Rechtsterrorismus

Vor Legida-Geburtstag: Planen rechtsextreme Unterstützer Sprengstoffanschläge?

Für alle LeserUnterstützer der Legida-Bewegung planen in einem geheimen Internetforum möglicherweise terroristische Anschläge. In der frei zugänglichen Datensammlung von offenkundigen Neonazis finden sich Anleitungen zum bewaffneten Untergrundkampf und zur Herstellung von Sprengstoff. Darüber hinaus trugen die Nutzer massenhaft Daten zu potenziellen Anschlagszielen wie politischen Gegnern, Journalisten und Einrichtungen der Flüchtlingssozialarbeit zusammen. Auch Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz steht auf der Liste.

Das „Leipziger Montagsforum“ macht auf den ersten Blick einen unscheinbaren Eindruck. Die Seite ist auf dem Server eines ausländischen Freehosters gespeichert. Im Impressum steht der Name eines chinesischen Unternehmens. Die Forensoftware weist knapp 3.500 Beiträge aus, die die knapp 30 User in rund 1.500 Diskussionssträngen veröffentlicht haben. Ein Zugriff auf die Debatten ist nur für registrierte User möglich. Neuregistrierungen nehmen die Betreiber eigenen Angaben zufolge im Augenblick nicht entgegen. Insofern lässt sich über die Inhalte der Debatten nur spekulieren.

Frei abrufbar sind derweil die Dateien, die die Benutzer auf den Server geladen haben. Und deren Inhalte sollten die Sicherheitsbehörden alarmieren. In einer Tabelle sind Namen und Adressen von rund 24.500 angeblichen Neonazi-Gegnern aufgeführt. Der Datensatz stammt vermutlich von dem Internetprojekt „Anonymousnews.ru“, die von einem bekannten Thüringer Rechtsextremisten betrieben werden soll. In einem anderen Verzeichnis finden sich Namen und Adressen anerkannter Träger von Integrationskursen für Flüchtlinge.

Darüber hinaus haben die Betreiber eigene Datensätze zu vermeintlichen Gegnern zusammengestellt. Darunter befinden sich neben Persönlichkeiten aus der Leipziger Politik zahlreiche Anti-Legida-Aktivisten, Journalisten und Polizeipräsident Bernd Merbitz. Vor allem gegen den Leipziger Polizeipräsidenten Merbitz wurde in den vergangenen Monaten bei Legida polemisiert – ein von Legida vorab verbreitetes Video klagt über angeblich fehlende Ermittlungen seinerseits gegen linksextreme Kräfte.

Eine Fotosammlung des Forums zeigt darüber hinaus Teilnehmer verschiedener Proteste gegen die rechtsextremen Aufmärsche. Betroffen sind nicht nur überzeugte Antifaschisten, sondern auch Personen, die sich vermutlich nur zufällig in der Nähe von Gegenkundgebungen aufgehalten haben. Auf einer Aufnahme ist etwa ein Verkäufer des Leipziger Straßenmagazins „Kippe“ zu sehen.

Das "Leipziger Montagsforum" enthält eine Anleitung zur Sprengstoffherstellung. Screenshot: L-IZ.de

Das „Leipziger Montagsforum“ enthält Anleitungen zu Sprengstoffherstellung und paramilitärischem Kampf. Screenshot: L-IZ.de

Daneben haben die Rechten Anleitungen zur Herstellung von Sprengstoff und zum bewaffneten Untergrundkampf auf den Server geladen. Eine „Einführung in die Sprengstoffchemie“ erklärt dem Leser anschaulich die Herstellung von Nitroglyzerien und Co. Die Schriftenreihe „Der totale Widerstand“ des Schweizer Majors Hans von Dach aus dem Jahre 1957 ist zwar nicht mehr auf dem neuesten Stand, erläutert aber praxisbezogene Konzepte zur Sabotage von Infrastruktureinrichtungen, den Bau von Brandsätzen und das Anlegen von Waffendepots. Das mehrbändige Werk ist in Deutschland seit 1988 indiziert, darf also nicht mehr vertrieben werden.

Was der Legida-Anhäner eben so braucht. Alle Empfehlungen des "Montagsforums" versammelt. Screen Montagsforum

Was der Legida-Anhäner eben so braucht. Alle Empfehlungen des „Leipziger Montagsforums“ versammelt. Screen Montagsforum

Weiterhin setzen sich die Nutzer des Forums offenbar mit rechtsextremer Weltanschauung auseinander. Unter den frei zugänglichen Daten findet sich ein Scan von Adolf Hitlers „Mein Kampf“, bewusst als vollständige, also nicht kommentierte Ausgabe beschrieben. Auf dem Server finden sich auch programmatische Schriften der Partei „Alternative für Deutschland“.

Welche Personen hinter dem Forum stecken, ist bisher unklar. Bei dem „Leipziger Montagsforum“ handelt es sich möglicherweise um ein Nachfolgeprojekt des Webportals „Leipzig unzensiert“. Die zugehörige Domain war in der Vergangenheit wiederholt in den Kommentarspalten des Szeneportals „PI News“ verbreitet worden, nun könnten die Macher auf eine neue Domain umgezogen sein.

Die rechte Legida-Bewegung selbst möchte am Montag, den 9. Januar 2017, mit einer Demonstration im Waldstraßenviertel ihr zweijähriges Bestehen feiern. Eingeladen hat sie zwar keine Redner (und selbst Lutz Bachmann wollte lieber nicht auf die Bühne), dafür aber die Hooligan-Band „Kategorie C- Hungrige Wölfe“, welche bevorzugt bei rechten und rechtsextremen Fußballfans Gehör findet. Genau vor einem Jahr, zum ersten Jahr von Legida am 11. Januar 2016, war „Kategorie C“-Sänger Hannes Ostendorf schon einmal, damals am Naturkundemuseum, aufgetreten.

Am gleichen Abend ereignete sich zeitgleich zu seinem Auftritt der Überfall von über 215 rechten Hooligans auf den Stadtteil Connewitz, wobei in der Wolfgang Heinze Straße mehrere Ladengeschäfte angegriffen und teilweise zerstört wurden.

Mehrere Leipziger Initiativen haben Kundgebungen und Demonstrationen angemeldet, um gegen den geplanten Aufmarsch Legidas zu protestieren. Die Vereine „Waldstraßenviertel e.V.“, der „Bürgerverein Gohlis e.V.“, RB Leipzig-Fans und ein breites Bündnis von „Leipzig nimmt Platz“ über die Leipziger Kirchgemeinden bis hin zu den Universitäten der Stadt, dem Stadtrat und den Leipziger OBM Burkhard Jung haben sich bereits öffentlich gegen Legida positioniert.

Zum Artikel vom 9. Januar 2017 auf L-IZ.de: Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

 

RechtsextremismusLegidaRechtsterrorismus
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
Ein Kommentar


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Neu: ADFC Bett+Bike Karte Zwischen Ostsee und Erzgebirge
Indizierung rechtsextremer Musik − Grüne: Sächsische Jugendämter tatenlos?
Panter/Mann: SPD-Landtagsfraktion stärkt Finanzierung der Leipziger Schulsozialarbeit
Die Linke: Neumitgliederstudie entkräftet Vorbehalte der Extremismusforschung
SPD stellt neues Schulgesetz vor
Dialogforum Flughafen Leipzig/Halle: Vorschläge für die zeitlich versetzte Bahnnutzung zur Entlastung der Anwohner erarbeitet
Studentische IT-Konferenz zu Java-Programmierung an der HTWK Leipzig
Ein Jahr Terroranschläge von Brüssel: Gewaltmarsch in die falsche Richtung
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Wie die Schießpulvertechnologie den Europäern half, die Welt zu unterjochen
Philip T. Hoffman: Wie Europa die Welt eroberte. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Der Titel klingt spannend, die Frage überzeugend. Denn wer sich die Weltgeschichte anschaut, der wundert sich ja tatsächlich: Warum haben ausgerechnet die Europäer mit ihren winzigen Staaten ein halbes Jahrtausend lang die Welt kolonialisiert und teils viel reichere und kulturvolle Länder erobert und beherrscht? Steckt dahinter vielleicht ein Gesetz? Dutzende Wissenschaftler haben sich darüber schon den Kopf zerbrochen.
Durch RB Leipzig #zwangsbeglückt: „Da scheint eine Überidentifikation vorzuliegen“
Das Blog zwangsbeglueckt.de will die sachliche Diskussion in die Stadtgesellschaft tragen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 41Für die Einen ist es der Teufel persönlich – finster, todbrin­gend und alles vernichtend. Für die Anderen hingegen ist es ein Werk voll wunderbarer gött­licher Perfektion – eine Erleuchtung, der Himmel auf Erden. Es scheint, als gäbe es nur diese beiden Extreme, wenn man das Thema Rasenballsport Leipzig – kurz RB – auf die Tagesordnung ruft. Zwischentöne und eine tatsächliche inhaltliche Diskussion scheinen im öffentlichen Rahmen weder gewollt noch überhaupt existent.
Sachsen hat mit der Schaffung neuer Wildnisflächen im Landesforst 2014 einfach aufgehört
Ganz bestimmt keine Wildnis: bewirtschafteter Leipziger Stadtwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Am Dienstag, 21. März, war mal wieder Internationaler Tag des Waldes. Nicht unbedingt ein Tag, an dem Sachsens Regierung die Waldhörner bläst und Erfolge bei der Waldrevitalisierung verkündet. Dazu betrachtet man Wald noch viel zu sehr als Wirtschaftsforst. Dass er auch Schutzraum für biologische Vielfalt sein könnte, hat Sachsens Umweltminister nicht wirklich auf der Arbeitsagenda.
Mit Marcus Schwarz wirkt in Leipzig auch einer von vier forensischen Entomologen der Bundesrepublik
Marcus Schwarz, Forensischer Entomologe am Institut für Rechtsmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Foto: Medizinische Fakultät, Universität Leipzig

Foto: Medizinische Fakultät, Universität Leipzig

Leipzig hat auch einen. Einen richtigen forensischen Entomologen. Davon gibt es nicht viele in Deutschland. Vier Stück, meint die Uni Leipzig. Der berühmteste ist ein gewisser Mark Benecke, von dem einige Bücher im Leipziger Militzke Verlag erschienen. Aber Leipzig hat selbst einen forensischen Entomologen. Aber der fliegt jetzt erst einmal nach Neuseeland.
Stadt Leipzig – ein Boxenluder? RB Leipzig in der Baby Box
Die volle Werbedröhnung RB Mütze schon für die ganz Kleinen. Foto: Andreas Gille

Foto: Andreas Gille

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus Ausgabe 41Es gibt einen Neuzugang in der Leip­ziger Babybox. In der Schatulle für Neugeborene, die die Stadt Leipzig verantwortet, liegt seit Neuestem eine Fan­mütze von RB Leipzig obenauf. Die Stadt und die Stadtholding „L“, die den Versand und die Bestückung verantworten, bleiben Antworten zu Standards und Umfängen schuldig. Der Leipziger Kinderschutzbund sieht es zumin­dest offiziell nur als marginal problematisch, dass ein Energy-Drink-Hersteller indirekt auf Köpfen von Babys werben darf, spricht sogar von einer „Hetze“ gegen RB Leipzig an der man sich nicht beteiligen wolle.
Studie untersucht die mögliche Dekarbonisierung des Wärmemarkts auch durch „Power to gas“
Windräder am BMW Werk Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Eigentlich hätte es nicht noch extra einer Studie bedurft, um zu zeigen, dass eine Rückkehr zum ursprünglichen Energiewende-Modell von Rot/Grün sinnvoll und preiswerter ist als das jetzige Gemauschel. Aber gerade die Gaswerke sind ja völlig an den Rand gedrängt worden, die ursprünglich die zentrale Rolle im Übergang spielen sollten. Dabei heißt ein Zukunftsthema sogar „Power to gas“.
Schwarwels neuer Karikaturenband „Die Alternative zu Fakten“
Schwarwel: Die Alternative zu Fakten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs ist nicht nur ein neues Buch für Freunde des echten Schwarwel-Stils. Es ist auch nicht nur ein Schnelldurchlauf durch den Wahnsinn der Jahre 2016/2017. Es ist – wie auch schon die fünf vorhergehenden Karikaturenbände des Leipziger Zeichners – ein dickes, fettes Obacht-Schild. Denn der Rinderwahnsinn der Zeit hat eine Menge mit der Quotenhatz moderner Medien zu tun. Man kann ihr nicht entkommen.
Das rote Glühen über der Stadt L.
Das Glühen über der Stadt. Grafik: L-IZ

Grafik: L-IZ

LeserclubDiesmal tauchte Oleg nicht im gepflegten „Tschaika“ auf. Die Staatskarosse war ja bekanntlich gerade in Behandlung und nicht verfügbar. Auch wenn das Automobil, mit dem L.s Freund die vier nächtlichen Reisenden erwartete, von stillem, sanftem Schwarz war. So wie die Flügel einer Fledermaus.
1. FC Lok Leipzig vs. Luckenwalde 3:0 – Lok macht mit Kirsten den Klassenerhalt (so gut) wie perfekt
Vorlagengeber Daniel Becker (li.) bejubelt mit dem Torschützen Felix Brügmann den Treffer zum vorentscheidenden 2:0 für Lok. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserDer 1. FC Lok Leipzig wird auch in der kommenden Saison in der Regionalliga Nordost spielen. Darauf deutet nach dem 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen den Tabellen-Sechzehnten FSV Luckenwalde alles hin. Zwei Brügmann-Tore und ein Misch-Premierentor sorgten für einen 20-Punkte-Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz bei noch 30 zu vergebenden Punkten. Vor 2.067 Zuschauern stand erstmals Benjamin Kirsten im Lok-Tor und ersetzte den handgeprellten Stammtorhüter Latendresse-Levesque. Ärgerlich: Mit Nils Gottschick verletzte sich Loks gefährlichster Flügelläufer am Schultereckgelenk.
Fahrpreisanstieg bei den LVB: Linke und Grüne machen die Verkehrspolitik von OBM Burkhard Jung zum Thema
Straßenbahn am Goerdelerring. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm Montag, 20. März, kündigte der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV) an, dass auch 2017 die Fahrpreise bei den LVB steigen werden. Um bis zu 3,5 Prozent. Konsequenterweise haben die Mitglieder der Fraktion Die Linke im Aufsichtsrat der LVB und des MDV gegen die Preiserhöhung gestimmt. Und die Grünen weisen darauf hin, warum das Spielchen so läuft. Das hat nämlich etwas mit Wirklichkeitsverweigerung zu tun.
Ticketverlosung: Swing in Spring – Big Band Big Music mit Big Band Kameleon
Big Band Kameleon. Foto: www.matthiasmartin.de

Foto: www.matthiasmartin.de

VerlosungMit Schwung in den Frühling! Ob mit oder ohne Gesang – die Musiker der Big Band Kameleon heißen am 16. April den Frühling mit swingigen Klängen im Haus Leipzig willkommen. Hier gibt es Tickets zum Mitswingen.
Schaufensterausstellung der Buchwissenschaft widmet sich zur Buchmesse dem Verlag Volk und Welt
Italo Calvino zwischen edlen Schuhen und Krawatten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Es gibt sie noch, die Leipziger Buchwissenschaftler, auch wenn sie eher im Stillen vor sich hin arbeiten und Bücherwelten erforschen. Dazu gehören auch die Bücherwelten aus DDR-Verlagen. Sie sind nicht vergessen, auch wenn die Namen der Verlage oft genug verschwunden sind und damit oft auch ihr unverwechselbares Verlagsprofil. Selbst ein Verlag wie der 1947 gegründete Verlag Volk und Welt war unverwechselbar.
Georg-Schumann-Straße präsentiert zur Buchmesse ein eigenes Leseprogramm
Gerhard Pötzsch: Taschentuchdiele. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Selbst abgehärteten Lesern ist das Leipziger Lesefest „Leipzig liest“, das parallel zur Buchmesse stattfindet, meist viel zu viel. Allein das Veranstaltungsbuch ist 300 Seiten dick. Man könnte irre werden, weil gleichzeitig an allen Ecken der Stadt Lesungen mit spannenden Autoren und Büchern stattfinden. Da wirkt so ein Tipp aus dem Nordwesten wie ein Rettungsring: Einfach mal um die Ecke gehen.
Leipziger Forscher will die Zahl der Wassertropfen in den Wolken ganz genau wissen
Forscher ermitteln Zahl der Wolkentröpfchen. Foto: Institut für Meteorologie der Universität Leipzig

Foto: Institut für Meteorologie der Universität Leipzig

Wie viele Wassertropfen befinden sich in einer Wolke? Das ist eine Frage, die nicht nur Kinder interessiert, sondern auch Wissenschaftler. Erst recht die aus Leipzig. Denn Leipzig ist – so stellt es die Universität Leipzig mal ganz trocken fest – das „internationale Zentrum der Wolkenforschung“. Grund dafür ist das Institut für Troposphärenforschung. Und einer will es jetzt ganz genau wissen: Prof. Dr. Johannes Quaas von der Uni Leipzig.
Goethebrücke und Oetzscher Brücke sollen ab Juni saniert werden
Die Oetzscher Brücke über der verockerten Pleiße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Na ja. Über die Benennung dieser Brücke hätte sich Goethe ganz bestimmt nicht gefreut. Und eine romantische Benennung wie Goethesteig hätte er wohl eher mit Stirnrunzeln quittiert. Denn romantisch ist gar nichts an diesem Straßenbauwerk im Leipziger Süden, das die B2 und die Pleiße überspannt. Die beiden Brücken sind noch gar nicht so alt, aber sanierungsbedürftig.