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Autor

Daniel Thalheim

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Caspar widerstand dem Trend: Kurator Dr. Jan Nicolaisen über die neue Romantikausstellung

Bis zum 9. Januar 2022 wird im Leipziger Kunstmuseum in der Katharinenstraße die Fortsetzung jener Schau gezeigt, die ein Jahr zuvor im Museum Kunstpalast in Düsseldorf gezeigt wurde. In Leipzig hat sie ein anderes Gesicht und andere Themen, viele Werke Friedrichs und anderer Künstler sind ausschließlich in Leipzig zu sehen. Dr. Jan Nicolaisen kuratierte die Leipziger Ausstellung. Was er mit der erweiterten Ausstellung zeigen will, warum Caspar David Friedrich ein sensitiver Beobachter seiner Zeit war und wie progressiv und modern er seine Gemälde konzipierte und umsetzte, erörtert er im Interview mit der LZ.

Kunstleben in Leipzig: Steve Uhlig Galerie zeigt Bilder von Robin Zöffzig

Am heutigen 29. Oktober, 19 Uhr, eröffnet die Leipziger Galerie von Steve Uhlig im Leipziger Stadtteil Thonberg eine neue Ausstellung. In der Volckmarstraße, wo zu DDR-Zeiten ein alteingesessener Kohlenhandel sein Zentrum hatte, ein Waschbärenzirkus sein Wohndomizil besaß und in den frühen Neunziger Jahren auch die kultige Kneipe „Toms Hütte“ im Brennpunkt der Szenegänger stand, befinden sich die Räumlichkeiten der Galerie. Bis kurz vor Weihnachten können Besucher neue Arbeiten von Robin Zöffzig bestaunen. Die LZ bat den Galeristen zum Interview.

Romantik in Bildern: Warum Caspar David Friedrich für die klassische Moderne wegweisend war

Wer dieser frühherbstlichen und sonnigen Tage am Haupteingang des Museums der bildenden Künste vorbeigeht, wird ein großes Plakat über dem Eingang hängen sehen. Fast schon ikonisch erheben sich die charakteristischen Schiffssegel von wohl einem seiner bekanntesten Gemälde, „Lebensstufen“ genannt. Caspar David Friedrich kennt wahrscheinlich jeder. In Leipzig v. a. dieses Gemälde, weil es zum Herzstück der dortigen Sammlungen gehört.

Blicke auf die Gegenwart: Alex Tennigkeit kommentiert bildnerisch unseren Zeitgeist

Wer ein aufmerksamer kunstinteressierter Mensch ist, dem wird der Name Alex Tennigkeit bereits in anderen Kontexten aufgefallen sein. Die Künstlerin aus Berlin ist Teil des Malerinnennetzwerks Berlin-Leipzig. Sie ist auch die Mitgründerin dieses Netzwerks, das vor einigen Jahren eine Ausstellung im Museum der bildenden Künste in Leipzig erhielt. Tennigkeits Werk war – als Ausschnitt ihres Schaffens – ein Teil der Ausstellung.

Leipziger Kulturszene: Die Zündkerzenwerkstatt stirbt

Im März dieses Jahres wogte eine kleine Welle durch das Zuckerberg‘sche Internetimperium. Impuls war ein Vorgang, der in Leipzig seit Jahren stattfindet: die Verdrängung von freien Kulturräume im Leipziger Stadtgebiet. Der Leipziger Osten sorgt wieder für Gesprächsstoff. Nachdem vor einigen Jahren für die Subkulturkneipe „Four Rooms“ das Aus kam, steht nun die Zündkerzenwerkstatt vorm Auszug aus ihrem Domizil in der Dresdner Straße in Höhe der ehemaligen Grünen Schänke.

Auf Caravaggios Spuren: Hans Aichinger bildet ein inneres Licht ab

LEIPZIGER ZEITUNG/ Auszug Ausgabe 86, seit 18. Dezember 2020 im HandelHans Aichinger gehört neben Neo Rauch zu den wenigen Leipziger Künstlern der Generation 1990, die heute von ihrer Kunst leben können. Im Juni 2020 ist fast alles so wie schon im Winter 2009, als ich dem Künstler ein erstes Mal begegnete. Vieles ist vertraut als ich ihn über zehn Jahre später wieder treffe: Kunstbücher liegen auf einem Tisch. Anderes ist neu: Hans Aichinger hat sich einen weißen Vollbart stehen lassen, der ihn weise und würdig erscheinen lässt. Ein Maler in seinen besten Jahren.

Malerische Pflanzenwelten: Lydia Wahrig spürt mit allen Sinnen die Natur

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 85, seit 20. November im HandelDas Pandemiejahr hat auch Leipziger Künstler/-innen voll im Griff. Ausstellungsplanungen verschoben sich. Einige Künstler/-innen entwickelten neue künstlerische Positionen, produzierten in der Abgeschiedenheit ihrer Ateliers neue Werke. So auch Lydia Wahrig, die in Leipzig bei Professor Heribert C. Ottersbach Malerei studierte und im Gewerbegebiet im Leipziger Stadtteil Leutzsch in einem Atelierhaus einen Raum mietet, in dem sie neue Arbeiten auf dem Boden ausgerollt und an die Wände geheftet hat.

Was uns Symbole sagen: Philipp Ludwig Orlowski stellt in der Leipziger Charter Galerie aus

Am Freitag ist Eröffnung. Weil die Pandemie mit seinen Gefahren um sich greift, zieht sich die Kunstwelt noch lange nicht zurück. Auflagen funktionieren auch hier. So wird die Vernissage zu „Planeta Bur“ am 13. November 2020 in geordneten Bahnen verlaufen. Nur sechs Personen dürfen sich in den Ausstellungsräumen der Charter-Galerie in der Merseburger Straße befinden. Natürlich mit Alltagsmaske geschützt.

Erinnerungen an die Natur: Was Sebastian Hosu in seinen Bildern thematisiert

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelAls er zum ersten Mal nach Leipzig kam, war er von der Stadt überwältigt und beeindruckt. Der rumänische Künstler reiste im Oktober 2013 nach Leipzig. Zu diesem Zeitpunkt stand sein Studium in der Klasse von Heribert C. Ottersbach nahezu schon fest. Denn im gleichen Jahr, im Februar, bewarb sich Sebastian Hosu bei dem Kunstprofessor – erfolgreich natürlich.

Eine Romantikerschau blickt ins Detail: Düsseldorfer Ausstellung findet 2021 in Leipzig statt

LEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelAm 15. Oktober öffnete in Düsseldorf eine Ausstellung ihre Pforten, die ab März bis Juni 2021 auch in Leipzig zu sehen sein wird. Kein geringerer Maler als Caspar David Friedrich steht im Mittelpunkt der über einhundert Kunstwerke, die aus internationalen Sammlungen ihren Weg in die Ruhrgebiets-City, genauer gesagt in den Kunstpalast, gefunden haben.

„Gegenwarten/Presences“: Seit Mitte August ist Chemnitz eine Kunststadt

Unsere Wahrnehmung auf Chemnitz ist doch die: Industriestadt, DDR-Neubaugebiete und der „Nischel“, der der Stadt in DDR-Zeiten den Namen gab – Karl-Marx-Stadt. Hoch oben neben der Stadt erhebt sich die rote Burg des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck, in der Stadt selbst liegt das Kaßberg-Gefängnis. Von dort wurden inhaftierte Ausreisewillige von der BRD freigekauft. Besonders hier hat das 20. Jahrhundert seine Wunden geschlagen.

Leipzigs Maschinenzeitalter als Ausstellung: Wie die Industrialisierung eine Stadt umkrempelte

Ab September bis Anfang März blickt das Stadtgeschichtliche Museum in einen Abschnitt in Leipzigs Historie, der die Stadt bis heute nachprägt; das Industriezeitalter. Noch heute stehen viele alte Fabrikgebäude, diskutieren engagierte Menschen über den Erhalt von Architektur aus der Gründerzeit. Wie aus einer betulichen Handelsstadt mit Spreewaldflair Anfang des 19. Jahrhunderts eine mit einem dichten Netz aus Kanalisation, Straßen, Schienen und dichtem Bestand aus qualmenden Schloten umgekrempelt wurde, und auch wie dieses Bild Ende 1989 begann, sich zumindest teilweise aufzulösen, beleuchtet die aktuelle Ausstellung „WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen“.

KLINGER 2020: Direktor Alfred Weidinger verlässt Leipzig mit einem Glanzstück

Wenn ein Leipziger Künstler irgendwie etwas in Vergessenheit geraten ist, dann Max Klinger (1857, Leipzig – 1920, Großjena). Zwar hat Leipzig u. a. das Klinger-Haus und eine Klinger-Schule. Doch den Leipziger Tausendsassa der Sezessionismus-Zeit kennt man heute kaum noch. War er bis vor 100 Jahren Netzwerker, Allrounder, Suchender und Forschender.

Verlorene Bauwerke in Leipzig: Wer war Wilhelm Haller?

Vor 80 Jahren wurden die letzten Überreste eines Gebäudes geräumt, das in der Architekturgeschichte der Leipziger Region als letztes Nachbeben der Reformarchitektur gilt. Die Feierhalle auf dem Neuen Israelitischen Friedhof in Leipzig wurde wie andere jüdische Sakralbauten Opfer der Pogrome 1938. Am „guten Ort“ brauchten die Nazis länger. An der Rabitzbetonkuppel bissen sie sich die Zähne aus.

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