Seltsamer Weihnachtskalender bei Twitter

Ein Rätsel-Hack: User stellt hunderte Privatdaten von Politikern und Promis ins Netz + Update

Für alle LeserBei Steemit und D-Tube ist er „Dennis567“, sein offenbar falsches Profilbild in schwarz/weiß mit 60er-Jahre Hornbrille. Bei Twitter trug er bis zur Sperre den stolzen Namen „G0d“, der Account lautete „@_0rbit“. Was die von diesem Netznutzer seit 2017 ins Netz gestellten Daten letztlich enthalten, schauen sich gerade Journalisten, Politiker, weitere Betroffene und die Polizei genauer an. Seit dem 4. Januar 2019 hat die Republik jedenfalls ein neues Hackerthema, welches bis in die Bundesregierung reicht.

Bereits im Dezember 2018 hatten ein oder mehrere Netzuser in Form eines „Weihnachtskalenders“ Daten bei Twitter bereitgestellt, die unter anderem Handynummern, aber auch noch persönlichere Daten wie Fotos und Kontoangaben von bekannten Persönlichkeiten, wie unter anderem Jan Böhmermann, hochrangigen Redakteuren und Verantwortlichen von ARD und ZDF sowie unzählige Politikerdaten beinhalten.

Die spezielle „Weihnachtsaktion“ des mittlerweile auf Twitter gesperrten Users mit immerhin 18.000 Followern richtete sich Ende 2018 nach einigen vorherigen Posts explizit gegen Mitglieder der Fraktionen im deutschen Bundestag oder in verschiedenen Länderparlamenten bis hinauf zur amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel. Auffällig bei der Aktion sind bei der Sichtung der Daten das vollständige Fehlen der AfD und das eher rechtsradikale Umfeld des Einstellers in den sozialen Netzwerken.

Sowie eine seltsame Sympathiebekundung eines Bundesministers auf Twitter. Vor der Sperrung des Accounts am heutigen Mittag war ein Beifalls-Herzchen von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier unter der Veröffentlichung persönlicher Daten des Chefs der Deutschen Umwelthilfe Jürgen Resch vom 28. Dezember 2018 gelandet. Eine Erklärung dazu steht seitens Altmaier noch aus, der „like“ jedenfalls kam vom offiziellen Account des CDU-Politikers.

Peter Altmaier findets gut? Screen Twitter

Peter Altmaier findet’s gut? Screen Twitter

Auf D-Tube und anderen Blogportalen zeigt sich, dass der oder die Handelnden hinter der Aktion sich eine Menge Arbeit gemacht haben. So wurden dort und auf weiteren Plattformen Videos mit allen Daten nochmals eingestellt, zu sehen sind die Datenlisten, während der Filmende von Anfang bis Ende der Listen scrollt.

Noch ist unklar, woher die Informationen stammen

Da steht wohl eine neue Datenschutzdebatte auf allen Seiten der Netz-Skala ins Haus. Bei den Politikern, deren teils veraltete, teils neuere Daten im Netz landeten mit der Frage, wie es geschehen konnte, dass neben öffentlichen Informationen aus verschiedensten Quellen teils Netz-Chats, Meldedaten und scheinbar ganze Telefonbücher von Handys der Betroffenen von Hackern heruntergeladen werden konnten. Die Meldedaten wiederum scheinen aus anderen Quellen zu stammen.

Und in der Hackercommunity ist mal wieder die berühmte Ethikfrage dran. Denn die Daten, welche seit Dezember 2017 und massiv seit Dezember 2018 eingestellt wurden, bestehen vorrangig aus privaten Informationen – politisch Interessantes ist praktisch nicht darunter. Endlose Listen von Mobilfunknummern und Mailadressen von Abgeordneten aller Parteien, Ausweisscans, wie im Falle von Grünen-Politiker Konstantin von Notz von bereits abgelaufenen Dokumenten und private Meldeadressen, wurden hier in nach Parteien sortierte Archive gepackt und hochgeladen.

Die Leakarchive bei D-Tube (Schwärzung durch die Red.). Screen

Die Leakarchive bei D-Tube (Schwärzung durch die Red.). Screen

Politisch brisant? Eher rechtsradikal.

Neben der Frage, ob sich nun alle betroffenen Politiker der Grünen, Linken, FDP und CDU/CSU neue Mobilfunknummern zulegen oder gar umziehen müssen, wird seit den Berichten in nahezu allen Tagesmedien Deutschlands debattiert, dass kaum mehr als ein sinnloser Hack ohne Botschaft hinter der Aktion stecken könnte. Derzeit gilt noch als ausgeschlossen, dass die Daten von Rechnern des Bundestages stammen.

Ebenfalls heftig debattiert wird die politische Ausrichtung der Aktion. Besonders ins Auge sticht dabei – neben der fehlenden AfD in den Datenlisten – der Fall Jan Böhmermanns, welcher dazu einlädt, die politische Ausrichtung des Hacks zu vermuten. Bei ihm wurden nahezu alle bisherigen Meldeadressen und Angaben zu seinen Kindern sowie Bilder von diesen veröffentlicht.

Der TV-Satiriker gilt unter Rechtsradikalen als beliebtes Feindbild und hält sich zu seinem Privatleben stets bedeckt. Auch die Umgebung des Accounts lässt einige wenige Rückschlüsse zu. Unter den wenigen acht anderen Twitterusern, denen @_0rbit folgte, war unter anderem „anonymousnews.ru“. Ein Account, auf dem neben dem Staat gegen Grüne, Linke und SPD-Mitglieder teils mit antisemitischem Kontext gehetzt wird.

Die Leipziger Anwaltskanzlei „Spirit Legal“ hat unterdessen eine Liste der wichtigsten Fragen und Antworten zum aktuellen Hack ins Netz gestellt. Darin geht es unter anderem darum, was Betroffene in einem solchen Fall tun können, aber auch dass man sich bei der Weiterverbreitung gehackter Daten selbst strafbar machen kann. Insbesondere die Frage, ob es bereits das Ende der Fahnenstange ist, was bislang bekannt wurde und was man generell tun kann, um seine Daten besser zu schützen, wird behandelt.

Passend zum Thema ein Video-Vortrag zum Thema „Hackerethik“ auf dem zurückliegenden Kongress des Chaos Computer Club in Leipzig.

Update, 4. Januar 2019, 17:30 Uhr

Erste Nachfragen von T-Online.de in der Youtuber-Szene ergaben am Nachmittag des 4. Januar 2019 eben das vorläufige Bild, was sich bereits bei näherer Betrachtung der Daten und der Art der Herausgabe am heutigen Vormittag andeutete. So berichtet das Portal nun durch einen Gesprächspartner des offenbar allein agierenden Hackers über dessen dringenden Wunsch nach Aufmerksamkeit.

Dies habe sich bereits bei einigen „Hacks“ von Youtube-Accounts durch ihn gezeigt, erst in der Nacht zum heutigen Freitag habe es direkten Chat-Kontakt zwischen dem T-Online-Gesprächspartner Tomasz Niemiec und dem Inhaber des Twitter-Accounts „_0rbit“ gegeben. Dabei sei durch Niemiec erfolgreich darüber verhandelt worden, dass der gekaperter Youtube-Account von Simon Unge mit rund 2 Millionen Followern zurückgegeben werde. Über diesen hatte „_0rbit“ begonnen, neben weiteren Twitter-Accounts, Steemit und weiteren Netzwerken seine Leaks zu verbreiten.

Zusammengefasst: Der offenbar selbst noch junge „Hacker“, welcher teils wohl nur bereits früher erlangtes Material und neuere Informationen akribisch zusammengetragen hat, hat nun alle Aufmerksamkeit der Strafverfolgungsbehörden und die gesamtdeutsche Presse berichtet. So gesehen hat er bekommen, was er wollte und er hat sich sehr bemüht – sogar auf indymedia findet sich ein Post mit Angaben zu den Leaks. Ob er selbst all die Unterlagen und Informationen erbeutete, ist noch vollkommen unklar, jedoch eher unwahrscheinlich. Bereits frühere Fälle haben gezeigt, dass selbst aus dem Netz entfernte Informationen an anderen Orten wieder auftauchten, also neu ins Netz gestellt wurden.

Dies würde auch das hohe Alter einiger Informationen erklären.

DatensicherheitDatenschutzHacks
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
6 Kommentare


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Warum Biedenkopfs Tagebücher der unlesbare Platzhalter für ein nie geschriebenes Sachsenbuch sind
Kurt Biedenkopf und das Cover des ersten Tagebuchbandes „Von Bonn nach Dresden“. Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Foto: Ralf Julke / Cover: Siedler Verlag

Für alle LeserEigentlich muss André Schollbach, der Sprecher für Kommunalpolitik in der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, nicht mehr nachfragen. Schon 2016 verkauften sich die von der sächsischen Staatsregierung so kräftig subventionierten Tagebücher von Kurt Biedenkopf nicht mehr, 2017 erst recht nicht. Und 2018 lagen sie eigentlich nur noch angestaubt im Lager. Entsprechend fiel dann auch die Antwort der Staatskanzlei aus.
Ein mutiges Projekt Kooperative Landwirtschaft bei Taucha sucht jede Menge Miteigentümer und Unterstützer
Mattias Kriedel, einer unserer Unterstützer der ersten Stunde, auf den zukünftigen KoLa-Flächen in Plösitz bei Taucha. Foto: KoLa Leipzig

Foto: KoLa Leipzig

Für alle LeserUnsere Landwirtschaft muss sich ändern und unser Verhältnis zur Landwirtschaft auch. Aber das tut es nur, wenn wir wissen, woher all das kommt, wovon wir uns ernähren. Und dazu entstehen immer neue Projekte, die auch jede Menge Unterstützung brauchen. So wie das Projekt KoLa Leipzig, das nahe Taucha entsteht. KoLa steht für Kooperative Landwirtschaft. Auf 32 Hektar Land vor den Toren Leipzigs in der Stadt Taucha wollen mehrere Engagierte zeigen, dass man gemeinsam viel besser ackern kann.
Wat denkste, Karfunkel? Willy Weglehners augenzwinkernder Roman über einen alten 68er
Willy Weglehner: '68. Wat denkste, Karfunkel? Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserIm vergangenen Jahr gab’s ja nicht nur die deutsche Revolution von 1918 als Jubiläum, auch das berühmte Jahr 1968 wurde da und dort gewürdigt. Oft mit zitronensaurem Ausdruck in den Kommentaren. Mancher will „68“ gar gleich wieder zu Grabe tragen, das Jahr ausradieren aus der bundesdeutschen Geschichte. Aber was kommt dabei heraus, wenn ein alter ‘68er sich erinnert und das Gefühl hat, er hätte eigentlich noch etwas einzulösen?
Gegen den Rechtsruck: Tausende demonstrieren in Leipzig für ein solidarisches Europa
Auftaktkundgebung auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoEin breites Bündnis aus Parteien, Gewerkschaften, Kultureinrichtungen, Umweltverbänden und sozialen Organisationen ist am Sonntag, den 19. Mai, auf die Straße gegangen, um für ein solidarisches Europa zu demonstrieren. Unter anderem in Leipzig fand eine Demonstration statt – hier beteiligten sich etwa 4.000 Menschen.
Das Schauspielhaus soll in den nächsten drei Jahren für 1,8 Millionen Euro energetisch saniert werden
Schauspiel Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWer sparen will, braucht einen langen Atem. Aber es lohnt sich. So wie beim Schauspielhaus, wo jetzt sowieso die nächsten Schritte bei der Sanierung der Außenhülle anstehen. Das will das Schauspiel auch gleich mit einer energetischen Dämmung der Gebäudehülle verbinden, um den Energieaufwand für das Haus deutlich zu senken. Ein Bündel von Maßnahmen im Umfang von 1,789 Millionen Euro soll dazu bis 2022 umgesetzt werden. Und die Außenbeleuchtung soll auch endlich sparsamer werden.
OBM soll sich in Dresden um eine Verlängerung der Kappungsgrenzen-Verordnung bemühen
Für kleine Einkommen ist der Leipziger Wohnungsmarkt längst eng geworden. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Leipziger Wohnungsmarkt ist eng geworden. Gerade in innerstädtischen Quartieren ist das schon deutlich zu spüren. Umso besorgter waren die Fraktionen von SPD, Linken und Grünen im März, dass die Kappungsgrenzen-Verordnung 2020 ohne Nachfolgeregelung ausläuft. Deshalb beantragten sie, der OBM möge sich in Dresden darum bemühen, dass es eine Anschlussregelung gibt.
Leipzig soll noch im Sommer Mitglied der Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs werden
Radfahrer im südlichen Auenwald. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm 7. März gründete sich in Bautzen die Arbeitsgemeinschaft sächsischer Kommunen zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs (Rad.SN). Gründungsstädte waren Bautzen, Borna, Meißen, Niesky, Pirna, Radeberg, Radebeul und Zittau. Und auch die Stadt Leipzig wird der Arbeitsgemeinschaft beitreten. Die Vorlage für den Beitrittsbeschluss hat das Planungsdezernat jetzt eingebracht.
Leipzigs Wirtschaftsdezernat sieht noch lange kein Überangebot an Hotelbetten in der Stadt
Das künftige Hotelgebäude am Burgplatz. Foto: Petersbogen Burgplatz GmbH

Foto: Petersbogen Burgplatz GmbH

Für alle LeserEs wird gebaut und gebaut und gebaut. Immer mehr Hotels entstehen in Leipzig. Und einige alteingesessene Hoteliers stöhnen schon, weil sie befürchten, dass es viel zu viel werden könnte. Ein Thema, das Piraten-Stadträtin Ute Elisabeth Gabelmann aufgriff und jetzt von Leipzigs Stadtverwaltung wissen wollte, wo denn nun die Grenzen dieses Wachstums sind. Und warum stattdessen keine Wohnungen gebaut werden.
Club Convention vom 23.-26. Mai – Festival der Theaterspielclubs am Schauspiel Leipzig
Schauspiel Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Vom 23. bis 26.5. findet mit der Club Convention wieder das Festival der Theaterspielclubs am Schauspiel Leipzig statt. Auf den Bühnen stehen neben dem Seniorenspielclub „Die Spielfreudigen“ auch der Club „ü31“ und die beiden Theaterjugendclubs „#noname“ und „Sorry, eh!“. Sie alle zeigen die Neuinszenierungen, die sie unter Anleitung von Schauspielern und Theaterpädagoginnen des Hauses für das Festival erarbeitet haben. Nachgespräche und eine Festivalparty runden das Programm der Club Convention ab.
1.300 Kilometer Elbeabenteuer mit Karten, Adressen, Quartieren und Reparaturwerkstätten
Oliver Pape am vierten Tag seiner Tour von Dessau bis zur tschechischen Grenze auf dem Elberadweg. Hier radelt der Berliner gerade durch das Städtchen Königstein in der Sächsischen Schweiz – im Hintergrund die berühmte Bergfestung. Foto: Hartmut Landgraf

Foto: Hartmut Landgraf

Für alle LeserDer Elberadweg ist – was das Prestige sächsischer Radwege betrifft – natürlich unschlagbar. Wer mit dem Rad hingelangen will, kann von Leipzig aus drei verschiedene Routen nutzen – den Radweg Leipzig-Berlin über Wittenberg, die Kohle-Dampf-Licht-Route ebenfalls über Wittenberg oder – mit Anschluss über den Partheradweg – zum Mulderadweg über Dessau. Und wie es dort an der Elbe weitergeht, zeigt jetzt das neue Handbuch zum Elberadweg.
Gastkommentar von Christian Wolff: Wen wundert’s noch + Neuwahlankündigung in Österreich
Straches Sturz am heutigen 18. Mai 2019 - Ein Rückschlag für Europas Rechtsradikale nur eine Woche vor der EU-Wahl. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDass Menschen, die Führungspositionen in der Gesellschaft einnehmen, sich verfehlen, ist leider nichts Neues. Es kommt in allen gesellschaftlichen Bereichen vor: Wirtschaft, Gewerkschaften, Parteien, Kirchen, Verbände. Niemand ist davor gefeit. Denn es gehört zum menschlichen Wesen, dass er den Erwartungen nicht gerecht wird, die in ihn gesetzt werden und dass er sich nicht an Grundrechte und Grundwerte hält, die ein friedliches Zusammenleben ermöglichen. Darum sind Transparenz, Öffentlichkeit, demokratische Strukturen, politische Bildung und streitiger Diskurs in allen Bereichen und auf allen Ebenen so wichtig.
Live-Video: Townhall mit Habeck und Cavazzini in Leipzig
Anna Cavazzini – die Chemnitzerin ist bei den Grünen auf Listenplatz 7 und dürfte so als Ostdeutsche am 26. Mai 2019 den Sprung ins neue Europaparlament schaffen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoLeipzig ist mehr und mehr auch bei der Europawahl eine Stadt der hohen Politikerbesuche geworden. SPD-Spitzenkandidatin Katharina Barley warb erst am 15. Mai 2019 mit ihrer Europa-Tour auf dem Leipziger Wagner-Platz für ein starkes und geeintes Europa und nun folgt am heutigen Samstagabend erneut Robert Habeck. Im Kupfersaal starten die Grünen die „Townhall“-Veranstaltung, ein Format für direkte Wählerfragen an ihn und ihre aussichtsreiche Chemnitzer Europakandidatin Anna Cavazzini. Wer nicht vor Ort dabei ist, kann hier die Veranstaltung im Livestream verfolgen oder anschließend das Video anschauen.
Stadträte fragen, Verwaltung antwortet: Jobcenter, Kohleausstieg und Nahverkehrsplan + Video
Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD). Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoDie Stadtverwaltung hat am Mittwoch, den 15. Mai, auf mehrere Anfragen der Stadträte geantwortet. Aus den Antworten geht unter anderem hervor, dass das Jobcenter zu Umzügen von Bedarfsgemeinschaften keine Statistik erfasst, dass der Stadtrat künftig in die Erarbeitung von Vorschlägen für die Finanzierung des Kohleausstiegs einbezogen werden soll und dass der Stadtrat in Kürze die zweite Fortschreibung des Nahverkehrsplans erhalten soll.
Stell dir vor: Wie sich unsere Einstellungen allein durch die Kraft der Vorstellung verändern
Stellt sich Roland Benoit seine Tochter im Aufzug vor, wird im Gehirn sowohl ihre Repräsentation als auch die des Aufzugs aktiv. Wenn beide verknüpft werden, überträgt sich der positive Wert der Person auf den vorher neutralen Ort. Foto: MPI CBS

Foto: MPI CBS

Für alle LeserDie meisten Menschen wissen es nicht. Sie fallen auf Werbebotschaften herein oder laufen wilden politischen Hasardeuren hinterher. Und das bloß, weil ihre Phantasie angefixt wurde, weil ihnen die die Botschaft der Verführer präsentiert wurde wie eine herrliche Erinnerung. Sie rührt ans Herz, an unsere besten Gefühle. Wie das funktioniert, zeigen jetzt Forscher des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften. Unser Gehirn ist nämlich verführbar.
Am 26. Juni in der Moritzbastei: Fjarill – Schwedischer Folk und mystische Eigenkompositionen
Fjarill. Quelle: Moritzbastei

Quelle: Moritzbastei

„Das Licht ist blau und mystisch, denn auch wenn die Sonne gegen Mitternacht untergeht, wird es nie richtig dunkel. Die Luft ist klar und frisch, es duftet nach Moos, nach Wald und nach Blumen... Butterblumen und wilde Wiesenblumen.“ So beschreibt die Schwedin Aino Löwenmark ihre Heimat Darlarna, Schwedens kulturelles Zentrum.