Marc-Uwe Kling und Astrid Henn haben ein subversives Märchen-Anti-Buch gemacht

Unsere alten Märchen sind noch immer lebendig. Das tut gut zu wissen. Und viele dieser alten Geschichten, die die Grimms vor 200 Jahren zusammengesammelt haben, sind so aktuell wie eh und je. Und wer sich bei Marc-Uwe Klings "Prinzessin Popelkopf" an den guten alten König Drosselbart erinnert fühlt, der hat wohl recht. Aber Könige gibt's ja nicht mehr. Prinzessinnen leider schon.
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Sie sind ja wieder salonfähig geworden, 1990, als die Herren Schäuble und Krause den deutsch-deutschen Eingemeindungsvertrag unterschrieben und damit auch den Primat des Titels über den Verstand, des großen Geldes über den Fleiß, der Arroganz über die Selbsterkenntnis. Selbst in die zuvor eineitsparteilichen Zentralgazetten schwappte die sabbernde Unterwürfigkeit gegenüber allem herein, was Rang, Namen und ein von vor dem Meier hatte. Die Kotaus vor alten und neuen Grafen, Prinzen-Plinsen, Freiherren und Baronessen wurden immer tiefer.

Das hat nicht nur Marc-Uwe Kling bemerkt, der Lieder schreibt, Hörspiele und kurze fetzige Texte, die dann regelmäßig auch in Büchern erscheinen oder bei der „Lesedüne“ vorgetragen werden. Berlin scheint zwar – so aus wettinisch-sächsischer Perspektive – einigermaßen sicher zu sein vor adeligen Anwandlungen („Arm aber sexy“) oder der Großkotzigkeit einstmals hohenzollernscher Parvenüs. Aber ganz so ist es nicht. Auch da gibt es Gazetten, die Schnappatmung bekommen, wenn einer im „Gotha“ steht oder mal mit Prinz X beim Après-Ski in St. Moritz abgelichtet wurde. Und Preußenglanz bringt auch Berliner Politiker zum Japsen. Erst wenn man die bunte, leckere Medienwelt so genießt, merkt man, wie viel Untertanengeist und elitäres Schnepfentum im Lande lebt, gehätschelt wird und so tut, als wäre allein der krumme Stammbaum das, was den Menschen vom Plebs unterscheidet.

So eine ist diese Prinzessin von Popelkopf, die Marc-Uwe Kling in ein Lied gepackt hat. Vielleicht ist’s auch eine Ballade. Es ist jedenfalls sehr frech, sehr unverschämt, sehr melodiös und vortragsfreundlich. Bestimmt legt er damit den Saal flach, wenn er das Ganze vorträgt. Und nur die eingebildeten und echten Prinzessinnen werden flüchten, verschnupft und aufs höchste angewidert: „DIESE IMPERTINENZ!“

Denn es muss nicht mal ein vererbter oder angeschnorrter Titel sein, der die Menschen unterscheidet in Highsociety und Plebs. Manchmal ist es auch Vaters Geld und Mutters Erziehung, die aus einem hübschen Kind eine Prinzessin machen wie diese: egoistisch, hochnäsig und voller Häme all den anderen gegenüber, den Niedriggeborenen, Dienstbeboteten, Kleinen. Im Märchen aber ist das so, da nimmt sich so ein Frollein einmal zu viel heraus. In diesem Fall beleidigt sie eine kleine Hexe. Die sich zu wehren weiß. Soll die Hämische eben so aussehen, wie sie heißt. Wer bis zu der Stelle gekommen ist und es sind Kinder im Saal, der wird sich freuen: Die werden übermütig vor lauter Spaß.

Erst recht, wenn die nunmehr grüngesichtige Prinzessin versucht, das Dilemma zu beheben, indem sie sich einen Herrn von und zu Furzgesicht, Hackfleischhaut oder Grützhirn angetraut. Denn bei den Superreichen Von-und-Zus wird ja nicht nach Liebe geheiratet, wie das in den dicken Romanschmonzetten immer behauptet wird, sondern nach Rang, Stand und Besitz. Man vermehrt sich unter Gleichen. Da ist die Auswahl nicht groß. Der Neid ist es trotzdem, wenn Mimi Palunke oder Grete Meier davon dann in ihrem bunten Blättchen lesen. Ach je, wie märchenhaft.

Diese Prinzessin nun entscheidet sich natürlich auch standesgerecht und amtlich für den Grafen Grützhirn. Der ist so schön, dass ihm keiner mehr ansieht, wie strohdumm er eigentlich ist. Aber das passiert ja nicht nur Grafen, sondern auch anderen Goldkettchenträgern. Ende gut also, alles gut. Prinzessin bekommt Grafen, wird wieder so grützhirnig schön.

Wäre da nicht noch die kleine Moral, die es bekanntlich auch bei den Grimms gibt. In diesem Fall: Warum wählte die arrogante Prinzessin keinen Fleißigen, Klugen, Witzigen? Wäre sie natürlich nie drauf gekommen. In solchen Sphären treibt man sich nicht herum, wenn Papa ein Schloss besitzt. Meistens ist es ja noch etwas mehr. Und Marc-Uwe Kling würde nicht in der Ostecke Deutschlands leben, wenn er nicht mitbekommen hätte, dass die Herren Schlossbesitzer keineswegs in die Märchen verschwunden sind, sondern längst wieder (oder noch) dicke dabei sind, das Ihre zu mehren und dem Volke zu sagen, wo’s lang geht. Früher regierten die Popelköpfe, „die Grützhirne, die regieren noch heute“.

Und zwar so, dass die meisten Leute glauben, das seien moderne Leute, volkstümliche gar, echte Revolutionäre und Alternative von Schrot und Korn. Sie merken gar nicht mehr, wie einem der alte Plunder heute als Reform und Revolution verkauft wird und Ignoranz und Arroganz als politische Klugheit.

Deswegen ist das Bilderbuch eigentlich keines, das man Kindern unter 18 in die Hand geben dürfte. Denn die Illustratorin Astrid Henn – nein, keine Berlinerin, sondern Hamburgerin – hat es noch viel dicker hinter den Ohren als der Autor. Ihre Bilder sind nur auf den ersten Blick hübsch bunt, auf den zweiten sind sie sehr tückisch, unterwanderisch gar, wie der selige Franz-Josef gesagt hätte, der Degenhardt, nicht dieser Raunzekopf aus Bayern. Da erscheinen ein paar Leute unter denen derer zu Popel, die man aus gegenwärtigen Weltverblödungen kennt. Nein. Wir verraten nicht, wer da alles auftaucht, erlauchtigst und iwan-schrecklichst. Die Typen kennt jeder. Und ein braver Schneider würde keinem von denen die Hand geben, geschweige denn den Hund zum Gassiführen.

Die deutschen Grützkopfe aber – von denen Astrid Henn auf der fast letzten Seite zwei in einen Spiegel gezeichnet hat, die machen Kotau, dienen sich an, schleimen sich ran und benehmen sich schäbiger als mancher einstige Parteisekretär. Natürlich könnte so ein Buch die braven Untertanen auf Gedanken bringen. Gerade die jungen, die so gern rebellisch werden und die irgendwann nach der 96. Disney-Schnulze nicht mehr können und zu plärren beginnen: „Warum müssen Prinzessinnen immer so bescheuert sein?“

Vielleicht ist’s ja Vererbung. Oder Erziehung. Kann sein.

Ein Blick in den Kalender: Nein, nach Leipzig kommt Marc-Uwe Kling demnächst mal grade nicht. Dafür stehen die regelmäßigen „Lesedünen“-Termine auf seiner Terminseite. Muss man also nach Berlin fahren, um ihn zu erleben. Oder traut sich selbst, das subversive Bilderbuch vorzulesen. Je nach Mumm und Gelegenheit. Wer nicht will, das seine Töchter törichte Prinzelinen werden, der liest ihnen das Ganze frühzeitig vor – bevor die erste Schwiegermutter mit einem Barbie-Girl aufkreuzt. Nennt eure Töchter Tina Tapfer und Frieda Frei. Und bringt ihnen rechtzeitig bei, dass ein von und zu nur in den Stammbaum von überzüchteten Hunderassen gehört.

Marc-Uwe Kling „Prinzessin Popelkopf, Voland & Quist, Dresden und Leipzig 2015, 12,99 Euro.

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