Artikel zum Schlagwort Diskriminierung

Ausstehende Außenwerbekonzession

Drei Fraktionen beantragen den Ausschluss von diskriminierender Werbung auf Leipzigs Straßen

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserEin paar Außenwerberechte hat die Stadt Leipzig noch zu vergeben. Die entsprechende Vorlage ist jetzt im Stadtrat. Aber wenn der öffentliche Raum schon so umfassend mit Werbung zugepflastert wird, dann sollte diese Werbung wenigstens ein paar Regeln einhalten. Das finden gleich drei Fraktionen im Leipziger Stadtrat. Weiterlesen

Leipziger Bürgerumfrage 2016, Teil 12

Zwei von drei Leipzigern haben schon einmal erlebt, wie sich Benachteiligung anfühlt

Grafik: Stadt Leipzig, Bürgerumfrage 2016

Für alle LeserIn der „Bürgerumfrage 2016“ ging es auch erstmals um ein Thema, das scheinbar immer nur die Anderen betrifft: Benachteiligung im Leben. Im Extremfall kann man es auch Diskriminierung nennen. Aber das Thema scheint für die meisten Leipziger doch sehr heikel. Bei den wirklich vieldiskutierten Diskriminierungen halten sie sich auffällig zurück. Weiterlesen

Gleichberechtigung

3.000 Menschen demonstrieren am Christopher Street Day in Leipzig + Bildergalerie

Foto: René Loch

Für alle LeserGroßer Erfolg für die Organisatoren des diesjährigen Christopher Street Day: Etwa 3.000 Menschen haben sich an einer bunten und stimmungsvollen Demonstration durch die Leipziger Innenstadt beteiligt – das waren etwa 1.000 mehr als im Vorjahr. Sie betonten dabei Erfolge wie die „Ehe für alle“, warnten aber zugleich vor einer weiter bestehenden Diskriminierung von Menschen, deren sexuelle Identität oder Orientierung nicht der gesellschaftlichen Norm von Heterosexualität und Mann-Frau-Ordnung entsprechen. Weiterlesen

Gleichstellung

Ehe für alle: So wollen die Leipziger Abgeordneten abstimmen

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserIm Bundestag bahnt sich eine historische Entscheidung an. Am Freitag wird das Parlament über einen Gesetzentwurf des Bundesrats zur Öffnung der „Ehe für alle“ abstimmen. Bisher hatte sich die Union mit Händen und Füßen gegen die völlige Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften gewehrt. L-IZ.de hat sich bei den Leipziger Bundestagsabgeordneten umgehört, wie sie abstimmen werden. Weiterlesen

Frontalverteidigung am Amtsgericht

Mann, Frau? Mensch. Der lange Weg von Rebecca Jäger (Teil 2)

Foto: Alexander Böhm

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 44Das Leipziger Amtsgericht fühlt sich durch die Recherchen der LEIPZIGER ZEITUNG im Fall der transsexuellen Rebecca Jäger spürbar auf den Schlips getreten. Richter Lieckfeldt wollte die kritischen Nachfragen der LZ nicht persönlich beantworten. „Für Fragen wenden Sie sich gerne an die Presseabteilung des Amtsgerichts.“ Pressesprecher Stefan Blaschke möchte eine Anfrage zu der brisanten Thematik nicht beantworten, verweist auf Gerichtspräsident Michael Wolting. Der Behördenleiter tut sich auch nach mehreren offenen Briefen und Landtagsanfragen durch Abgeordnete von Grünen und Linken schwer, die Dimension der Vorwürfe zu erkennen. Weiterlesen

Transgender

Mann, Frau? Mensch – Der lange Weg von Rebecca Jäger (Teil 1)

Foto: Martin Schöler

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug aus der Ausgabe 44Auf den ersten Blick erscheint Rebecca Jäger wie eine gewöhnliche Frau mittleren Lebensalters. Die 52-Jährige trägt bei unserer ersten Begegnung eine trendige Jeansjacke, ein dunkelblaues Sommerkleid mit Blümchenmuster, schwarze Leggins und Sandalen. Unter dem Kleid sind Brüste zu erkennen, ihre Zehennägel hat die 52-Jährige schwarz (nachtblau) lackiert. Im Gesicht ist die Journalistin dezent geschminkt, am linken Mittelfinger trägt sie einen breiten Ring, in den Ohren glitzern silberne Ohrstecker, an ihrem Hals baumelt ein kleiner Davidstern. Erst bei näherem Hinsehen lässt ihr Gesicht maskuline Züge erkennen. Mit einem schwarzen Kopftuch verdeckt Weiterlesen

Geflüchtete fühlen sich in Deutschland willkommen, werden aber auch oft diskriminiert

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange und sächsisches Forschungsnetzwerk IFRiS stellen Ergebnisse einer Befragung von Geflüchteten vor

Foto: Götz Schleser

Zusammen mit der sächsische Wissenschaftsministerin Dr. Eva Maria Stange stellte das Forschungsnetzwerk Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismusforschung in Sachsen (IFRiS) heute in Dresden die Ergebnisse ihrer Pilotstudie „Flucht und Integration“ (FLIN) vor. Diese zielte auf darauf, die Erfahrungen und Einstellungen von Geflüchteten im sächsischen Raum mittels einer Befragung zu erkunden. Weiterlesen

Ausstellung „Strafraum Sachsen 2.0 – Fußball zwischen Ressentiment und Integration“

„Strafraum Sachsen 2.0 - Fußball zwischen Ressentiment und Integration“ ist die aktualisierte Version der gleichnamigen Ausstellung, die vor ein paar Jahren von der Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport-Fußball (IVF) konzipiert und sachsenweit präsentiert wurde. Mit Freude dürfen wir nun bekannt geben, dass gestern die Schautafeln für unsere neue Version in Druck gegangen sind. Weiterlesen

Vortrag am 29. September in der galerie KUB: Zur Situation der Roma in Serbien

Serbien wurde im Herbst 2014 als sicherer Herkunftsstaat eingestuft. Auch wenn die Anerkennung der Asylanträge seitdem gegen Null geht, wurden 2015 nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge 16.700 Anträge gestellt. Ca. 90 % der AsylbewerberInnen aus Serbien waren Roma. Nicht nur Deutschland forderte Serbien und auch andere Balkan-Länder dazu auf, die Rechte der Roma in ihrer Heimat zu stärken und damit die Zahler derer, die in der EU Schutz suchen nachhaltig zu senken. Eine deutliche Verbesserung der Lebensbedingungen von Roma in ihren Herkunftsländern zeichnet sich jedoch derzeit nicht ab. Vielmehr werden Diskriminierungstendenzen verstärkt. Weiterlesen

„Diskriminiert?!“ – Nächster Donnerstagsdiskurs an der Universität Leipzig

„Diskriminiert?! - Ein Thema auch für Leipzig und seine Hochschulen“. So lautet der Titel des nächsten Donnerstagsdiskurses, der am 9. Juni ab 19:30 Uhr im Audimax der Universität Leipzig stattfinden wird. Universitätsrektorin Prof. Dr. Beate Schücking lädt damit zur Fortsetzung des Diskurses über die Grenzen der Meinungsfreiheit ein, der insbesondere bei den Studierenden eine große Resonanz gefunden hatte. Weiterlesen

Datensammlung der sächsischen Polizei enthält mehr Daten als eFAS und INPOL

Sachsens Polizei hat sich eine Riesendatei mit inkriminierten Personengruppen angelegt

Foto: L-IZ

Wahrscheinlich gibt es kein anderes Bundesland, in dem polizeilich derart viele Daten über die Einwohner gesammelt werden wie in Sachsen. Das fing 2011 mit der riesigen Funkzellen-Datenabfrage an und wird, wie es aussieht, mit der riesigen Fußballfan-Landstreicher-Linksextremisten-Datei der Gegenwart nicht aufhören. Nach der hat sich der innenpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Valentin Lippmann, mal gesondert erkundigt. Weiterlesen

Internationaler Frauentag 8. März

Solidarität mit den Frauen in der Türkei – Solidarität mit geflüchteten Frauen und Migrantinnen in Leipzig

Hierzu Gesine Märtens, Stadträtin und geschlechterpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen: „Frauenrechte sind Menschenrechte! Wir senden den Frauen und Demonstrierenden in Istanbul unsere solidarischen Grüße. Wir verurteilen die Gewalt gegen Frauen, die friedlich für ihr Recht auf ein gewaltfreies Leben demonstrieren.“ Weiterlesen

Am 30. Januar

Ausstellungseröffnung im Interim: „Hass und Diskriminierung von Roma – Projektreise auf dem Westbalkan“

Vom 25. Dezember 2015 bis zum 3. Januar 2016 sind Mitglieder des Leipziger Vereins "Verantwortung für Flüchtlinge e.V." zusammen mit InteressentInnen in die Länder des Westbalkans gefahren, um verschiedene Projekte weiter voranzutreiben. Zunächst führte der Weg in das bosnische Srebrenica, wo der Ort besucht wurde, an dem 1995 innerhalb von nur drei Tagen über 8.000 Jungen und Männer von bosnischen Serben ermordet wurden. Ein Thema, das uns auf der ganzen Reise ständig begleitete: Hass, Terror und Morden auf dem Balkan aus ethnischen Gründen. Weiterlesen

Engagiert und repressiv

RB Leipzig: Antirassistische Spruchbänder im Stadion unerwünscht

Foto: Alexander Böhm

Auch bei einem sogenannten Retortenverein wie RB Leipzig gibt es mittlerweile zahlreiche Fans, die sich im Stadion und außerhalb gegen Menschenfeindlichkeit engagieren. Zumindest ersteres sieht der Verein jedoch nicht gern. Wenn Rasenballsport Leipzig einen Verein wie den FC St. Pauli empfängt, so wie dies am vergangenen Wochenende geschehen ist, dann handelt es sich um ein Duell der Gegensätze. Nicht nur trifft dabei der Retorten- auf den Kultclub, auch könnte der Stellenwert einer aktiven Fanszene für die Vereinsoberen kaum unterschiedlicher sein - insbesondere wenn es darum geht, sich antirassistisch zu positionieren. Weiterlesen

"Zurück am Tatort Stadion"

Fanforscher Robert Claus: „Die unpolitische Kurve kann es nicht geben“

Foto: Privat

Homophobe Fangesänge, antisemitische Sprüche und Sympathiebekundungen für Legida. Diskriminierendes Gedankengut ist in Leipziger Stadien vereinsübergreifend präsent. Robert Claus ist Mitherausgeber des Sammelbands "Zurück am Tatort Stadion", dessen Beiträge sich mit Diskriminierung und Antidiskriminierung in Fußball-Fankulturen auseinandersetzen. Der Fanforscher erklärt im Gespräch mit L-IZ.de, warum Politik auch in Zukunft nicht aus den Kurven zu verbannen sein wird. Weiterlesen