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BSG Chemie Leipzig: Miroslav Jagatic neuer Cheftrainer

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    Miroslav Jagatic heißt der neue Trainer des Oberligisten BSG Chemie Leipzig. Dies teilte der Club am heutigen Montag, 7. Januar, mit. Der 42-Jährige folgt auf den Anfang Dezember 2018 überraschend von BSG Chemie entlassenen Trainer Dietmar Demuth und stand bis Ende April 2018 in den Diensten der VSG Altglienicke in der Regionalliga Nordost. Er wird bereits am heutigen Tag das Auftakttraining im AKS begleiten.

    Am 3. Dezember 2018 gab es einen ziemlichen Paukenschlag im Leutzscher Holz. Trotz eines zweiten Platzes in der Oberliga Süd und einem überraschenden Sieg gegen den Bundesliga-Zweitligisten Jahn Regensburg im DFB-Pokal hatte Sportdirektor Andy Müller als Trennungsgrund zurückliegende Spiele angegeben. „Mit der sportlichen Situation unserer Mannschaft sind wir insgesamt absolut unzufrieden“, so Müller zur Entscheidung Anfang Dezember.

    Mit Dietmar Demuth musste damit immerhin ein Bundesliga-erfahrener Trainer nach seinem Amtsantritt 2016 seinen Stuhl am Spielfeldrand räumen.

    Nun glaubt man in Leutzsch guten Ersatz gefunden zu haben und verweist neben der starken Bindung des Trainers an den Ostfußball auf seine internationale Erfahrung als Co-Trainer der Nationalmannschaft von Myanmar bis 2017. Miroslav Jagatic „bringt sowohl regionale als auch internationale Erfahrung mit nach Leipzig-Leutzsch“, so Andy Müller und habe ihn „mit seiner Kompetenz und mitreißenden Art überzeugt. Als wir über Chemie sprachen, merkte ich, wie sehr er für den Job brennt. Er soll mit der Mannschaft den nächsten Schritt gehen, ihr fußballerisch und taktisch seinen Stempel aufdrücken. Ich freue mich auf eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit.“, so der sportliche Leiter der BSG.

    Erste Einschätzungen vom Neuen

    In einem ersten Statement schildert Jagatic selbst die Anbahnung des neuen Engagements in Leipzig: „Ich habe mich nach einem Hinweis eines Kumpels ganz klassisch beworben. Ich dachte mir `Chemie, das ist doch ein Verein, das würde genau passen.` Ein geiler Verein, die Fans, Tradition, was will man mehr? Chemie, da würde ich sogar von Berlin hinlaufen. Dann habe ich meinen Lebenslauf eingereicht und wurde von Andy Müller zum Gespräch eingeladen.“

    Was nahelegt – erst fiel die Entscheidung Demuth zu entlassen, dann begann die Suche. Das Gefühl schien zu passen, man habe laut einem Eigeninterview auf der Seite der BSG Chemie „direkt die gleiche Sprache gesprochen. Besonders hat mir auch das Bodenständige hier gefallen. Dann dachte ich auch `das wäre ja fast zu schön um wahr zu sein.` Es waren ja eine Menge Bewerber in Leutzsch. Umso glücklicher – und auch ein bisschen stolz – bin ich nun, dass es geklappt hat.“, so Miroslav Jagatic. Auch über einen Umzug nach Leipzig denke er bereits nach, anfangs wird er noch zwischen Berlin und Leipzig pendeln.

    Der bisherigen Mannschaft in Leutzsch attestiert der Neue die nötige Qualität, im Hinterkopf das Ziel des Aufstiegs in die Regionalliga. „Ehrlich gesagt, finde ich, dass die Mannschaft die nötige Qualität jetzt schon hat. Natürlich, sogar bei Bundesligavereinen ist es doch so, dass man immer sagt ‚Naja, auf zwei, drei Positionen würde noch was gehen.‘ Aber ich denke, das sollte bei uns auch so reichen.“ Natürlich sei Verletzungspech nie ausgeschlossen, näheres könne man erst sagen, wenn das Training richtig losgehe.

    „Ich gehe natürlich davon aus, dass wir es schaffen, aufzusteigen.“, so Jagatic und der Hauptkonkurrent um den Aufstiegsplatz ist dabei klar: Luckenwalde, die „eine gute Mannschaft“ habe „und sehr gute Arbeit leistet“.

    Die Stationen von Jagatic vor der BSG Chemie

    Miroslav Jagatic selbst wurde im April 2018 überraschend beim VSG Altglienicke entlassen, besitzt die Trainer A-Lizenz, die auch für den Trainerposten in der Regionalliga berechtigt. Seine bisherigen Stationen, vor allem als Spieler und Trainer im Raum Berlin. Er spielte in seiner aktiven Karriere unter anderem für die Füchse Berlin Reinickendorf, Spandauer SV, Tennis Borussia Berlin, Stahl Brandenburg oder Hertha Zehlendorf.

    Als Trainer war er unter anderem wie folgt tätig: 2017 – 2018: VSG Altglienicke, 2016 – 2017: Co-Trainer der Nationalmannschaft von Myanmar, 2015: SV Altlüdersdorf, 2015: SV Tasmania Berlin, 2013 – 2014: SV Empor Berlin, 2012 – 2013: BFC Preußen Berlin

    Miroslav Jagatic am 30. April zum Ende seiner einjährigen Trainerzeit beim VSG Altglienicke

    Quelle: SPREEKICK.TV

    Chemie trennt sich von Trainer Dietmar Demuth: „Das könnt ihr doch nicht ernst meinen…“

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