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Thema

Diskriminierung

IKK-Studie bestätigt: Diskriminierungserfahrungen machen krank

Eigentlich weiß man es ja: Wenn man Menschen ausgrenzt und abwertet, geht das an die Psyche. Die Täter haben nicht viel davon, aber sie richten jede Menge Schaden an. Schaden, der die Betroffenen oft ein Leben lang leiden lässt. Die IKK classic hat jetzt einmal erfassen lassen, welche gesundheitlichen Folgen Diskriminierung nachweislich mit sich bringt. Das geht wirklich an die Psyche. Und oft sind die Diskriminierer selbst Menschen mit Diskriminierungserfahrungen.

„Das ist ja voll schwul!“ – Probleme von queeren Kindern und Jugendlichen in der Schule

Seit 1989 kämpft der RosaLinde Leipzig e. V. gegen Diskriminierungen rund um Geschlechtlichkeiten und sexuelle Orientierungen. Der Verein setzt sich für die Rechte der LGBTQ*-Community ein, möchte Vorurteile abbauen und Sichtbarkeit schaffen. Außerdem bietet er Beratung für queere Menschen und deren Angehörige aus Leipzig und dem Leipziger Umland an.

Online-Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Sachsen gestartet

Heute startet eine Online-Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Sachsen. Erstmals werden mit dieser Umfrage in Sachsen verschiedene Formen von Diskriminierung entlang unterschiedlicher Merkmale und ihr Zusammenwirken erfasst. Das gilt nicht nur für Diskriminierung aufgrund des Alters, einer Behinderung, des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung, aufgrund der Religion oder aus rassistischen Gründen, wie sie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verbietet, sondern auch für Diskriminierungen aufgrund des Gewichts, der Lebensweise oder des sozioökonomischen Status.

Antidiskriminierungsbüro Sachsen: Rassistische Diskriminierung ist mit über 40 Prozent der häufigste Beratungsgrund

Die Beratungszahlen des Antidiskriminierungsbüros Sachsen zeigen, dass Diskriminierungserfahrungen zur Lebensrealität vieler Menschen in Sachsen gehören. Im Zeitraum Oktober 2019 bis März 2020 wurden dem Antidiskriminierungsbüro Sachsen 134 Diskriminierungsfälle aus Sachsen gemeldet. Im Vergleich zum Erfassungszeitraum April bis September 2019 ist das einen Anstieg um über 13 Prozent.

Info-Veranstaltung zu Diskriminierung und weitere Spezialangebote im Willkommenszentrum im Oktober

Im Oktober setzt das Willkommenszentrum der Stadt Leipzig seine Reihe spezieller Info-Veranstaltungen für Migranten fort, am 8. Oktober um 17 Uhr zum Thema Diskriminierung. In Kooperation mit dem Antidiskriminierungsbüro Sachsen e. V. behandelt die Veranstaltung unter anderem folgende Fragen: Was ist Diskriminierung und wer ist davon betroffen? Welche Arten von Diskriminierung gibt es und was kann man dagegen tun?

Kick-Off Veranstaltungsreihe ver.divers in Kooperation mit der LAG Queeres Netzwerk Sachsen e.V.

Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle, Intersexuelle und queere Menschen (LSBTTIQ) gehören zur Lebensrealität in Sachsen. Von einem offenen Umgang mit den Themen sexuelle und geschlechtliche Viel-falt am Arbeitsplatz kann jedoch gegenwärtig nicht die Rede sein. So erleben laut einer Studie aus dem Jahr 2017 rund 75% der lesbischen und schwulen, 95% der bisexuellen und 83% der Transsexuellen und Transgender in mindestens einer Form Diskriminierungen am Arbeitsplatz.

Sachsen setzt Strategie zum Schutz vor Diskriminierung um

In Dresden hat sich gestern unter Federführung der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, der Lenkungsausschuss zur Bekämpfung von Diskriminierung in Sachsen konstituiert. Der Lenkungsausschuss wird ressortübergreifende Abstimmungsprozesse innerhalb der Sächsischen Staatsregierung sowie die Konkretisierung und Weiterentwicklung von Schwerpunkten der Antidiskriminierungspolitik unterstützen und das Modellprojekt der Antidiskriminierungsberatung in Sachsen begleiten.

Wie kleinkarierte Parteipolitik den weltoffenen Ruf Leipzigs gerade systematisch zerstört

Als es zum zweiten Mal passierte, war auch die Leipziger Stadtverwaltung richtig sauer. Denn das war in den ganzen 29 Jahren zuvor so nicht passiert: Da hatte man in einem bewährten Auswahlverfahren endlich eine kompetente Besetzung für die verwaiste Amtsleiterstelle in der Stadtplanung gefunden, hatte es auch schon öffentlich vermeldet. Und dann zog die Bewerberin zurück, weil sie beim Gang durch die Fraktionen etwas erlebte, was so auch für Leipzig neu ist.

SPD Sachsen beglückwünscht NDC zur Buber-Rosenzweig-Medaille

Henning Homann, Generalsekretär der SPD Sachsen, beglückwünscht im Namen der SPD Sachsen, das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC), zur Auszeichnung mit der Buber-Rosenzweig-Medaille durch den Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit am 10. März in Nürnberg.

Nach „Lord of the Toys“-Kontroverse: DOK-Festival und Aktionsnetzwerk „Leipzig nimmt Platz“ planen Zusammenarbeit

Eine Kontroverse um die Dokumentation „Lord of the Toys“ hatte das vergangene DOK-Festival überschattet. Die Filmemacher hätten diskriminierende Sprache unreflektiert gezeigt, lautete die Kritik des Aktionsnetzwerkes „Leipzig nimmt Platz“ an der Festivalleitung. Zukünftig wollen beide Seiten konstruktiv zusammenarbeiten. Unter anderem sei eine gemeinsame Veranstaltung zum kommenden Dokfilm Festival geplant.

Studie belegt: Diskriminierung in öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist keine Seltenheit

Das Thema ist ja auch für den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk nicht neu. Einige heftige Geschichten über mobbende und sexuell übergriffige Führungsmitarbeiter in den deutschen Sendeanstalten haben ja schon mediales Echo gefunden. Aber wie gehen die Sender eigentlich insgesamt mit ihren Mitarbeitern um? Und erst recht mit ihren freien? Das Ergebnis einer Befragung macht seit dem 7. Dezember Furore.

Drei Menschen aus Sachsen nach Afghanistan abgeschoben und weitere Meldungen

Am Dienstag hob am Flughafen Leipzig/Halle ein Flieger mit 42 Menschen ab, die nach Afghanistan abgeschoben wurden. Drei von ihnen kamen aus Sachsen, erklärte das Sächsische Staatsministerium des Inneren auf Anfrage des SFR. Die drei Betroffenen kamen aus Mittelsachsen, Zwickau und Chemnitz und fielen nicht unter die Kategorien der Straftäter*innen, "Gefährder*innen" und/oder "Identitätsverweiger*innen".

Das SPIEL mit den ANDEREN. Fußball zwischen Integration und Diskriminierung: Autorenlesung und Gespräch mit Ullrich Kroemer am Do 7.6., 18 Uhr

In der Ausstellung IN BEWEGUNG liest der Leipziger Sportjournalist und Autor Ullrich Kroemer am Donnerstag, dem 7.6., 18 Uhr, aus seinem 2017 erschienenen Buch „Das SPIEL mit den ANDEREN. Fußball zwischen Integration und Diskriminierung“. Fußball soll Gemeinschaft stiften – nicht trennen und doch wird auch im Fußball ausgegrenzt.

300 Menschen demonstrieren in Leipzig gegen Homo-, Inter- und Transfeindlichkeit

Feindlichkeit gegenüber Menschen, die nicht der heterosexuellen Norm entsprechen, ist auch in Deutschland noch immer ein Problem – wenngleich Personen, die das betrifft, nicht fürchten müssen, vom Staat hingerichtet zu werden, so wie beispielsweise im Iran. In Leipzig haben am Donnerstag, 17. Mai 2018, im Rahmen einer Demonstration etwa 300 Personen auf aktuelle Missstände hingewiesen.

Am 21. März: Filmpräsentation „Der Schwarze Nazi“

Die Jusos Leipzig zeigen in Kooperation mit dem Landtagsabgeordneten Holger Mann den Film „Der Schwarze Nazi“. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. März 2018, ab 19 Uhr im JEDERMANNS SPD-Bürgerbüro, Georg-Schumann-Straße 133, statt.

Ein Gespräch zur Studie „Wir und die Anderen“: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit im Sport in Sachsen

Dass neben dem verbindenden integrativen Potential des Vereinssports und seinem Werben für Werte wie Toleranz, Respekt und Fairplay insbesondere im Fußball Vorurteile und diskriminierendes Verhalten an der Tagesordnung sind, lässt sich jedes Wochenende in den Stadien und auf den Fußballplätzen beobachten.

Diskriminierung von Transsexuellen am Amtsgericht Leipzig? – Grüne: Ohne sachlichen Grund wird Gleiches ungleich behandelt

Knapp 150 Menschen wollten in Sachsen von 01.01. bis 01.09. 2017 ihren Vornamen ändern oder ihr Geschlecht feststellen lassen. Das Amtsgericht Leipzig legte die Hürden dafür besonders hoch. Das ergaben die Antworten von Justizminister Sebastian Gemkow (CDU) auf Kleine Anfragen der Landtagsabgeordneten Katja Meier (Grüne).

Drei Fraktionen beantragen den Ausschluss von diskriminierender Werbung auf Leipzigs Straßen

Ein paar Außenwerberechte hat die Stadt Leipzig noch zu vergeben. Die entsprechende Vorlage ist jetzt im Stadtrat. Aber wenn der öffentliche Raum schon so umfassend mit Werbung zugepflastert wird, dann sollte diese Werbung wenigstens ein paar Regeln einhalten. Das finden gleich drei Fraktionen im Leipziger Stadtrat.

Zwei von drei Leipzigern haben schon einmal erlebt, wie sich Benachteiligung anfühlt

In der „Bürgerumfrage 2016“ ging es auch erstmals um ein Thema, das scheinbar immer nur die Anderen betrifft: Benachteiligung im Leben. Im Extremfall kann man es auch Diskriminierung nennen. Aber das Thema scheint für die meisten Leipziger doch sehr heikel. Bei den wirklich vieldiskutierten Diskriminierungen halten sie sich auffällig zurück.

3.000 Menschen demonstrieren am Christopher Street Day in Leipzig + Bildergalerie

Großer Erfolg für die Organisatoren des diesjährigen Christopher Street Day: Etwa 3.000 Menschen haben sich an einer bunten und stimmungsvollen Demonstration durch die Leipziger Innenstadt beteiligt – das waren etwa 1.000 mehr als im Vorjahr. Sie betonten dabei Erfolge wie die „Ehe für alle“, warnten aber zugleich vor einer weiter bestehenden Diskriminierung von Menschen, deren sexuelle Identität oder Orientierung nicht der gesellschaftlichen Norm von Heterosexualität und Mann-Frau-Ordnung entsprechen.

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