Vom berauschenden Schlafmohn, dem Klatschmohn im Felde und dem leckersten Kuchen aus Omas Küche

Es lohnt sich immer wieder, sich auch mit all den scheinbar so selbstverständlichen Pflanzen in unserer Umgebung zu beschäftigen. Die so selbstverständlich nicht mehr sind. Aus vielen Feldern ist der Mohn verschwunden, seit mit gewaltigen Herbizideinsätzen gegen alles vorgegangen wird, was die moderne Landwirtschaft nicht mehr auf Feld und Rain sehen will. Dabei erzählt Mohn von gesunden Feldern.

Schön ist er außerdem, wenn auch nicht unbedingt die geborene Vasenpflanze. Und nützlich ist er auch. Was natürlich keine besser weiß als Grit Nitzsche, die ja nun jedes Pflänzlein in ihrem Garten mit Neugier betrachtet und herauszubekommen versucht, wozu es gut ist – ob man es gar essen kann. Kann man. Die roten Blätter zumindest. Und die kleinen Samen, die man für gewöhnlich in schwarzblauer Form kennt als leckere Zutat für allerlei Mohngebäck. Man braucht schon ein bisschen Phantasie, um sich den Mohn auch in Soßen, Soufflés und Flädles vorzustellen.

Aber wo wären wir, wenn nicht emsige Köchinnen Phantasie entwickelt hätten? Es gäbe keine Millionen faszinierender Rezepte und Geschmackserlebnisse. Von denen viele auch noch gesund sind. Was man den kleinen schwarzblauen Kügelchen nicht unbedingt zutraut – aber es ist so.

Natürlich hat Grit Nitzsche auch wieder die Ursprünge und die Vielfalt der Mohnblumen erkundet. Denn da gibt es ja auch noch die andere Geschichte, die der Droge, die man aus dem Saft der Mohnkapsel gewinnt. Aber diese Geschichte gehört nicht unbedingt zum bei uns heimischen Klatschmohn, der so rot in gesunden Getreidefeldern leuchtet, sondern zu seinem eher in Asien und dem Süden heimischen Vetter, dem Schlafmohn. Der eigentlich, wenn es nach diversen Blitzmerkern von politischem Schwergewicht gegangen wäre, schon vom Angesicht der Erde verschwunden wäre. Viele blutige Kriege wurden um diesen Mohn und die aus ihm gewonnenen Produkte Opium, Morphium und Heroin geführt.

Aber noch immer trägt die Gewinnung der Opiate in vielen Ländern zum Nationalprodukt bei, verdienen sich Bauern in Gebirgsregionen damit ihren Lebensunterhalt. Und zwar mit den Geldern eben jener westlichen Nationen, die Milliarden dazu aufwenden, den Nachschub zu zerstören. Und es gelingt einfach nicht. Woran liegt es?

Vielleicht an dem simplen Umstand, dass die Sucht zum arroganten Westen gehört wie sein dämlicher Glaube, man könne die Suchtmittel mit Gewalt aus der Welt schaffen. Das Ergebnis ist die unheimliche Macht riesiger Kartelle, die sich mit den Rauschmitteln aus den entlegendsten Regionen goldene Nasen verdienen und ganze Regierungen korrumpieren.

Und die Sucht ist immer noch da.

Dabei erinnert Grit Nitzsche auch beiläufig daran, dass der Schlafmohn und seine Produkte seit Jahrtausenden zur menschlichen Zivilisation gehören und bis weit ins Mittelalter auch Teil der religiösen Zeremonien waren. Bis dann die Inquisition kam, die den Rausch als Teil von Hexenkult und alter Magie verdammte. Und schon den Inquisitoren gelang es nicht, den Rausch aus der Welt zu verbannen, auch wenn sie die fürchterlichsten Teufel an die Wand malten.

Und es gelang auch all jenen Regierungen nicht, die im 19. Jahrhundert die süchtigmachende Wirkung der Opiate zur Kenntnis nahmen und darauf (zu Hause bei sich) mit Verboten reagierten, während sie China sogar regelrecht überschwemmten mit dem Zeug, um das riesige Land willfährig und willenlos zu machen.

Natürlich schildert Grit Nitzsche die vielen negativen Folgen, die die Alkaloide des Mohn bei den Süchtigen zeitigen. Gift bleibt Gift. Und gefährlich wird es erst recht, wenn es süchtig macht. Eine „tödliche Schönheit“, die andererseits etliche europäische Dichter zu regelrechten Lobgesängen inspirierte. Na ja, was man halt so nennen kann. Die nüchtern gelesenen Produkte der berauschten Dichtkunst lesen sich dann doch eher schwülstig und stark romantisiert. Es ist wirklich keine besonders tolle Dichtkunst entstanden, auch wenn einige Opiumnutzer berühmt wurden – Edgar Allen Poe zum Beispiel, der an einer Überdosis starb. Oder E. T. A. Hoffman und Heinrich Heine, die freilich an anderen Krankheiten litten und vor allem die Schmerzen bekämpften mit dem Zeug.

Womit man bei der – heute stark reglementierten – medizinischen Nutzung wäre. Und der durchaus wichtigen Frage: Darf man Mohn selbst anbauen oder nicht?

Beim Schlafmohn ist das natürlich stark reglementiert. Man braucht eine Sondergenehmigung – und das erstreckt sich nur auf wenige Sorten mit sehr geringem Morphingehalt. Bei den eher zur Gartenzier gezüchteten Mohnsorten ist das natürlich keine Frage. Wer bei Mohn nur Rot sieht, wird eines Besseren belehrt: Es gibt diese Pflanze in unterschiedlichsten Farben. Wer diese großen, zarten Blätter liebt, kann sich eine regelrechte Augenweide in den Garten säen – muss aber auf Einiges achten. Der Mohn hat schon seine ganz speziellen Ansprüche.

Wer noch mehr erfahren will, der kann sogar in zwei spezielle Mohnanbaugebiete reisen, wo man sich ganz regional und genehmigt mit dem Mohnanbau beschäftigt – das eine ist das Waldviertel in Österreich, berühmt durch den „Waldviertler Graumohn“, und das andere die Gemeinde Germerode im hessischen Werratal. Man bekommt also eine kleine, komprimierte Weltgeschichte des Mohns, erfährt, wie lange und vielfältig er auch als Kulturpflanze genutzt wurde. Man bekommt die nötigen Warnungen vor dieser zuweilen betäubenden Pflanze. Und dann gibt es noch einen ganzen Packen leckerer Mohnrezepte, die vor allem Rezepte aus dem bekannten blauschwarzen Mohnsamen sind. Und die schönste Erinnerung ist natürlich der „Mohnkuchen von Oma“, nach dem man natürlich auch süchtig werden kann. Aber auf eine andere Weise – eher lukullischer Art.

Grit Nitzsche Kleines Buch vom Mohn, Buchverlag für die Frau, Leipzig 2017, 5 Euro.

In eigener Sache: Lokaler Journalismus in Leipzig sucht Unterstützer

https://www.l-iz.de/bildung/medien/2017/04/in-eigener-sache-wir-knacken-gemeinsam-die-250-kaufen-den-melder-frei-154108

Rezepte
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Corona in Leipzig: Gähnende Leere in Bussen und Bahnen, aber der ÖPNV läuft
Die Dresdner Straße kurz vor der Kurve. Archivfoto: Ralf Julke

Archivfoto: Ralf Julke

Für alle LeserVor vier Tagen titelte die BILD: „6 Millionen Euro Verluste für die Leipziger Verkehrsbetriebe“. Klar, auch die LVB sind nicht gefeit vor Einbußen durch die derzeitige Situation: Inzwischen gehören nahezu leere Bahnen und Busse zum alltäglichen Stadtbild. Trotzdem läuft der Öffentliche Nahverkehr unermüdlich weiter. Und das wird auch so bleiben, erklärt Marc Backhaus, Sprecher der Leipziger Verkehrsbetriebe.
Gewerkschaft warnt davor, das Arbeitszeitgesetz in der Lebensmittelbranche auszuhebeln
Damit der Einkaufskorb nicht leer bleibt: Beschäftigte in der Ernährungsindustrie und im Lebensmittelhandwerk arbeiten aktuell auf Hochtouren. Foto: NGG

Foto: NGG

Für alle LeserWahrscheinlich braucht es tatsächlich solche einschneidenden Krisen, damit auch die Politik wieder sieht, wer in unserer Gesellschaft tatsächlich systemrelevant ist. Das sind tatsächlich die Menschen in den Berufen, ohne die auch in Ausnahmezeiten nichts läuft. Darunter auch die Beschäftigten in der Lebensmittelproduktion. Sie sorgen für Nachschub im Supermarkt: Die rund 800 Leipzigerinnen und Leipziger, die in der Lebensmittelindustrie arbeiten.
Jahnallee, Ranstädter Steinweg, Connewitzer Kreuz, Innenstadtring: Überall fehlen jetzt Fahrspuren für den Radverkehr
Die freigeräumte Corona-Spur an der Haltestelle Hauptbahnhof. Foto: Ökolöwe

Foto: Ökolöwe

Für alle LeserEigentlich wäre es ein kluger Schritt gewesen, gerade in Zeiten von Corona ein paar Fahrspuren gerade in Innenstadtnähe für Radfahrer freizuräumen. Aber dazu hat sich Leipzigs Verwaltung noch nicht durchgerungen. Dafür schuf die Stadt jetzt an der Haltestelle Hauptbahnhof Platz für die an Bahnsteig 1 wartenden Fahrgäste. Dafür wurde tatsächlich eine ganze Fahrspur zur Verfügung gestellt. Das freut den Leipziger Ökolöwen – ein bisschen.
Sachsens aufgeblasene Statistik zur politisch motivierten Kriminalität
Entwicklung der politisch motoivierten Kriminalität aus Sicht der sächsischen Polizei. Grafik: SMI

Grafik: SMI

Für alle Leser„Die Zahl der Straftaten im Freistaat Sachsen ist im Jahr 2019 erneut gesunken“, meldete das Sächsische Innenministerium am 26. März und staunte geradezu, wie in fast allen Deliktbereichen die Zahlen geschrumpft waren, ohne dass Innenminister Roland Wöller erklären konnte, warum das so war. Aber ein Themenfeld fand er dann doch noch irgendwie bemerkenswert: die „politisch motivierte Kriminalität“.
Barfuß vor Penelope: Mit offenen Augen und unersättlicher Liebe zum Überfluss der Welt
Volker Sielaff: Barfuß vor Penelope. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs gibt Dichter, die tun so, als wären sie nicht von dieser Welt. Und es gibt jene, denen nichts wichtiger ist, als über diese Welt zu schreiben, ihr eigenes Dasein mittendrin, ihr Ausgesetzt- und Ausgeliefertsein. Die gar nicht anders können, als stets betroffen und gemeint zu sein von allem, was ihnen zustößt. Der Dresdner Autor Volker Sielaff ist so einer. Und wer hinter dem Penelope-Titel fein sortierte antike Verse erwartet, wird eines Besseren belehrt. Sofort. Mit einer zehnseitigen Liebeserklärung.
Mittwoch, der 1. April 2020: Zahlen zur rechten Gewalt in Sachsen
Kerstin Köditz (Linke). Foto: DiG/trialon

Foto: DiG/trialon

Für alle LeserDie Landtagsabgeordnete Kerstin Köditz und die Opferberatungsstelle RAA haben heute jeweils ihre Zahlen zu rechter Gewalt im vergangenen Jahr vorgestellt. Die positive Nachricht ist, dass es zumindest keinen Anstieg gab. Außerdem gibt es nun mehr Platz für ÖPNV-Fahrgäste am Bahnhof und die Klimabewegung kämpft für Geflüchtete auf den griechischen Inseln. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 1. April 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
SFV-Präsident Hermann Winkler: „Die Attraktivität des Spielbetriebs aufrechterhalten.“
Hermann Winkler - Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV). Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 77, seit 27. März im HandelDas Fußballmagazin Kicker schlägt Alarm. Unter der Schlagzeile „Deutschland verliert 3.450 Nachwuchsteams in einem Jahr!“ wird ein dramatischer Rückgang der Anzahl junger Fußballerinnen und Fußballer beschrieben. Die LEIPZIGER ZEITUNG (LZ) nahm dies zum Anlass, beim Sächsischen Fußball-Verband (SFV) nachzufragen, wie sich die Situation im Freistaat darstellt. Ein Interview mit SFV-Präsident Hermann Winkler.
Auszüge aus Francis Neniks „Tagebuch eines Hilflosen“ #25
Die Corona-Krise beschleunigt das Sterben der Lokalzeitungen in den USA. Grafik: L-IZ

Grafik: L-IZ

Für alle LeserDer Teufel scheißt auf den größten Haufen, auch wenn es ein Haufen Viren ist. Scheißegal. Der Teufel sagt sich: Geschäft ist Geschäft – und legt los. In diesem Fall plumpsen die Goldtaler, die aus der Berichterstattung über die Coronakrise entspringen, auf Google, Facebook und die großen Medienhäuser darnieder, derweil Lokalzeitungen nur ein paar Spritzer abkriegen.
Was die Corona-Krise die Leipziger Messe kosten wird, ist noch lange nicht bezifferbar
Glashalle der Neuen Messe mit Planschbecken. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas wirkt jetzt schon fast wie eine Geschichte aus dem letzten Jahr, obwohl es erst am 3. März passiert ist: Da sagte die Leipziger Messegesellschaft nach langen und heftigen Diskussionen die Buchmesse ab und sorgte damit sofort für ein Erdbeben bei Verlagen und Autor/-innen. Denn viele von ihnen bekamen sofort wirtschaftliche Probleme. Da war noch gar nicht absehbar, dass bald eine ganze Wirtschaft in den Stillstands-Modus geschickt werden würde. Damals stellte die Linksfraktion ein paar nur zu berechtigte Fragen.
Was sind triftige Gründe, um das Haus verlassen zu dürfen?
Alle schön verteilt am Cospudener See. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserKennt Ihr dieses alte Kinderspiel, das manche für rassistisch halten? Wen die Diskussion darüber, ob es das tatsächlich ist, interessiert, dem empfehle ich folgende Internet-Seite: „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann: Herkunft & Alternativen“ auf Giga.de.
Der NABU Sachsen kritisiert die Enthaltung des Freistaats bei der Abstimmung zur Düngeverordnung im Bundesrat
Acker bis zum Horizont – und ein paar Gänse. Foto: Matthias Weidemann

Foto: Matthias Weidemann

Für alle LeserWenn sich Regierungskoalitionen nicht auf ein einheitliches Abstimmungsverhalten im Bundesrat einigen können, dann enthält sich der jeweilige Minister in der Abstimmung des Bundesrates in der Regel. So geschehen auch am Freitag, 27. März, als sich Sachsen bei der Abstimmung zur neuen Düngeverordnung im Bundesrat enthielt. Obwohl Sachsens Umweltminister Wolfram Günther (Grüne) eigentlich für eine strengere Verordnung ist.
März-Arbeitslosenzahlen sind eine Momentaufnahme genau zum Beginn der Corona-Ausgangsbeschränkungen
Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in SGB II und SGB III. Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Grafik: Arbeitsagentur Leipzig

Für alle LeserSeit zwei Wochen steckt zwar auch Sachsen im Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie. Aber das bildet sich noch nicht in den Arbeitsmarktzahlen für Ende März ab. Der Grund ist simpel: Der Stichtag der Statistik liegt in der Monatsmitte, in diesem Fall also am 12. März. Deshalb werden die Auswirkungen der Corona-Krise in den Märzzahlen noch nicht sichtbar, teilt die Arbeitsagentur Leipzig mit.
Meine große Naturapotheke: Was an gesunden Kräutern alles wächst, wie man es zubereitet und anwendet
Sieglinde Leibner: Meine große Naturapotheke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNoch wächst da draußen vor unserer Haustür allerlei, was gesund und hilfreich ist. Auch wenn wir mit unserer Art zu wirtschaften auch die pflanzliche Artenvielfalt angreifen. Der Gegentrend sind natürlich all die Menschen, die die Kräuterapotheke der Natur wieder für sich entdecken. Sieglinde Leibner tut das seit Jahren systematisch. Sie hat es etwas einfacher als wir Großstädter: Sie wohnt in Haidenfeld in Thüringen, hat also Wald und Wiesen direkt vor der Tür.
These #17: Funktionierender Wettbewerb bedeutet nicht: „Hauptsache billig.“
Kalender-These #17 – April 2020. Foto: MJA Leipzig e.V.

Foto: MJA Leipzig e.V.

Für alle LeserDamit Wettbewerb im sozialen Bereich nicht zu Monopoleismus und unsozialem Handeln führt, braucht es tragfähige Rahmenbedingungen. Geiz ist geil! Leanmanagement, Input – Output, Transformation, Globalisierungsprozesse, Controlling, Marktorientierung, Konkurrenz, Digitalisierung, Gewinn und Rentabilität. Was haben diese Begriffe mit der Sozialen Arbeit zu tun? Was sind Ihre ersten Gedanken, wenn Sie an Soziale Arbeit denken? Etwa an das Primat der Effizienz, an Marktanalysen oder gar an Wettbewerb?
Dienstag, der 31. März 2020: Wer ohne „triftigen Grund“ rausgeht, muss bis zu 150 Euro zahlen
Hinsetzen ist kurz erlaubt, Buchlesen wohl eher nicht. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIn Sachsen ist zwar weiterhin nicht klar geregelt, wo genau man sich außerhalb der eigenen Wohnung aufhalten darf, doch dafür steht nun fest, was man zahlen muss, wenn man gegen die neue Rechtsverordnung verstößt. Diese gilt bis zum Ende der übernächsten Woche. Das diesjährige „Courage“-Konzert sollte zwar erst danach stattfinden, wurde aber bereits jetzt verschoben. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 31. März 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.