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Tag: 24. Dezember 2017

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Goldengelchen, verschmitzt.Foto: Ralf Julke

Vielleicht doch lieber wieder „Levins Mühle“ lesen

Es geht mir nicht aus dem Kopf, dieses schräge Wort „Beheimatungsbedürfnis“, mit dem Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse meinte, die Heimat-Diskussion in der SPD anreichern zu müssen. Ein Wort, bei dem man unwillkürlich Worte in den Kopf bekommt wie Erbsensuppe, Pfarrer Kneipp, Sissy, Holzmichel oder „Unsere Heimatsender brauchen mehr Geld“. Vielleicht liegt’s am Alter. Der gute Wolfgang ist nun auch schon 74.

Skadi Jennicke, Kulturbürgermeisterin der Stadt Leipzig. Foto: L-IZ.de

Wenn Leipziger träumen: Skadi Jennicke “Achtsamkeit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und Geduld”

Ich träume vom Frieden. Die Entwicklungen in Europa, in der Welt machen mir Angst. Viele Menschen suchen einfache Antworten auf komplizierte, komplexe Fragestellungen. Sie erwarten, dass sich Entwicklungen, an deren Beginn Entscheidungen stehen, die vor Jahrzehnten getroffen wurden, von heute auf morgen grundsätzlich ändern lassen können. Die Geschichte lehrt uns, dass diese Erwartung in der Barbarei endet. Ich wünsche mir Achtsamkeit, Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit und eine gesellschaftliche Problemanalyse, die von Geduld und Sorgsamkeit und weniger von Ergebnishast und Effizienz geprägt ist.

Nach 2013 starten wir wieder: Wenn Leipziger träumen. Foto: Michael Freitag

Wenn Leipziger träumen

Haben Sie noch Träume? Vorstellungen, Ideen, Wünsche, wie es in unserer Stadt, unserer Gesellschaft besser sein kann, als es ist? Vor sieben Jahren Jahren begann die L-IZ.de über die Weihnachts- und Silvesterzeit eine Jahresend-Reihe, welche sich „Wenn Leipziger träumen“ nannte. Darin berichten zum letzten Mal 2013 viele Menschen, die wir auf unseren Wegen kennenlernten, frei von redaktionellem Eingriff von ihren ganz persönlichen Visionen und Einsichten. Nun scheint es uns wieder höchste Zeit für Träume und Hoffnungen. Und die Reihe am heutigen Weihnachtsabend auch online erneut zu starten.

Holzeinschlag im Leipziger Auwald. Foto: Gernot Borriss

Die Schaffung von Wildnisflächen im sächsischen Wald kommt einfach nicht voran

Da stellen unsere Leser ja nicht ganz falsche Fragen: Was stellen eigentlich die Grünen mit all den Antworten an, die sie mit ihren hartnäckigen Anfragen bei der sächsischen Staatsregierung bekommen? Können sie irgendetwas damit anstellen? Sie bekleiden in Sachsen ja kein Ministeramt, haben nie mitregiert. Da bleibt eigentlich nur ein Weg: Die Öffentlichkeit informieren. Auch in der Hoffnung, bei einem der wirklich Regierenden fällt tatsächlich mal der Groschen.

Asseln sind wichtige Zersetzer im Boden. Bild: Sarah Zieger

Die Bodentierchen sind nicht schuld, wenn noch mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt

Dass sich das Klima weltweit ändert liegt vor allem daran, dass der Mensch fossile Brennstoffe nutzt. Dadurch gelangen große Mengen an Kohlendioxid (CO2) in die Erdatmosphäre. Zusätzlich verstärkt sich der Klimawandel aber auch selbst, denn durch die Erderwärmung ändert sich auch der natürliche Kohlenstoffkreislauf. Zwar wird auf der Erde ständig Kohlenstoff von festen Verbindungen in gasförmiges CO2 umgewandelt und umgekehrt – doch wärmere Temperaturen können dazu führen, dass dem Boden noch mehr Kohlenstoff in Form von CO2 entweicht und in die Erdatmosphäre gelangt: ein Rückkopplungs-Effekt.

Titelseite der „Einkommenden Zeitungen“ von 1650. Foto: DNB

Wichtige Sammlung zur Zeitungsgeschichte ist jetzt in der Leipziger Nationalbibliothek zu Hause

Die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig hat sich vor Weihnachten selbst beschenkt: Sie konnte eine der bekanntesten Zeitungssammlungen der Bundesrepublik erwerben. Es ist die Sammlung des Krefelder Verlegers Hans-Ulrich Nieter, bislang bekannt als „Europäisches Zeitungsmuseum“. Denn der heute 86-Jährige versuchte zu retten, was an Zeitung noch festzuhalten war, bevor sie aus dem Leben der Menschen verschwindet.

Rainer Dorndeck: Gret Palucca. Foto: Ralf Julke

Mit Rainer Dorndecks Fotos erlebt man noch einmal die Arbeit Gret Paluccas mit ihrer Meisterklasse

Für FreikäuferEr gehört zu den eher unbekannten Fotografen der Leipziger Schule – auch wenn der Sax Verlag jetzt schon zwei thematische Bildbände aus der Werkstatt des 2011 verstorbenen Rainer Dorndeck vorgelegt hat. Er war Werbe- und Modefotograf in Leipzig, hat aber 1978 auch ein Fotoprojekt begonnen, das in dieser Art einzigartig ist: Er hat einen Jahrgang angehender Tänzerinnen an der Palucca-Schule in Dresden mit der Kamera begleitet. Acht Jahre lang.

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