Der „Ossi“: Eine Leipziger Studie zum Bundes-Medienbild vom Ostdeutschen

Die "Töpfchen-These" kommt drin vor, die "friedliche Revolution" in Anführungszeichen und die neue innerdeutsche Grenze ohne solche. Was passiert eigentlich mit der Wahrnehmung eines Volksstamms, wenn die Beobachter von einem anderen Stern kommen? Aus der alten Bundesrepublik zum Beispiel? - Die Frage stellten sich Rebecca Pates und ihr Leipziger Forscherteam nicht zum ersten Mal. Ihr neues Buch heißt: "Der 'Ossi'. Mikropolitische Studien über einen symbolischen Ausländer".

Den ganzen Beitrag lesen und Kommentare schreiben? Hier anmelden:

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr



Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

MoGoNo-Hallensportfest: Höhenrekorde mit und ohne Stab
Glücks-Fall: Maria Mahlo (MoGoNo) hat 3,80 Meter lang Zeit, um ihren Erfolg zu genießen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Beim 14. Hallensportfest der SG Motor Gohlis-Nord ging es am Samstag ganz besonders hoch hinaus. Sowohl beim Hochsprung als auch beim Stabhochsprung purzelten die Meetingrekorde. Aus Leipziger Sicht besonders reizvoll war das U20-Stabi-Duell zwischen der bisherigen Rekord-Inhaberin Julia Tschernikl und der frisch gebackenen Sachsen-Rekordlerin Maria Mahlo, beide von der gastgebenden SG MoGoNo.
Gastkommentar von Christian Wolff: Dahergerede – oder: Wo bleibt die sprachlose Mitte?
Wie gehen wir mit den Menschsen um? Christian Wolff sehr nachdenklich. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

„Dahergerede“ nennt der Politikwissenschaftler Herfried Münkler in einem Artikel in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ die Einlassungen von Rüdiger Safranski und Peter Sloterdijk zur Flüchtlingsfrage. Beide Philosophen stimmten in der ihnen eigenen Diktion in den Chor derer ein, die die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel als „Staatsversagen“ kritisieren und die sofortige Sicherung der nationalen Grenzen gegen den Übertritt der aus Kriegs- und Notgebieten Geflüchteten auf deutsches Territorium fordern: „Die deutsche Regierung hat sich in einem Akt des Souveränitätsverzichts der Überrollung preisgegeben.“ (Peter Sloterdijk) und „Es herrscht in der Politik eine moralistische Infantilisierung.“ (Safranski)
Wem gehören denn nun die Leipziger Amtsblatt-Adressen im Internet?
Webauftritt des Leipziger Amtsblattes. Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

Manchmal wäre es doch eigentlich ganz einfach. Die Verwaltung nimmt einen Wunsch aus dem Stadtrat oder der Bürgerschaft auf, setzt ihn einfach um, wenn er kein großes Geld kostet und nicht zu viel Arbeit macht, und meldet dann irgendwie für alle hörbar Vollzug. Das würde die Betroffenen freuen, die Bürger trösten: Es passiert ja doch was in unserer Stadt. - Aber wenn keiner Vollzug meldet, muss man wieder nachfragen. Stichwort: Amtsblatt.
In Koppelkamms Fotos werden Stadträume als (un-)menschliche Konstruktionen sichtbar
Hauptverwaltung IV, Berlin, Potsdamer Platz (2007). Foto: Stefan Koppelkamm

Foto: Stefan Koppelkamm

Geboren wurde Stefan Koppelkamm 1952 in Saarbrücken, könnte also irgendwie noch den Beitritt des Saarlandes zur Bundesrepublik 1959 erlebt haben. Hat der Beitritt der neuen Bundesländer im Osten den Fotografen animiert, nun einen ähnlichen Vorgang mit der Kamera zu begleiten? Manchmal hat ja Museumsdirektor Hans-Werner Schmidt so seine Vermutungen. Aber stimmen sie auch?
Via Lewandowskys kultivierte Missverständnisse, die man sich nicht entgehen lassen darf
Hans-Werner Schmidt, Via Lewandowsky und Frédéric Bußmann. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am heutigen Samstag, 13. Februar, um 18 Uhr wird im Museum der bildenden Künste die erste Doppelaustellung des Jahres eröffnet. Nicht nur im Untergeschoss, wo sich die Ausstellungen von Via Lewandowsky („Hokuspokus“) und Stefan Koppelkamm („Häuser Räume Stimmen“) begegnen. Aber was haben die beiden eigentlich miteinander zu tun, außer dass sie mal in Berlin Ateliernachbarn waren?
Topf & Quirl: Norwegische Lefse
Norwegische Lefse. Foto: Maike Klose

Foto: Maike Klose

Dass die skandinavische Küche mehr kulinarische Schätze als Fischklöpschen und Zimtschnecken zu bieten hat, ist vermutlich jedem klar. Sicherlich findet der ein oder andere den Hang zu Fischgerichten etwas unappetitlich oder empfindet Elchfleisch als wahrgewordenen Albtraum, aber auch diese Kandidaten werden im nordischen Essensrepertoire ganz sicher fündig werden. Zur Not greift man einfach wieder in die Kiste mit feinen Süßigkeiten, denn klebriges Gebäck und norwegische Lefse findet sicherlich jedermann richtig lecker.
Regionalforen Leipzig und Halle wollen sich einfach nicht von der Kohle trennen
Am Horizont grüßen die Kühltürme des Kraftwerks Lippendorf. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Braunkohledämmerung in Mitteldeutschland. Nicht nur in der Lausitz merken jetzt auch diverse Lokalpolitiker, dass die Regierungen in den beiden Ländern Brandenburg und Sachsen etwas falsch gemacht haben müssen. Auch im Raum Leipzig/Halle geht die Besorgnis um, dass das regierungsamtliche Kohle-Versprechen auf Sand gebaut ist. Jetzt sahen sich gleich zwei Regionalforen zu einer Erklärung genötigt.
Vize-Weltmeister Matthias Schlitte im Audio-Kurzinterview
Norman Landgraf hatte einige Fragen an Matthias Schlitte (re.). Foto: privat

Foto: privat

Zur Aufzeichnung einer Fernsehsendung des MDR hatte der deutsche Profi-Armwrestler Matthias Schlitte der Messestadt am Freitag einen Besuch abgestattet. Der in Sachsen-Anhalt lebende 28-Jährige mit dem Kampfnamen "Hellboy" ist mehrfacher Deutscher Meister sowie Vizeweltmeister. Heimspiel-Fanmagazin Moderator Norman Landgraf traf Schlitte zu einem kurzen Interview.
RB Leipzig unterliegt St.Pauli mit 0:1 und bleibt Tabellenführer
Trotz Torschussübergewicht für RB Leipzig wollte der Ausgleich nicht klappen. Foto: GEPA Pictures

Foto: GEPA Pictures

Rasenballsport Leipzig unterliegt mit 0:1 beim FC St. Pauli. Es ist die dritte Niederlage gegen diesen Gegner in dieser Höhe in Folge. RB konnte zahlreiche gute Chancen nicht nutzen. Die Hamburger hielten mit Cleverness und Kampf dagegen.
L-IZ-Ticketverlosung für das „Irish Spring“-Festival im WERK 2
Die schottische Band Dallahan zupft Irish Folk beim Irish Spring im WERK 2 (Foto: Irish Spring / PR)

Foto: Irish Spring / PR

VerlosungDer St. Patrick’s Day steht an. Der Nationalfeiertag Irlands steht für die Hoffnung. Die Farbe Grün ist auch ein schöner Frühlingsbote. 2016 will das „Irish Spring“-Festival mit unterhaltsamen Künstlern den Klangkosmos des keltischen Genres weiter erkunden und dabei verstärkt ins Mutterland des Irish Folk blicken. Im März macht das Festival Stopp in Leipzig. Die L-IZ hat Karten.
Kann man der LESG nicht eine Mitgift geben, damit sie für Leipzig Schulen bauen kann?
Die ehemalige Hermann-Liebmann-Schule soll zu einem neuen Schulcampus werden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Eigentlich war die Antwort der Verwaltung auf den SPD-Antrag sehr deutlich - gemessen an der sonst geübten Zurückhaltung der Dezernate: Die SPD-Fraktion hatte beantragt, die stadteigene Entwicklungsgesellschaft LESG mit dem Bau von Schulen zu beauftragen. Weil es so möglicherweise schneller gehen könnte.
Die Kampagne „So geht sächsisch“ ist schon jetzt reif für einen Platz im Heimatmuseum
Die Website zur Image-Kampagne "So geht Sächsisch". Screenshot: L-IZ

Screenshot: L-IZ

Peinlich war die Image-Kampagne von Anfang an. Sie vermittelte ein Heile-Welt-Bild des Freistaats, das auch 2013 schon nichts mit der Wirklichkeit zu tun hatte. Der erste Image-Film war wie eine süffige Bierwerbung gehalten. Aber seit Pegida in Dresden spaziert, funktioniert die Masche nicht mehr, stellt die Linke fest. Die nun auch die Auswahl, wem die 32 Millionen Euro eigentlich zugute kommen, sehr fragwürdig findet.
Leipzigs Stadtverwaltung will das Grundstück an der Fockestraße nicht verkaufen, will aber auch keine Schule hinbauen
In einer wachsenden Stadt verschwinden die Freiräume: Plakat am Wagenplatz am Karl-Heine-Kanal. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Es war die CDU-Fraktion, die im vergangenen Sommer einen zumindest burschikosen Antrag stellte: „Der Oberbürgermeister wird beauftragt, für das städtische Grundstück Fockestraße 80 bis zum Ende des IV. Quartals 2015 einen Nutzungsvorschlag als Schulstandort vorzulegen.“ Burschikos deshalb, weil das einer der wenigen von der Stadt bislang geduldeten Wagenplätze ist und Stadt und Wagenleute damals auch in Verhandlung standen.
Neue Spielstätte fürs Schauspiel Leipzig soll bis Herbst 2017 fertig sein
Hinter den Schaufenstern mit der Aufschrift "Baustelle" soll die neue Spielstätte entstehen. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Gut Ding will Weile haben. Da muss gerechnet werden, manchmal mit sehr spitzem Stift, wie bei der neuen Spielstätte für das Schauspiel Leipzig, die in die Räume der bis 2011 dort betriebenen Diskothek „Schauhaus“ eingebaut werden soll. Seit 2014 sind die Kostenkalkulationen für das Projekt drastisch zusammengeschrumpft. Jetzt soll der Stadtrat das Projekt endgültig beschließen.
Lagefilm des Polizeireviers Zwickau zum Brand der NSU-Wohnung ist wohl wichtiger, als der Innenminister glauben machen will
Parlamentarischer Geschäftsführer Valentin Lippmann (B90/Grüne). Foto: Juliane Mostertz

Foto: Juliane Mostertz

Über den gelöschten Lagefilm der Zwickauer Polizei vom 4. und 5. November 2011, als in der Zwickauer Frühlingsstraße das Haus in die Luft flog, in dem die drei Jenaer Rechtsextremisten Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe gelebt hatten, haben wir schon berichtet. Die Löschung aber ist nicht ganz so harmlos, wie der Innenminister glauben mache, kommentiert jetzt Valentin Lippmann.