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Engagiert und repressiv

RB Leipzig: Antirassistische Spruchbänder im Stadion unerwünscht

Auch bei einem sogenannten Retortenverein wie RB Leipzig gibt es mittlerweile zahlreiche Fans, die sich im Stadion und außerhalb gegen Menschenfeindlichkeit engagieren. Zumindest ersteres sieht der Verein jedoch nicht gern. Wenn Rasenballsport Leipzig einen Verein wie den FC St. Pauli empfängt, so wie dies am vergangenen Wochenende geschehen ist, dann handelt es sich um ein Duell der Gegensätze. Nicht nur trifft dabei der Retorten- auf den Kultclub, auch könnte der Stellenwert einer aktiven Fanszene für die Vereinsoberen kaum unterschiedlicher sein - insbesondere wenn es darum geht, sich antirassistisch zu positionieren.

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Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der #Lexit kommt!
Nach Brexit nun der Lexit! Auf gehts! Karikatur: Schwarwel

Karikatur: Schwarwel

Es ist soweit, Brüder und Schwestern des Ostens. Leipzig stimmt ab, die Vorbereitungen laufen, die sozialen Netzwerke formieren sich. In oder Out ist die Frage. Wir wollen raus aus der EU! Natürlich nur, um endlich mal die Regeln für unsere schöne Stadt allein verhandeln zu können. „Mehr Basis, alle Macht den Kommunen, Rassisten raus!“ unser Schlachtruf – die stolze Bürgerstadt bricht auf. Denn wir haben eine Menge zu bieten und werden uns gleichzeitig mit London zur neuen Regional-EU zusammenschließen. Der gemeinsame Hashtag #Lexit verbreitet sich rasant, weitere Städte folgen. Ein paar saftige Abwertungen und Schuldzuweisungen gegen andere haben wir auch schon!
Open-Air-Konzert im Rosental: Tausende Besucher beklatschen Simone Kermes und Alexander Shelley
Tausende Leipziger kamen am Freitagabend zu Klassik Airleben. Foto: Alexander Böhm

Foto: Alexander Böhm

Der Wettergott hatte es gut gemeint. Bei hohen Temperaturen gab das Gewandhausorchester am Freitag das erste von zwei Open-Air-Konzerten im Leipziger Rosental. Das „Klassik Airleben“ lockte tausende Besucher an. Unter den Zuhörern befand sich auch der designierte Kapellmeister Andris Nelsons.
Im Sommer 2015 haben L-IZ und ADFC diverse Gefahrenstellen im Leipziger Radwegenetz erkundet
Augustusplatz/Goethestraße: An sichere Radwegeführungen wurde hier nicht gedacht. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Den Sommer 2015 nutzten der ADFC Leipzig und die Leipziger Internet Zeitung, um einmal - mit kräftiger Hilfe der Leser - die gefährlichsten Stellen im Leipziger Radwegenetz zu erkunden und Lösungsvorschläge dafür zu machen. 32 Gefahrenpunkte konnten gefunden und beschrieben werden. Und das Thema ist nach wie vor aktuell.
Der BUND Leipzig sammelt jetzt die miesesten Radwege in Leipzig
Ziemlich schmal und an dieser Stelle schlecht geflickt: Radweg an der Arno-Nitzsche-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ooops, jetzt ist auch der BUND munter geworden und setzt das Thema miese Radwege auf die Agenda. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Leipzig ruft die Einwohner*innen der Stadt auf, „miese Radwege“ zu melden. Holprige, unsichere, zu schmale oder schlecht ausgewiesene Radwege können in eine Online-Karte eingetragen werden.
Die Neue Harth wird feuchter und die Kleine Pleiße ist noch nicht die Lösung
Auslassbauwerk zur Kleinen Pleiße am Markkleeberger See. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Ein gewisses düsteres Bild aus dem Leipziger Neuseenland zeichneten am Donnerstag, 23. Juni, die Grünen aus Markkleeberg. Der Zustand der Neuen Harth machte Tommy Penk, den Grünen-Vorsitzenden, und Joachim Schruth, den Grünen-Fraktionsvorsitzenden, besorgt. Geht da jetzt alles kaputt? Oder nimmt die LMBV ihre Aufgabe nicht wahr?
Topf & Quirl: Nicecream mit Erdbeeren und Chiasamen
Gesündestes Bananeneis für's Frühstück. Foto: Maike Klose

Foto: Maike Klose

Nach Eiscreme kommt Nicecream, denn schließlich schmeckt bei tropischen Temperaturen um die 35°C nichts besser, als gefrorene Köstlichkeiten. Ganz im Gegensatz zu den üppigen Kreationen der letzten Wochen ist dieses Rezept jedoch sehr figurfreundlich, gesund und dennoch richtig lecker. Nicecream, eine inzwischen viel gefeierte kulinarische Entdeckung, ist eine Art selbstgemachtes Speiseeis, das allerdings aus nur einer Zutat besteht- aus gefrosteten Bananenscheiben.
Wie schnell wieder der Tod regiert, wenn kleine eitle Männer die Macht an sich reißen
Dieter Moselt: Wer die Wahrheit sagt ... Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Das Land, von dem Dieter Moselt in dieser satirischen Erzählung berichtet (zumindest hat er sie so klassifiziert), liegt irgendwo in Europa, auch wenn der Name Miracolandia eher an die phantastischen Erzählungen des Barock erinnert, an Shakespeare oder Swift. Aber dieses Miracolandia liegt mitten in Europa und es regiert ein kleiner, eitler Narziss namens Baerenlustkoenig.
„Wählen Sie die 1…“: Interrobang setzen sich mit Callcenter-Logiken auseinander
Callcenter Übermorgen. Foto: Michael Bennett

Foto: Michael Bennett

Das Performance-Kolletiv Interrobang erforscht in interdisziplinären Kunstprojekten gesellschaftspolitische Probleme, Themen und Fragestellungen. In der performativen Installation „Callcenter Übermorgen“, die Dienstag und Mittwoch in der Residenz gastierte, beschäftigen sich die Künstler mit dem sozialen Phänomen des Auswählens.
Bundesverfassungsgericht: Öffentliches Zeigen der Abkürzung „A.C.A.B.“ ist nicht strafbar
Das Akronym „ACAB“ im öffentlichen Raum ist nicht ohne weiteres strafbar. Montage L-IZ.de

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Überspitzte Schmähkritik an der Polizei ist nicht strafbar, solange sie sich nicht gegen ganz konkrete Beamte richtet. Dies hat das Bundesverfassungsgericht in zwei Beschlüssen vom 17. Mai festgestellt, die am Freitag veröffentlicht wurden. In beiden Fällen hatten die Beschwerdeführer die berüchtigte Buchstabenkombination „A.C.A.B.“ („All Cops are Bastards“) öffentlich zur Schau gestellt.
Gastkommentar von Christian Wolff: Der Brexit zu Ende gedacht
Leaving the EU – Wo dieser Weg wohl hinführen wird? Foto: Michael Freitag

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Großbritannien tritt aus der EU aus. Das Ergebnis der Volksabstimmung ist eindeutig. An der demokratischen Legitimation dieser Entscheidung kann es keinen Zweifel geben. Dennoch ist der Beschluss verheerend und in höchstem Maß beunruhigend – nicht weil das Pfund an Wert verliert, nicht weil es möglicherweise zu wirtschaftlichen Problemen in Großbritannien kommt, nicht weil das Land eventuell vor Neuwahlen steht, nicht weil den Scheidungsprozess jetzt zwei Jahre lang die EU-Bürokraten bestimmen werden, mit denen man eigentlich nichts mehr zu tun haben will.
Wieder über 60 Tonnen Müll aus der Natur zurückgeholt
Abschlussbericht zum Frühjahrsputz 2016. Cover: Stadt Leipzig

Cover: Stadt Leipzig

L-IZ-Leser Matthias Ladusch hat in einem Leserbrief nicht ganz zu Unrecht angefragt, wie es eigentlich um das Umweltbewusstsein der Leipziger steht. Viele schmeißen nicht nur wo sie gehen und stehen Flaschen und andere Reste einfach auf Trottoir und Straße. Etliche Zeitgenossen benutzen auch das so wichtige Grün ringsum als Müllhalde.
Endlich wieder Geld für sozialen Wohnungsbau in Sachsen
Auf Leipzigs Wohnungsmarkt wird es jetzt schon eng. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Richtig stolz zeigte sich Albrecht Pallas, Sprecher für Wohnungsbau und Stadtentwicklung der SPD-Fraktion, am Mittwoch, 22. Juni: „Mit dem heute beschlossenen Antrag der Koalitionsfraktionen findet ein notwendiger Paradigmenwechsel in der Wohnraumförderung statt. Nach über 10 Jahren führen wir wieder eine Zuschussförderung für den sozialen Wohnungsbau im Bereich Neubau und Sanierung ein. Dadurch können wir bezahlbaren Wohnraum erhalten und neu schaffen.“
Wirtschaftlich wird der Austritt Großbritanniens auch sächsische Export-Unternehmen treffen
Kassensturz. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Den Kurssturz des Britischen Pfund gab es dann gleich am Freitagmorgen, 24. Juni, dem Tag, an dem klar war, dass die Briten am 23. Juni mit 52 zu 48 Prozent für den Austritt Großbritanniens aus der EU gestimmt hatten, für den „Brexit“. Das wird zwangläufig wirtschaftliche Folgen haben für beide Seiten. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) hat schon mal versucht, die möglichen Folgen zu zeichnen.
Eine Studioausstellung im Böttchergässchen erinnert jetzt an Glanz und Verschwinden des Künstlerhauses am Nikischplatz
Künstlercafé im Hof des Künstlerhauses. Foto: Johannes Widmann (1937), Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Foto: Johannes Widmann (1937), Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Das Haus ist eine Legende, auch wenn es nun seit über 70 Jahren aus dem Leipziger Stadtbild verschwunden ist: das Künstlerhaus. Eine kleine Ausstellung im Stadtgeschichtlichen Museum zeigt jetzt, was für ein Kleinod das war. Und sie macht schon mal Appetit auf eine Sonderedition der „Leipziger Blätter“ im September: Dann gibt es die erste ausführliche Publikation über das einstige Kleinod am Nikischplatz.
Publikumsverkehr verträgt der „Balkon von Leipzig“ noch lange nicht und eine neue Brücke wäre teuer
Vom Hochwasser 2013 gezeichnet: die Müllbergbrücke neben der Bahnbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Eine Ablehnung kann auch eine Viertelzustimmung sein. So etwas bekam jetzt der Stadtbezirksbeirat Leipzig-Nordwest geliefert. Der hatte sich gewünscht, dass aus der alten Deponie in Möckern so etwas wie „Ein Balkon für Leipzig“ wird, also eine Art Fockeberg für den Leipziger Nordwesten. Dazu äußert die Verwaltung zwar „erhebliche Bedenken“. Aber ein bisschen was gesteht das Umweltdezernat doch zu.