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Tag: 9. Dezember 2018

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Am Montag 10. Dezember 2018 von 5 bis 9 Uhr Warnstreik bei der Deutschen Bahn. Foto: L-IZ.de

EVG-Bahnstreik: Auswirkungen auch in Leipzig und Sachsen + Update

VideoNach dem Abbruch der Verhandlungen am gestrigen 8. Dezember zwischen der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Deutschen Bahn (DB AG) steht nun ab Montag, 10.12., zwischen 5 und 9 Uhr ein erster Warnstreik ins Haus. Nach anfänglichen Meldungen, dieser bliebe wohl auf Nordrhein-Westfalen begrenzt, sind nun deutschlandweite Beeinträchtigungen zu erwarten, denn die EVG hat ihre Mitglieder nun zum deutschlandweiten Ausstand aufgerufen. Kunden der Bahn müssen morgen mit Zugausfällen und Verspätungen rechnen, auch in Leipzig und Sachsen. Man sollte das Infoportal der DB nutzen.

So sehr sich Matthias Steinborn (Lok) auch streckt, ein Treffer gelang im Spiel gegen Viktoria nicht. Foto: Jan Kaefer

1. FC Lok Leipzig vs. Viktoria Berlin – #LokVik ohne Happyend

Das Regionalliga-Jahr hat der 1. FC Lok Leipzig mit einem 0:0 gegen den FC Viktoria Berlin beendet. Gegen die zuvor fünfmal siegreichen Berliner, die jeweils ohne Gegentor blieben, hätte Lok in der Schlussphase sogar mehr verdient gehabt. Nicky Adler verpasste mit der letzten Aktion den Sieg. Das zweite 0:0 für Lok in Folge war wie in der Vorwoche gegen Meuselwitz keineswegs langweilig.

Patrick Wiesmach (DHfK) kommt frei zum Torwurf. Foto: Jan Kaefer

SC DHfK holt einen Punkt gegen Tabellennachbarn Lemgo

Der SC DHfK Leipzig kann sich zunehmend auf seine bekannten Stärken verlassen: bewegliche Abwehr, wurfgewaltiger Rückraum und variables Angriffsspiel. Nach einer ereignisreichen ersten Halbzeit mit fünf Führungswechseln und Gelben Karten gegen beide Cheftrainer, konnten die Hausherren eine 11:9-Führung herausspielen. Die Führung wechselte munter weiter, Lemgo hielt gut dagegen und erstritt ein gerechtes Unentschieden.

Von Radfahrern viel genutzt: die Arthur-Hoffmann-Straße. Foto: Ralf Julke

Leipzig investiert nicht einmal halb so viel in den Radverkehr, wie vom Stadtrat beschlossen

Zum Runden Tisch Radverkehr treffen sich jährlich unterschiedliche Institutionen, um gemeinsam mit der Stadtverwaltung die Zukunft des Radverkehrs in Leipzig zu besprechen. Der Ökolöwe nahm auch am jüngsten Treffen aktiv an dieser Diskussion teil. Leipzigs neuer Radverkehrsbeauftragter, Christoph Waack, stellte dort auch die Investitionen der letzten beiden Jahre vor. Ein bisschen mehr geworden ist es tatsächlich. Zumindest rechnerisch.

Naturschutzstation Plaußig. Foto: Ralf Julke

Tatsächlich Spielraum bei der Einkommenssteuer und Zugeständnisse für 25 Millionen Euro

Seit Mittwoch, 5. Dezember, bezieht die Leipziger Verwaltung Stellung zu den Bürgereinwänden sowie zu den Änderungsanträgen der Fraktionen, Ausschüsse, Ortschafts- und Stadtbezirksbeiräte zum Doppelhaushalt 2019/2020, den der Stadtrat Anfang 2019 beschließen soll. Über die diesmal deutlich höher dotierten Änderungsanträge aus den Fraktionen haben wir ja schon berichtet. Und das Finanzdezernat gesteht tatsächlich zu: Es ist ein zusätzlicher Spielraum von 25 Millionen Euro vorhanden.

Diabetes-Prävalenzen nach Bundesländern. Grafik: Barmer

Rund 490.000 Sachsen sind von Diabetes betroffen

Der Osten fällt mal wieder auf. Er leidet. In diesem Fall mal nicht an grollender Verbitterung patriotischer Senioren, sondern wirklich an einer Krankheit – einer, die mit ungesunder Lebensweise und Ernährung zu tun hat, aber statistisch auch mit der Überalterung im Osten. Denn mehr als jeder Zehnte leidet hier unter Diabetes. Das belegen die Auswertungen der Barmer Ersatzkassen.

Der Tagebau in Deutzen. Foto: Matthias Weidemann

Renaturierung der Tagebaue Vereinigtes Schleenhain und Profen soll fast 500 Millionen Euro kosten

Warum Jahreszahlen zur Renaturierung der Tagebaue in Sachsen und der Kosten für die Revitalisierung vom Sächsischen Oberbergamt als „VERTRAULICH – enthält Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse“ deklariert werden, erschließt sich auch beim dritten und vierten Lesen der Vorsorgevereinbarung zwischen der MIBRAG und dem Oberbergamt nicht. Es sei denn, man will kaschieren, wie teuer die Renaturierung wirklich wird.

Der neue Triebwagen im Bahnhof Oschatz. Foto: Landratsamt Nordsachsen

Aus dem Oschatzer Bahnhof wurde ein stilvolles kleines Mobilitätszentrum mit S-Bahn-Anschluss

Es ist ein echtes Kleinod, mit dem ein Stück Eisenbahngeschichte wieder erlebbar wird, das so in weiten Teilen Deutschlands verschwunden ist. Am Freitag, 7. Dezember, wurde der restaurierte Oschatzer Bahnhof an der Strecke der 1885 erbauten Döllnitzbahn wieder der Öffentlichkeit übergeben. Die kleine, 20 Kilometer lange Schmalspurstrecke wird damit um ein Kleinod reicher.

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