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Diskriminierung

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Tobias Peter redet zum Grünen-Antrag in der Ratsversammlung. Foto: Livestream der Stadt Leipzig, Screenshot: LZ

Der Stadtrat tagte: Der Weg ist frei für ein Siegel für diskriminierungsfreie Vermietung von Wohnungen in Leipzig

Hätte Leipzig tatsächlich einen Wohnungsmarkt, auf dem alle Suchenden auch die Wohnung finden und bekommen, die sie brauchen, hätte es den Antrag der Grünen-Fraktion im Stadtrat „Teilhabe auf dem Wohnungsmarkt für alle – Diskriminierung beenden!“ nicht gebraucht. Und auch nicht die kleine und doch sehr lehrreiche Debatte am 13. April in der Ratsversammlung. Eine Debatte, […]

Francis Seeck: Zugang verwehrt. Foto: Ralf Julke

Zugang verwehrt: Höchste Zeit, über Klassismus in Deutschland zu reden

Viele Jahre war das Thema geradezu tabu, galt als geradezu nicht existent. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Und da könne jeder alles werden. Wenn er sich nur genug anstrenge. Leistung werde belohnt. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus. In der Mittelklasse gehen Ängste vor dem Abstieg um. Und die Kluft zwischen Arm und Reich geht […]

Marika Tändler-Walenta. Foto: Rico Prauss

Marika Tändler-Walenta (Linke): Wöller beim Thema Diskriminierung im Breitensport nicht auskunftsfähig

Marika Tändler-Walenta, sportpolitische Sprecherin der Linksfraktion, erklärt zur Antwort des Innenministeriums auf ihre Kleine Anfrage zur Diskriminierung im Sport (Drucksache 7/8254): „Die Auskünfte des Innenministers sind erwartungsgemäß ernüchternd. Er führt verschiedene Gründe auf, weshalb eine genaue Nachverfolgung der Arten und Hintergründe von diskriminierenden Vorfällen im Breitensport momentan nicht möglich ist.“

Diskriminierungserfahrungen. Grafik: IKK classic

IKK-Studie bestätigt: Diskriminierungserfahrungen machen krank

Eigentlich weiß man es ja: Wenn man Menschen ausgrenzt und abwertet, geht das an die Psyche. Die Täter haben nicht viel davon, aber sie richten jede Menge Schaden an. Schaden, der die Betroffenen oft ein Leben lang leiden lässt. Die IKK classic hat jetzt einmal erfassen lassen, welche gesundheitlichen Folgen Diskriminierung nachweislich mit sich bringt. Das geht wirklich an die Psyche. Und oft sind die Diskriminierer selbst Menschen mit Diskriminierungserfahrungen.

Justizministerin Katja Meier. Foto: Pawel Sosnowski

Online-Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Sachsen gestartet

Heute startet eine Online-Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Sachsen. Erstmals werden mit dieser Umfrage in Sachsen verschiedene Formen von Diskriminierung entlang unterschiedlicher Merkmale und ihr Zusammenwirken erfasst. Das gilt nicht nur für Diskriminierung aufgrund des Alters, einer Behinderung, des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung, aufgrund der Religion oder aus rassistischen Gründen, wie sie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet, sondern auch für Diskriminierungen aufgrund des Gewichts, der Lebensweise oder des sozioökonomischen Status.

Justizministerin Katja Meier. Foto: Pawel Sosnowski

Antidiskriminierungsbüro Sachsen: Rassistische Diskriminierung ist mit über 40 Prozent der häufigste Beratungsgrund

Die Beratungszahlen des Antidiskriminierungsbüros Sachsen zeigen, dass Diskriminierungserfahrungen zur Lebensrealität vieler Menschen in Sachsen gehören. Im Zeitraum Oktober 2019 bis März 2020 wurden dem Antidiskriminierungsbüro Sachsen 134 Diskriminierungsfälle aus Sachsen gemeldet. Im Vergleich zum Erfassungszeitraum April bis September 2019 ist das einen Anstieg um über 13 Prozent.

Info-Veranstaltung zu Diskriminierung und weitere Spezialangebote im Willkommenszentrum im Oktober

Im Oktober setzt das Willkommenszentrum der Stadt Leipzig seine Reihe spezieller Info-Veranstaltungen für Migranten fort, am 8. Oktober um 17 Uhr zum Thema Diskriminierung. In Kooperation mit dem Antidiskriminierungsbüro Sachsen e. V. behandelt die Veranstaltung unter anderem folgende Fragen: Was ist Diskriminierung und wer ist davon betroffen? Welche Arten von Diskriminierung gibt es und was kann man dagegen tun?

Foto: ver.di

Kick-Off Veranstaltungsreihe ver.divers in Kooperation mit der LAG Queeres Netzwerk Sachsen e.V.

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle und queere Menschen (LSBTTIQ) gehören zur Lebensrealität in Sachsen. Von einem offenen Umgang mit den Themen sexuelle und geschlechtliche Viel-falt am Arbeitsplatz kann jedoch gegenwärtig nicht die Rede sein. So erleben laut einer Studie aus dem Jahr 2017 rund 75% der lesbischen und schwulen, 95% der bisexuellen und 83% der Transsexuellen und Transgender in mindestens einer Form Diskriminierungen am Arbeitsplatz.

Petra Köpping (Sächsische Staatsministerin für Soziales) Foto: Michael Freitag

Sachsen setzt Strategie zum Schutz vor Diskriminierung um

In Dresden hat sich gestern unter Federführung der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, der Lenkungsausschuss zur Bekämpfung von Diskriminierung in Sachsen konstituiert. Der Lenkungsausschuss wird ressortübergreifende Abstimmungsprozesse innerhalb der Sächsischen Staatsregierung sowie die Konkretisierung und Weiterentwicklung von Schwerpunkten der Antidiskriminierungspolitik unterstützen und das Modellprojekt der Antidiskriminierungsberatung in Sachsen begleiten.

Foyertreppe im Neuen Rathaus. Foto: Ralf Julke

Wie kleinkarierte Parteipolitik den weltoffenen Ruf Leipzigs gerade systematisch zerstört

Als es zum zweiten Mal passierte, war auch die Leipziger Stadtverwaltung richtig sauer. Denn das war in den ganzen 29 Jahren zuvor so nicht passiert: Da hatte man in einem bewährten Auswahlverfahren endlich eine kompetente Besetzung für die verwaiste Amtsleiterstelle in der Stadtplanung gefunden, hatte es auch schon öffentlich vermeldet. Und dann zog die Bewerberin zurück, weil sie beim Gang durch die Fraktionen etwas erlebte, was so auch für Leipzig neu ist.

Henning Homann. Foto: LZ

SPD Sachsen beglückwünscht NDC zur Buber-Rosenzweig-Medaille

Henning Homann, Generalsekretär der SPD Sachsen, beglückwünscht im Namen der SPD Sachsen, das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC), zur Auszeichnung mit der Buber-Rosenzweig-Medaille durch den Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit am 10. März in Nürnberg.

dok-festival. Foto Susann Jehnichen

Nach “Lord of the Toys”-Kontroverse: DOK-Festival und Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ planen Zusammenarbeit

Eine Kontroverse um die Dokumentation „Lord of the Toys“ hatte das vergangene DOK-Festival überschattet. Die Filmemacher hätten diskriminierende Sprache unreflektiert gezeigt, lautete die Kritik des Aktionsnetzwerkes „Leipzig nimmt Platz“ an der Festivalleitung. Zukünftig wollen beide Seiten konstruktiv zusammenarbeiten. Unter anderem sei eine gemeinsame Veranstaltung zum kommenden Dokfilm Festival geplant.

MDR-Zentrale in Leipzig. Foto: Ralf Julke

Studie belegt: Diskriminierung in öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist keine Seltenheit

Das Thema ist ja auch für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk nicht neu. Einige heftige Geschichten über mobbende und sexuell übergriffige Führungsmitarbeiter in den deutschen Sendeanstalten haben ja schon mediales Echo gefunden. Aber wie gehen die Sender eigentlich insgesamt mit ihren Mitarbeitern um? Und erst recht mit ihren freien? Das Ergebnis einer Befragung macht seit dem 7. Dezember Furore.

Frachtflieger überm Stadtgebiet. Foto: Ralf Julke

Drei Menschen aus Sachsen nach Afghanistan abgeschoben und weitere Meldungen

Am Dienstag hob am Flughafen Leipzig/Halle ein Flieger mit 42 Menschen ab, die nach Afghanistan abgeschoben wurden. Drei von ihnen kamen aus Sachsen, erklärte das Sächsische Staatsministerium des Inneren auf Anfrage des SFR. Die drei Betroffenen kamen aus Mittelsachsen, Zwickau und Chemnitz und fielen nicht unter die Kategorien der Straftäter*innen, "Gefährder*innen" und/oder "Identitätsverweiger*innen".

IDAHIT-Demonstration in Leipzig. Foto: René Loch

300 Menschen demonstrieren in Leipzig gegen Homo-, Inter- und Transfeindlichkeit

Feindlichkeit gegenüber Menschen, die nicht der heterosexuellen Norm entsprechen, ist auch in Deutschland noch immer ein Problem – wenngleich Personen, die das betrifft, nicht fürchten müssen, vom Staat hingerichtet zu werden, so wie beispielsweise im Iran. In Leipzig haben am Donnerstag, 17. Mai 2018, im Rahmen einer Demonstration etwa 300 Personen auf aktuelle Missstände hingewiesen.

Der „schwarze Nazi“ Aloysius Itoka. Foto: Patrick Meischner

Am 21. März: Filmpräsentation „Der Schwarze Nazi“

Die Jusos Leipzig zeigen in Kooperation mit dem Landtagsabgeordneten Holger Mann den Film „Der Schwarze Nazi“. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. März 2018, ab 19 Uhr im JEDERMANNS SPD-Bürgerbüro, Georg-Schumann-Straße 133, statt.

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