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Tag: 7. März 2016

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Angezapfter Humor: „Die Bierhähne“ im Haus Leipzig

Am 12. März sind zwei Comedians in Leipzig zu Gast, die in einem Atemzug mit Helene Fischer, Howard Carpendale und Roland Kaiser genannt werden könnten. Sie alle sind Preisträger der „Chemnitzer Biene“. Diesen Pokal bekommt nur der, wer dreimal hintereinander im ausverkauften Haus der Chemnitzer Stadthalle seine Show darbieten kann. Die Bierhähne kommen nach Leipzig. Mal sehen, ob ihnen das Kunststück im Haus Leipzig auch gelingt.

20:56 Uhr: "Friedrich Fröbel" gibt den Germanen. Foto: L-IZ.de

Liveticker am 07.03.: Wie weit darf Legida gehen? + Videos

Zur Stunde ist noch nicht klar, ob für Legida an der „Runden Ecke“ die Wende kommt oder ob sie wie gewohnt bis zum Neuen Rathaus laufen dürfen. Eine Verkürzung durch die Ordnungsbehörde hatte das Verwaltungsgericht zurückgewiesen. Dagegen ist wiederum die Stadt in Widerspruch gegangen. Aktuell liegt der Fall beim Oberverwaltungsgericht Bautzen. Die Entscheidung fiel nach einigem Hin und Her für die längere Streckenführung.

Geburtstagstorte: OBM Jung schneidet sich ein Stück vom Social Center ab. Foto: René Loch

Aktivisten kämpfen weiter für ein „Social Center“ – möglichst in der Platostraße

Für den Moment sind die Türen wieder verschlossen. Gut 48 Stunden nach Beginn der Besetzung der ehemaligen Führerscheinstelle in der Platostraße haben die „Social Center“-Aktivisten das Gebäude am Montagnachmittag friedlich wieder verlassen. In einem Gespräch mit Oberbürgermeister Burkhard Jung verständigte man sich auf eine grundsätzliche Zusammenarbeit bei der Standortsuche. Jung schloss die Immobilie in der Platostraße dafür aus – die Aktivisten wollen jedoch weiter daran festhalten.

Die große Brachfläche Wilhelm-Leuschner-Platz / Markthallenviertel im Modell des Stadtplanungsamtes. Foto: Ralf Julke

Warum baut Leipzigs Stadtholding sich eigentlich keine eigene Firmenzentrale am Wilhelm-Leuschner-Platz?

Das wäre doch was: Leipzigs große Konzernholding LVV macht es genauso wie die LWB, baut sich eine eigene neue Firmenzentrale - zum Beispiel am Wilhelm-Leuschner-Platz - und bringt da auch gleich noch alle ihre Töchter unter: LVB, Stadtwerke, vielleicht auch noch die Wasserwerke, auch wenn die an der Johannisgasse ein eigenes Haus besitzen. Die anderen „wohnen“ ja nur zu Miete. Eine Idee der Linksfraktion.

Der geplante Neubau an der Heinrich-Heine-Straße. Karte: Stadt Leipzig / LESG

Der Neubau der Grundschule Böhlitz-Ehrenberg: Schule wird ab 2018 vierzügig

Wer erinnert sich noch daran, wie das heiß herging im Leipziger Westen, als Ortschaftsräte, Stadträte, Lehrer und Eltern sich in den Kampf stürzten darum, welche Schule nun eigentlich geschlossen werden sollte - die in Böhlitz-Ehrenberg oder die in Leutzsch? Heute werden beide Standorte gebraucht. Und in Böhlitz-Ehrenberg wird nun zum zweiten Mal angebaut.

Christian Fuchs, John Goetz: Die Zelle. Foto: Ralf Julke

Rechtsextremismus und rechter Terror in den wichtigsten Büchern der letzten Jahre

In den vergangenen Jahren haben wir an dieser Stelle immer wieder Bücher besprochen, in denen sich Journalisten intensiv mit dem Rechtsextremismus in Deutschland, seinen Erscheinungsformen, seiner Radikalisierung und speziell mit der Terrorzelle NSU beschäftigt haben. Hier konnte jeder lesen, was die offizielle Politik gern ignorierte.

Sächsischer Polizist - hier bei der Neueinkleidung 2010. Foto: Matthias Weidemann

500 neue Polizisten sind besser als 400, aber nicht genug, um Sachsens Polizeischwund zu stoppen

Es mussten tatsächlich volle vier Jahre nach dem Bekanntwerden der Existenz der Terrorzelle NSU vergehen, bis in der sächsischen Regierungsspitze tatsächlich der Groschen fiel: Sachsen hat ein tiefsitzendes Problem mit dem Rechtsextremismus. Und das hat eine Menge mit einer heruntergesparten Polizei zu tun. Wo Polizisten fehlen, tummeln sich auf einmal „Bürgerwehren“ und „Heimatschützer“. Aber: Folgen der Erkenntnis auch Taten?

Max Pommer. Architekt und Betonpionier. Foto: Ralf Julke

In vier Porträts auf den Spuren des Leipziger Unternehmers Max Pommer

Das können nicht viele Unternehmen in Leipzig auf ihre Website schreiben: „Pommer Spezialbetonbau GmbH. Seit 1898.“ Und nur wenige haben auch so einen berühmten Gründer: Max Pommer. 2015 jährte sich sein Todestag zum 100. Mal. Der ideale Zeitpunkt, den Architekten und Betonpionier mal mit einem eigenen Buch zu würdigen. In vier großen Kapiteln, denn Max Pommer war ein Ruheloser.

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