-0.6 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

Montag, 18. Januar 2021

Donnerstag, der 17. September 2020: Abgespecktes Lichtfest und eine Entscheidung des EU-Parlaments

Von Birthe Kleemann

Mehr zum Thema

Mehr

    Die Stadtverwaltung gab am heutigen Donnerstag die Pläne für das diesjährige Leipziger Lichtfest bekannt. Auch in diesem Jahr soll an die Friedliche Revolution erinnert werden – allerdings sehen die Festivitäten unter Corona-Bedingungen etwas anders aus als gewohnt. Statt sich auf dem Augustusplatz und den Straßen in der Innenstadt zu begegnen, kommt das Lichtfest im Vorfeld „zu Besuch“. Außerdem können die Leipziger/-innen online an der Veranstaltung teilhaben. Die L-IZ fasst zusammen, was sonst noch wichtig war in Leipzig und Sachsen und weltweit.

    „Tag der Freiheit“ vor den Bildschirmen

    Wer am diesjährigen Lichtfest teilnehmen möchte, kann (oder muss) es sich vor dem Bildschirm gemütlich machen. Wie die Stadt mitteilte, werden das Friedensgebet und die Rede der Demokratie in der Nikolaikirche abgehalten. Ab 17 Uhr können sich die Leipziger/-innen im Livestream unter www.lichtfest.leipziger-freiheit.de oder auf Leipzig Fernsehen dazuschalten. Wenige Teilnahmeplätze werden vergeben, anzumelden unter pfarramt@nikolaikirche.de.

    Im Vorfeld „gastiert“ das Lichtfest außerdem an vier ausgewählten Orten. Diese Veranstaltungen sind allerdings nur Anlieger/-innen und Anwohner/-innen vorbehalten und werden nicht angekündigt. Im September fanden dazu bereits „kleine Lichtfeste“ im Seniorenheim Plagwitz und in der Kinderklinik im St. Georg statt.

    Aktive Beteiligung ist durch eine symbolische Kerzen-Patenschaft möglich. Die rund 10.000 Lichter, zu erwerben unter http://www.leetchi.com/c/lichtfest, werden in Form der 89 auf dem Kerzenpodest im Nikolaikirchhof erleuchten. Außerdem ruft die Stadt die Bürger/-innen dazu auf, am Abend des 9. Oktobers Lichter in die Fenster zu stellen. Mehr Informationen gibt es unter https://www.leipzig.de/news/news/9-oktober-2020-zu-hause-dabei-sein/

    Sandmalerei auf dem Augustusplatz

    Wer heute Nachmittag am Augustusplatz vorbeikam, erlebte „Sand im Getriebe“. Dort wurde eine „Neue Erde“ aus Sand geschaffen. Gestaltet wurde das Werk von Mitgliedern des TerraNova-Art e. V. Wie es auf der Homepage des Vereins heißt, sollen die Sand-Sonnensysteme das Bewusstsein wieder auf vergessene Werte der Gesellschaft richten. „Frieden statt Krieg, Freiheit statt Fremdbestimmung, Zuversicht statt Skepsis, Grundversorgung statt Existenzangst, Freude statt Frust, Gewahrsamkeit statt Stress, Proaktiv statt Bürokratie, Ehrlichkeit statt Korruption, Fürsorge statt Missbrauch, Empathie statt Egoismus“ – so beschrieben auf der Internetseite.

    Die Künstlerin heute vor Ort:

    Flughafen Leipzig/Halle will humanitäres Drehkreuz werden

    Nach Informationen des MDR will der Airport seine Bewerbung als deutsches Drehkreuz für humanitäre Einsätze bei der EU einreichen. Diese muss bis zum kommenden Freitag in Brüssel vorliegen. Der „Titel“ bedeutet, dass zukünftig von Leipzig/Halle aus Hilfsgüter in Katastrophenfällen und Krisen, wie notwendige medizinische Güter, in betroffene Gebiete geflogen werden. Der Fokus auf einen gezielten Standort soll Transportwege beschleunigen. Insgesamt vier humanitäre Drehkreuze wird es künftig in Europa geben.

    EU erkennt Lukaschenko nicht mehr als Präsidenten von Belarus an

    Wir bleiben in Brüssel: Wie das EU-Parlament am heutigen Donnerstag beschloss, wird es den weißrussischen Langzeitpräsidenten Alexander Lukaschenko nach Ablauf seiner derzeitigen Amtszeit nicht mehr als Staatsoberhaupt von Belarus anerkennen. Außerdem sollen Strafmaßnahmen gegen ihn und Mitverantwortliche der Wahlfälschung verhängt werden. Am 9. August war Lukaschenko erneut zum Präsidenten gewählt worden. Seitdem gab es Unruhen und Proteste im Land, das Wahlergebnis gilt als manipuliert.

    Die LVB setzen bei Fahrausweiskontrollen auch künftig auf Deeskalation

    Der Stadtrat tage(e): Eine kleine Debatte über die jüngsten Leipziger Gewaltnächte + Video

    Hinweis der Redaktion in eigener Sache

    Seit der „Coronakrise“ haben wir unser Archiv für alle Leser geöffnet. Es gibt also seither auch für Nichtabonnenten unter anderem alle Artikel der LEIPZIGER ZEITUNG aus den letzten Jahren zusätzlich auf L-IZ.de über die tagesaktuellen Berichte hinaus ganz ohne Paywall zu entdecken.

    Unterstützen Sie lokalen/regionalen Journalismus und so unsere tägliche Arbeit vor Ort in Leipzig. Mit dem Abschluss eines Freikäufer-Abonnements (zur Abonnentenseite) sichern Sie den täglichen, frei verfügbaren Zugang zu wichtigen Informationen in Leipzig und unsere Arbeit für Sie.

    Vielen Dank dafür.

    Topthemen

    - Werbung -

    Aktuell auf LZ