungsmöglichkeiten auf dem Messegelände geschaffen werden.
Das Geschäftsjahr 2025 bestätige die strategische Ausrichtung der Leipziger Messe, so die Messeleitung. Gleichzeitig knüpfe das erste Halbjahr 2026 mit einer hohen Auslastung, starken Besucher- und Ausstellerzahlen sowie großer internationaler Beteiligung an die positive Entwicklung des Vorjahres an.
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