Artikel von Daniel Thalheim

„Gegenwarten/Presences“: Seit Mitte August ist Chemnitz eine Kunststadt

Foto: Roman Mensing

Für alle LeserUnsere Wahrnehmung auf Chemnitz ist doch die: Industriestadt, DDR-Neubaugebiete und der „Nischel“, der der Stadt in DDR-Zeiten den Namen gab – Karl-Marx-Stadt. Hoch oben neben der Stadt erhebt sich die rote Burg des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck, in der Stadt selbst liegt das Kaßberg-Gefängnis. Von dort wurden inhaftierte Ausreisewillige von der BRD freigekauft. Besonders hier hat das 20. Jahrhundert seine Wunden geschlagen. Weiterlesen

Leipzigs Maschinenzeitalter als Ausstellung: Wie die Industrialisierung eine Stadt umkrempelte

Foto: SGM

Für alle LeserAb September bis Anfang März blickt das Stadtgeschichtliche Museum in einen Abschnitt in Leipzigs Historie, der die Stadt bis heute nachprägt; das Industriezeitalter. Noch heute stehen viele alte Fabrikgebäude, diskutieren engagierte Menschen über den Erhalt von Architektur aus der Gründerzeit. Wie aus einer betulichen Handelsstadt mit Spreewaldflair Anfang des 19. Jahrhunderts eine mit einem dichten Netz aus Kanalisation, Straßen, Schienen und dichtem Bestand aus qualmenden Schloten umgekrempelt wurde, und auch wie dieses Bild Ende 1989 begann, sich zumindest teilweise aufzulösen, beleuchtet die aktuelle Ausstellung „WerkStadt Leipzig. 200 Jahre im Takt der Maschinen“. Weiterlesen

Abschied mit Großausstellung im Klinger-Todesjahr

KLINGER 2020: Direktor Alfred Weidinger verlässt Leipzig mit einem Glanzstück

Foto: Daniel Thalheim

Für alle LeserWenn ein Leipziger Künstler irgendwie etwas in Vergessenheit geraten ist, dann Max Klinger (1857, Leipzig – 1920, Großjena). Zwar hat Leipzig u. a. das Klinger-Haus und eine Klinger-Schule. Doch den Leipziger Tausendsassa der Sezessionismus-Zeit kennt man heute kaum noch. War er bis vor 100 Jahren Netzwerker, Allrounder, Suchender und Forschender. Weiterlesen