Im „Melder“ finden Sie Inhalte Dritter, die uns tagtäglich auf den verschiedensten Wegen erreichen und die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Es handelt sich also um aktuelle, redaktionell nicht bearbeitete und auf ihren Wahrheitsgehalt hin nicht überprüfte Mitteilungen Dritter. Für die Inhalte sind allein die Übersender der Mitteilungen verantwortlich, die Redaktion macht sich die Aussagen nicht zu eigen. Bei Fragen dazu wenden Sie sich gern an redaktion@l-iz.de.

Fachgespräch zum Thema: Frauen in Kunst und Kultur in Leipzig

Die Sensibilität für die Situation von Frauen im Kunst- und Kulturbereich scheint sehr ausgeprägt zu sein, von einer echten Chancengleichheit ist aber bei Weitem noch nicht die Rede. Kulturschaffende Frauen sollen unsere Gesellschaft jedoch gleichermaßen wie Männer durch ihre Kreativität bereichern können. Sie sollen gleiche Chancen haben, Kunst zu schaffen und öffentlich sichtbar zu machen.

In einer Veranstaltung am 3. Dezember 2015, 17 Uhr bis 19 Uhr, in der Stadtbibliothek Leipzig werden wir der Frage nachgehen, welche konkreten und strukturellen Benachteiligungen für Frauen im Bereich der Kunst und Kultur weiterhin bestehen und warum Frauen an einigen Stellen stark unterrepräsentiert sind.

Mit Expertinnen aus Kultureinrichtungen, -verbänden, -netzwerken und Kulturpolitik möchten wir diskutieren, wie eine Verbesserung der Situation von Frauen in Kultureinrichtungen sowie Kunst- und Musikhochschulen durch Instrumente der Frauenförderung und Gleichstellung, aber auch durch individuelle Förderung freischaffender Künstlerinnen und kulturschaffender Frauen erreicht werden kann. Auch wird es darum gehen, welche Möglichkeiten der Vernetzung und Zusammenarbeit es zwischen dem Kulturbereich und Einrichtungen bzw. Initiativen für Gleichstellung und Frauenförderung es in Leipzig gibt.

Veranstaltungsablauf:

17:00 Uhr  Begrüßung und Einführung
Genka Lapön, Gleichstellungsbeauftragte, Stadt Leipzig

17:15 Uhr  Impulsvorträge
Claudia Maicher, Kultur- und Hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag
… stellt die politische Initiative ihrer Fraktion zur Chancengleichheit im Kunst und Kultur und den bisherigen Diskussionsstand vor.

Ulrike Bedrich, Theaterfrauennetzwerk Leipzig und Kulturbüro Blühende Landschaften
… berichtet von einer Umfrage des Theaterfrauennetzwerks Leipzig zur +Wahrnehmung von Gleichstellung in der sächsischen Theaterlandschaft+ vor.

Brunhild Fischer, Vorsitzende der GEDOK e.V. Leipzig/Sachsen, Vertreterin der Künstlerinnen im Bundesvorstand der Frauen des FB Medien, Kunst und Industrie und Sprecherin der AG Kunst und Kultur in der Bundeskommission der Selbständigen in ver.di
… bringt kunstspartenübergreifende Erfahrungen der GEDOK – dem Verband der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e.V. sowie zur allgemeinen Arbeits- und Einkommenssituation von Künstlerinnen ein.

18 Uhr  Diskussion

Veranstalterin:
Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Leipzig in Kooperation mit Hochschulen und Frauenvereinen aus Leipzig sowie mit der Landtagsabgeordneten, Dr. Claudia Maicher (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

Rückmeldung bis 30. November 2015 an Mail: gleichstellung@leipzig.de

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Hohe Straftatenzahl in Leipzig hat was mit fehlenden Polizisten zu tun
Häufigkeitszahl nach Bundesländern. Grafik: Bundesinnenministerium/„Bericht zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2016“

Grafik: Bundesinnenministerium/„Bericht zur Polizeilichen Kriminalstatistik 2016“

Ein bisschen wirr klang das ja schon, was am Dienstag, 25. April, der Leipziger CDU-Vorstand verschickte. Man reagierte auf die am Montag, 24. April, veröffentlichten Kriminalitätszahlen für Deutschland aus dem Bundesinnenministerium. Danach lag Leipzig unter den Großstädten nach der Häufigkeit von Straftaten auf einmal auf Rang 3 – gleich hinter Berlin und Hannover, noch vor Frankfurt und Bremen.
Leipzigs Verwaltung ist mit ihrer Prüfung der Umweltverträglichkeit für Bootsverleihe um Jahre zu spät dran
Fahrgastboote auf der Stadtelster. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Der Eiertanz geht weiter. Und es ist noch gar nicht absehbar, ob es die Leipziger Verwaltung hinbekommen wird, rechtskonforme Genehmigungen für die hier ansässigen Bootsverleihe und Motorbootbetreiber hinzubekommen. Anfang März hieß es schon, man prüfe noch. Aber auch im April gab es für die Mehrzahl der Leipziger Bootsverleiher keine wasserrechtliche Genehmigung. Das Pferd wurde falsch herum aufgezäumt, sagt der Landtagsabgeordnete Wolfram Günther.
Fahrverbot für Lkw ab 3,5 Tonnen in der Harkortstraße verlagern das Problem nur, schaffen aber keine saubere Luft in Leipzig
Blick in die Harkortstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es kam am Mittwoch, 26. April, dann doch so, wie es OBM Burkhard Jung am Dienstag schon befürchtet hatte: Leipzig drohte eine Niederlage vor Gericht, was die Stickoxidbelastung in der Harkortstraße betrifft. Wieder hatte, wie 2010 schon, die Firma Strobel Immobilien GmbH geklagt, der das Haus Harkortstraße 10 gehört. Damals ging es um die Feinstaubbelastung. Diesmal um die messbar zu hohen Stickoxidwerte.
Sparkasse Leipzig hat auch 2016 einen Überschuss von 17 Millionen Euro erwirtschaftet
Sitz der Sparkasse Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Natürlich war auch der Brief des Delitzscher OBM Dr. Manfred Wilde ein Thema bei der Bilanzpressekonferenz der Sparkasse Leipzig am Donnerstag, 27. April. Seit Februar ist die Schließung verschiedener Filialen im Netz der Sparkasse Thema der politischen Diskussion. Immerhin hat das Geldinstitut doch wieder Gewinn gemacht. Trotz alledem, muss man sagen.
Was wir in Politik und Wirtschaft sofort ändern müssen, sonst knallt es wirklich bald
Götz W. Werner, Matthias Weik, Marc Friedrich: Sonst knallt's. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir leben in einer Welt der Scheindebatten: Medien und Politiker reden über Dinge, die völlig unwichtig sind, über Probleme, die gar nicht existieren. Doch die wirklichen Probleme kochen unter unseren Füßen. Und niemand kümmert sich drum. Außer zwei Herren, die mit ihren Büchern schon regelrecht Alarm geschlagen haben. Nun haben sie mit Götz W. Werner einen weiteren Mitstreiter ins Boot geholt.
Die „goldenen 20er“ in Leipzig (Teil 4): Verrohte politische Sitten, ein Tafelvorgänger und im Stadtrat rappelts mal wieder
Der neu gestaltete Marktplatz mit dem Eingang zur Untergrundmessehalle. Die Ausschachtungsarbeiten für den weltweit einzigartigen Bau begannen am 23. Mai 1924 nach den Plänen von Carl Crämer. Zur Frühjahrsmesse 1925 wurde das Untergrundmessehaus mit seinen 98 m Länge, 45 m Breite und einer Ausstellungsfläche von 1800 m² für 175 Aussteller erstmals genutzt. (Quelle Wiki). Foto: Pro Leipzig Verlag

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LEIPZIGER ZEITUNG/Ausgabe 42Die Frühjahrsmesse steht an in Leipzig. Umtriebiges Gewimmel gibt es bereits im Vorfeld, es werden einerseits dringend noch Fachkräfte gesucht, andererseits stehen die Bedürftigen am heutigen MDR-Gelände Schlange um ein Stück Fleisch. Im Rathaus wird gestritten was das Zeug hält und so mancher verliert dabei seine guten Sitten und die Fakten aus dem Auge. Und eine sachsenweite Weltberühmtheit dichtet in der Neuen Leipziger Zeitung. Nein, nein. Wir sind immer noch im Jahr 1927 in der aufstrebenden Messemetropole Leipzig.
Geldstrafe für Legida-Gegner: Ein Tritt im Gerangel
Amtsgericht Leipzig. Foto: Martin Schöler

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Straftaten aus den Anfangstagen von Legida beschäftigen noch immer die Gerichte in Leipzig: Aktuell wurde ein Fall verhandelt, in dem ein Student aus dem antirassistischen Spektrum am 21. Januar 2015 einen Polizisten getreten und eine Festnahme gestört haben soll. Das Amtsgericht verurteilte ihn wegen des ersten Sachverhalts zu einer Geldstrafe in Höhe von 400 Euro und sprach ihn in dem anderen Anklagepunkt frei.
Eine erhellende Antwort des Sozialdezernats zur Wohnungslosigkeit in Leipzig
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Ziemlich besorgt fragten die Grünen Anfang des Monats an, wie es um die wohnungslosen Menschen in Leipzig bestellt ist. Bundesweit machen immer neue Berichte die Runde, dass Kommunen versuchen, sich dieser Folge der sozialen Abstiege zu entledigen. Anfragen an die sächsische Regierung laufen ins Leere, dort habe man keine Informationen, heißt es regelmäßig. Wie also sieht es in Leipzig aus, wo der Wohnraum immer knapper wird?
Am 5. Mai: KurzKrimiAbend im Rosenkavalier
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Am Freitag, dem 5. Mai 2017, blüht dem geneigten Krimifreund wieder Spannendes. Dann nämlich wird die Blumenhandlung „Rosenkavalier“ in der Prager Straße wieder Schauplatz heimtückischer Morde. Ab 20:00 Uhr stellen die zwei Autoren Traude Engelmann und Jan Flieger ihre Mordsstorys aus den Anthologien „Sachsenmorde 2“ sowie „Giftmorde 3“ vor. In ersterer zieht sich eine blutige Spur durch den gesamten Freistaat. Dunkel kommen die „Sachsenmorde 2“ daher und führen den Leser schonungslos zu den Abgründen der menschlichen Gesellschaft: Kannibalismus, Serienmord und Kunstfälschung sind nur einige der Themen.
Aussagen der jungen Sachsen sind eine Ohrfeige für die sächsische Landespolitik der letzten Jahre
Zuzüge aus dem Bundesgebiet 2011 bis 2016 nach Gemeinden. Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Grafik: Freistaat Sachsen, Statistisches Landesamt

Für alle LeserWarum haben Politiker in Sachsen nur diese seltsame Not, sich fortwährend bescheinigen zu lassen, wie gut sich die Menschen unter ihrer Regierung fühlen? Ist das nur Eitelkeit? Oder steckt dahinter eine bewusste Schönfärberei? Denn wenn die Leute sagen, dass sie sich wohlfühlen, dann muss doch die eigene Politik geradezu genial sein? Diesmal ging es um die Zuwanderung nach Sachsen – die diese Regierung so eigentlich nicht gewollt hat.
Vortrag am 3. Mai: Der erste Kopernikaner Georg Joachim Rheticus und die Universität Leipzig
Ursula Oehme. Foto: Richard-Wagner-Verband Leipzig

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Am 6. Mai 1551 klagte der Kaufmann Hans Meusel den Mathematikprofessor Georg Joachim Rheticus vor dem Universitätsgericht an, seinen Sohn betrunken gemacht und missbraucht zu haben. Nach einem fast ein Jahr dauernden Verfahren wurde Rheticus auf 101 Jahre, also für immer, von der Universität Leipzig verwiesen. Wie konnte es dazu kommen?
Lok-Fan gegen Polizei: Geldstrafe für Mittelfinger und Widerstand, aber Körperverletzung nicht bewiesen
Amtsgericht Leipzig. Foto: Lucas Böhme

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Das Amtsgericht Leipzig hat eine Anhängerin des 1. FC Lok Leipzig zu einer geringen Geldstrafe verurteilt. Die Frau soll im November 2015 einem Polizisten den Mittelfinger gezeigt und sich anschließend gegen eine Identitätsfeststellung gewehrt haben. Ein angeblicher Faustschlag ins Gesicht eines weiteren Polizisten wurde hingegen nicht bestraft – das Gericht sah diesen nicht als erwiesen an. Insbesondere die Zeugenaussage eines „fankundigen Beamten“ hatte der Angeklagten geholfen.
In wachsenden Städten geht die verwandtschaftliche Vielfalt der Pflanzenwelt immer mehr verloren
Das Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis) verschwand im 19. Jahrhundert aus Halle. Die Art ist auf stickstoffarme Böden angewiesen. Sie gilt heute in ganz Deutschland als gefährdet. Foto: UFZ / André Künzelmann

Foto: UFZ / André Künzelmann

Die Meldung hat es in sich: „Urbanisierung kostet fast fünf Milliarden Jahre Evolutionsgeschichte“, heißt die jüngste Meldung aus dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). Da haben die Wissenschaftler wohl ein bisschen zuviel Sekt getrunken, als sie in der vergangenen Woche so übermütig ihr 25-jähriges gefeiert haben. Man darf nicht alles summieren. Auch wenn die Warnung berechtigt ist.
Sachsens Verfassungsschutz zeigt ein Staatsverständnis wie in einer schlecht verwalteten Monarchie
Sächsischer Verfassungsschutzbericht 2016. Montage: L-IZ

Montage: L-IZ

Für alle LeserWenn wir unsere Demokratie und all das Gerede über deren Bedrohung wirklich ernst nehmen, dann haben sich am Dienstag, 25. April, Sachsens Innenminister Markus Ulbig und Gordian Meyer-Plath, der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV), selbst ins Aus katapultiert. Denn der von Meyer-Plath vorgelegte Bericht diskriminiert weite Teile demokratischer Meinungsbekundung. Das ist nicht neu in Sachsen, in dieser Form aber erschreckend.
Linksfraktion will im Mai wieder ein Tarifmoratorium für Leipzig beantragen
Linke-Stadträtin Franziska Riekewald. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für manchen Leipziger Politiker klang erstaunlich, was am Dienstag, 25. April, aus der Präsidiumssitzung des Deutschen Städtetages in Leipzig zu hören war. Die Linksfraktion im Leipzier Stadtrat zum Beispiel war baff. Mit Erstaunen habe man die Stellungnahme zu Umweltplakette und ÖPNV vernommen, da in der jüngsten Vergangenheit die Handlungen des Oberbürgermeisters, welcher Mitglied im Präsidium des Deutschen Städtetages ist, diesen Forderungen widersprechen würden.