Zwei berühmte Grafen von Einsiedel im Fokus der Reformationsgeschichte

Für FreikäuferDas Reformationsjubiläum gab auch überall im Land der Reformation Anlass, sich einmal etwas intensiver mit der Geschichte vor Ort zu beschäftigen. Denn Luthers Thesenanschlag war ja kein großer Schalter, mit dem er einfach mal das Licht für die Neuzeit einschaltete. Aber seine Ideen begeisterten auch Adlige. Und die Einsiedels auf Burg Gnandstein sind da ein ganz besonderer Fall.
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Zu Luthers Zeiten gehörten sie zu den reichsten Adelsgeschlechtern in Sachsen. Sie besaßen mehrere Dörfer, waren Berater der Herzöge und Kurfürsten. Die sächsische Teilung von 1485 haben im Grunde die Einsiedels ausgehandelt. Und sie haben dabei etwas getan, über das auch Helga Reich staunt, die alles zusammengetragen hat, was zu den Einsiedels um 1500 in Archiven zu finden war: Die Einsiedels ließen die Grenzen zwischen den beiden Wettiner-Herrschaften mitten durch ihren eigenen Besitz gehen. Als hätten sie geahnt, dass es ab 1517 auch zu einer konfessionellen Spaltung des Wettiner-Reiches kommen würde.

Historisch natürlich nur für einen kurzen Zeitraum, knapp 20 Jahre, bis Georg der Bärtige, der sich so vehement gegen Luthers Reformation sträubte, das Zeitliche segnete. Aber für viele Menschen im Grenzgebiet war das ein Problem. Auch die Leipziger, die die neuen Ideen gut fanden, pilgerten ja zu Scharen ins benachbarte Ernestinische Ausland, um die Gottesdienste in neuer Form zu erleben. Und sie mussten mit strengen Strafen rechnen. Der zürnende Georg ließ nicht mit sich spaßen.

Und auch die Einsiedels bekamen seinen Zorn zu spüren, denn sie gehörten zu den frühesten Anhängern der neuen Bewegung. Doch anders als Elisabeth, die Schwiegertochter Georgs und Witwe des früh verstorbenen Johann im benachbarten Rochlitz, waren die Grafen von Einsiedel ganz und gar nicht in der Position, in eigenem Ermessen zu entscheiden, welchen Glauben ihre Untertanen annehmen durften. Ein Teil ihres Besitzes war Lehngut des sächsischen Herzogs. Und Georg machte seine Position in einem Ultimatum mehr als deutlich. Die Grafen mussten gehorchen. Irgendwie. So recht wird einem das auch nach den Aktenbefunden nicht klar, die Helga Reich ausgegraben hat. Wahrscheinlich liegt es an den berühmten Löchern der Überlieferung.

Über das Lebensende des Haugold von Einsiedel, der eigentlich eine der beiden tragenden Figuren in diesem Buch ist, weiß man so gut wie nichts. Auch wenn er schon früh intensive Beziehungen zu den Reformatoren in Wittenberg unterhielt. Er war hochgebildet, hatte auch in Leipzig studiert, dort aber keinen Abschluss gemacht, weil er augenscheinlich das ihm wichtige humanistische Profil vermisste. Da er unverheiratet und kinderlos blieb, trat sein um 25 Jahre jüngerer Bruder Heinrich Hildebrand das Erbe an und wurde so auch Stammvater der künftigen fünf Einsiedelschen Linien. Und er trat auch in seiner Geisteshaltung in die Fußstapfen seines älteren Bruders, ging wohl sogar noch weiter, denn von ihm ist ein Briefwechsel mit den Wittenberger Reformatoren überliefert, in dem er sich intensiv Gedanken darüber machte, ob er als gläubiger Christ überhaupt noch Frondienste von seinen Bauern verlangen durfte.

Und selbst Luthers (auf die Bibel Bezug nehmende) Stellungnahme beruhigte ihn nicht – die Frage trieb ihn auch weit nach Luthers Tod noch um. Denn auch im realen Alltag war er damit beschäftigt. Auch in seinen Dörfern kam es 1525 zu Aufständen – die freilich in diesem Fall friedlich gelöst werden konnten. Gleichzeitig hatte es Heinrich mit relativ reichen Dörflern zu tun, die auch in der Lage waren, jahrzehntelang gegen die Grafen zu prozessieren. Man merkt schon, dass die überlieferten Akten natürlich ein sehr spezielles Bild dieser Zeitepoche malen. In Urkunden und Gerichtsakten schlug sich nun einmal nur nieder, was amtlich festgestellt wurde. Einige Einsiedelsche Briefwechsel haben zum Glück überdauert, weil sie schon früh in Druckwerke Eingang fanden, die sich mit Zeugnissen rund um die Reformation beschäftigten. So wurden sie überliefert, auch wenn die Originale in den Wirren der Zeiten und Kriege verloren gingen.

Und doch bleibt das Gefühl: Irgendetwas fehlt. Mit der intensiven Recherche in alten Staatsarchiven zeichnet die moderne Geschichtswissenschaft zwar mittlerweile sehr genaue Bilder der damaligen Besitz-, Einkommens- und Rechtsverhältnisse. Aber irgendetwas fehlt noch, möglicherweise das ganz Persönliche, das uns Heutigen die Hauptakteure der damaligen Ereignisse auch emotional begreifbar macht. Was auch deutlich wird, wenn im Buch die Epitaphe der Hauptpersonen abgebildet werden – Heinrich Hildebrand zum Beispiel hat sein Epitaph in der Dorfkirche Gnandstein. Es zeigt ihn in voller Rüstung, das Schwert an der Seite, aber die Hände wie zum Gebet gefaltet und den Blick ehrfurchtsvoll nach oben gerichtet. Ein Predellenbild zeigt dann auch noch seine zahlreiche Familie – neun Söhne und zehn Töchter und ganz rechts außen seine Frau, von der man so gar nichts erfährt.

Dafür ist der kurze Besuch des Kaisers im Schmalkaldischen Krieg auf Burg Gnandstein verzeichnet. Von hier aus zogen der Kaiser und Herzog Moritz los, um Kurfürst Johann bei Mühlberg zu besiegen. Nur Luther war nicht da. Als Luther noch durch die Lande reiste, lag Gnandstein im „falschen“ Landesteil – der abtrünnige Professor hätte sein Leben riskiert, hätte er die Grenze überschritten.

Die Akten erzählen dann freilich von den amtlichen Vorgängen nach der offiziellen Einführung der Reformation und den Visitationen der Pfarrstellen. Man bekommt einen ersten Einblick in diese Zeit, erfährt, wie die Einsiedels lavieren mussten, um es sich mit Herzog Georg nicht zu verscherzen. Und trotzdem war auch Heinrich Hildebrand von Einsiedel ein gefragter Berater der albertinischen Herzöge und Kurfürsten. Man begegnet also nicht unbedingt Luther, wenn man zur Burg Gnandstein fährt (auch wenn der sächsische Lutherweg genau an dieser Burg seinen Anfang nahm), dafür einer Grafenfamilie, die sich früh schon der Reformation öffnete, und die mit Heinrich Hildebrand einen Vertreter hatte, der sich wirklich einen eigenen Kopf machte über das, was in der Bibel stand. Denn wo Luther schöne Stellen fand, die die Frondienste begründeten und den Erhalt der alten Untertanenverhältnisse zementierten, fand Heinrich Hildebrand welche, die gerade diese alten Herrschaftsverhältnisse infrage stellten. Bibelstelle stand gegen Bibelstelle – und Luthers Rat half dem Grafen mit seinem großen Herzen nicht die Spur aus der Bredouille.

Helga Reich Die Familie von Einsiedel auf Gnandstein im Reformationszeitalter, Sax Verlag, Beucha und Markkleeberg 2017, 6 Euro.

Fast so etwas wie eine Geburtstagsausgabe – Die neue LZ Nr. 50 ist da

LandesgeschichteReformationGnandstein
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