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Beiträge von Gastautor

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Klassenraum - mal ohne Lehrer. Foto: Marko Hofmann

Gastbeitrag: Dicke Luft im Klassenzimmer

Auch wenn ich zum 18.05.2022 aus dem Stadtrat Leipzig ausgeschieden bin, ich werde mich vom Spielfeldrand aus weiter mit den Themen der Stadt beschäftigen. Es ist ja keine Erfindung von mir, sondern eine wissenschaftlich belegte Tatsache, dass die Qualität der Raumluft in Kassenzimmern Einfluss auf das Lernverhalten der Schüler und Schülerinnen hat, es dem Gesundheitsschutz […]

Ein Aufruf zum „Haltung zeigen“: Montag, 10. Januar 2022, ab 17:30 Uhr

Vor fünf Jahren haben wir es in Leipzig geschafft, die Rechtsnationalisten um Pegida/Legida von der Straße zu bringen. Jetzt versuchen die Rechtsextremisten die Corona-Krise zu nutzen, um ihr gefährliches Spielchen vom „Systemwechsel“ von Neuem zu beginnen. Die Gruppen heißen nicht mehr Legida, sondern Bewegung Leipzig, Freies Sachsen, III. Weg, Querdenken. Man muss nicht lange suchen, um zu entdecken, wess‘ Geistes Kinder sich dahinter verbergen. Das sollten, können, müssen auch alle wissen, die sich an den montäglichen „Spaziergängen“ beteiligen oder die Absicht haben, da mitzumachen.

Demos gegen die angebliche Corona-Diktatur in ganz Sachsen. Symbolfoto: LZ

Gastkommentar: Unter Spaziergängern

Seit Monaten kommt es zu den sogenannten Corona-Spaziergängen und in der Folge auch zu Auseinandersetzungen und einer erhitzten politischen Debatte. Auch vergangenen Montag gab es in mehreren dutzend Städten und Gemeinden in Sachsen Aufzüge, die zum Teil mit gewalttätigen Angriffen auf Polizeibeamte (Freiberg, Lichtenstein) einhergingen. Orchestriert werden die Proteste im Hintergrund insbesondere von den sogenannten „Freien Sachsen“, einer rechtsextremen Kleinstpartei, der allein über das soziale Netzwerk Telegramm inzwischen über 120.000 Menschen folgen.

Wenn Leipziger/-innen träumen: Von der vergossenen Zeit

Wovon träumen? Ich habe den Raum bekommen, kann schreiben was ich will und müsste und sollte man nicht jetzt als politisch gelesener Mensch diesen angebotenen Platz nutzen? Würdevolle Worte findend und irgendwie auch Politik machen? Aber davon träume ich nicht. Nicht von einer besseren Welt. Nicht davon, dass wir gemeinsam den Planeten retten, weil ich mich schwer tue daran zu glauben, dass wir es tun. Weil ich schon nicht den Eindruck habe, dass die Ernsthaftigkeit des Themas erkannt wurde.

Gründer the nu company. vlnr: Mathias Tholey, Christian Fenner, Thomas Stoffels. Quelle: the nu company GmbH

Schokoriegel-Start-up zieht im ehemaligen Restaurant Stelzenhaus ein

Das Restaurant Stelzenhaus in Plagwitz hat einen neuen Mieter. Das Start-Up-Unternehmen „The Nu Company“ eröffnet dort in den kommenden Wochen einen zusätzlichen Standort. „Im Moment laufen noch einige restliche Bauarbeiten, aber wir ziehen dort bald ein“, sagt Christian Fenner, einer von drei Gründern der Firma, die Schoko- und Müsliriegel produziert.

Die heimischste Fremdheit, die ich habe: Dmitrij Kapitelmans neuer Roman „Eine Formalie in Kiew“

Dmitrij Kapitelman lebt seit seiner Kindheit in Leipzig. Geboren wurde er 1986 in der damaligen Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik als Kind eines jüdisch-ukrainischen Vaters und einer orthodoxen-moldawischen Mutter. Jetzt will er Deutscher werden, auch auf dem Papier. Und muss dafür nach Kiew reisen ─ eine Formalie erledigen. In dem Roman „Eine Formalie in Kiew“ bleibt es natürlich nicht bei ebendieser, sondern geht um so viel mehr: Familie, Erinnerungen, Zugehörigkeit.

Nikolaikirchhof. Foto: L-IZ.de

Gastkommentar von Christian Wolff: Weihnachten in Coronazeiten

KommentarSie beginnt mit einer staatlichen Anordnung, die Geschichte von Geburt Jesu: Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt. (Die Bibel: Lukas 2,1ff)

++ACHTUNG++Bild darf nicht ohne Genehmigung verwendet werden

Wenn ein Leipzig-Freund träumt: „Fangt bei euch selbst an – jetzt sofort“ + Video

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelIch wünsche mir grundsätzlich nie etwas, sondern handele lieber. Und ermuntere auch andere dazu, mitzumachen. In den letzten drei Jahren war ganz schön viel los bei Fridays for Future, Extinction Rebellion und vielen anderen Aktionen, die ich persönlich oder im Netz und/oder vor Ort unterstützt habe.

Transsexuellengesetz: Der Kampf um das dritte Gutachten

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im Handel„Über die geschlechtliche Identität eines Menschen kann niemand besser urteilen als dieser Mensch selbst.“ Jens Brandenburg, der Sprecher für LSBTI der FDP-Bundestagsfraktion, fasste mit diesem Satz die Lösung eines Kampfes zusammen, der seit Verabschiedung des Transsexuellengesetzes (TSG) 1980 ausgefochten wird. Galt das Gesetz damals als modern, wurde es seit jeher immer wieder als diskriminierend kritisiert.

Tammo Wende ist Berater beim Verein RosaLinde in Leipzig. © Martin Neuhof

Transsexuellengesetz: 40 Jahre fremdbestimmt

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelDer Bundestag hat 1980 das Transsexuellengesetz beschlossen. Dessen Handhabung am Amtsgericht Leipzig wurde oft als diskriminierend kritisiert. Auch der seit 1988 bestehende Verein RosaLinde ist von dieser Praxis betroffen. Sein Angebot der psychosozialen Beratung zu Themen wie Geschlechtsidentität, Geschlechtlichkeit und sexuelle Orientierung richtet sich an queere Menschen und deren Angehörige aus Leipzig und dem Leipziger Umland.

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