Landesgeschichte

Cover des Buches.
·Bildung·Bücher

Die siebente Tugend: Der Auftakt einer neuen Romanreihe über einen außergewöhnlichen Fürsten

Schon mit ihrem großen Barbarossa-Zyklus „Schwert und Krone“ thematisierte Sabine Ebert immer wieder auch die Geschichte der Markgrafen von Meißen, der Wettiner. Man merkte schon, dass sie der Aufstieg dieses Fürstengeschlecht zutiefst faszinierte. Ein ganzes Stück deutscher Geschichte wurde konkret anhand Dietrich des Bedrängten. Doch dessen Sohn interessierte die Autorin, die heute in Dresden lebt, […]

Cover des Buches.
·Bildung·Bücher

Das Leipziger Land: Lutz Heydick erkundet eine einzigartige Landschaft mit unverwechselbarer Geschichte

Schon seit Jahrhunderten strahlt Leipzig weit in die Region aus, prägt sie und sorgt für ein enges Beziehungsgeflecht mit einem Stück Weltgegend, an dem weder Historiker noch Geografen vorbeikommen, wenn sie sich mit der zentralen Stadt beschäftigen. Und natürlich schwebt darüber die Frage: Wie konnte es überhaupt dazu kommen? Und warum ausgerechnet Leipzig? Der Historiker […]

Kirche, Fernaufnahme.
·Bildung·Zeitreise

Sonntagskirche № 92: Die bewahrte St.-Wolfgangs-Kirche in Schneeberg

Kirchenbauwerke gehören zu vielen Ortschaften. Sie sind bekannt als Wahrzeichen, Ortsmittelpunkt oder Orientierungsmarke. Die Gotteshäuser haben architektonisch, kunsthistorisch und regionalgeschichtlich vielfältige Bedeutung. Ihre Zukunft ist bedroht: Dutzende von ihnen haben ihre Funktion verloren, einige sind bereits spurlos aus dem Ortsbild verschwunden. Doch es gibt auch Ausnahmen – so etwa im Erzgebirge: Hier das Porträt der […]

Albrechtsburg in Meißen.
·Leben·Reisen

Wie Sachsen zu Sachsen wurde: Ausstellung „Königsmacher“ öffnet in der Albrechtsburg Meißen

Am Samstag, dem 21. Oktober, öffnet die neue Sonderausstellung „Königsmacher. 1423 – Ein Wettiner wird Sachse“ in der Albrechtsburg Meißen. Vor 600 Jahren erhielt der Markgraf von Meißen, Friedrich der Streitbare, die sächsische Kurwürde und rückte in den exklusiven Kreis der Königswähler auf, die über das Schicksal Deutschlands entscheiden. 1423 wurde Sachsen zu Sachsen. Heute […]

Cover des Romans.
·Bildung·Bücher

Der Porzellaner: Eine mögliche Geschichte über einen Porzellanmacher namens Samuel Stöltzel

Die Erfindung des Meißner Porzellans war eine Team-Leistung, auch wenn meist nur Johann Friedrich Böttger im Zentrum dieser Sachsen-Geschichte steht, manchmal wird auch noch Ehrenfried Walther von Tschirnhaus genannt. Aber wer entwickelte die Glasuren? Die Farben? Verfeinerte die Rezepturen? Verbesserte die Öfen? Annick Klug versucht in ihrem Roman, die Geschichte eines dieser Männer zu erzählen, […]

Das Schloss Machern.
·Bildung·Zeitreise

Memoria # 2 – Machern: Bahnanschluss kostet den Schlossteich

Personen und Ereignisse, Traditionen, Bauwerke und anderes Erinnerungswürdiges, mehr oder minder in Vergessenheit geraten – sie stehen im Mittelpunkt dieser Serie. Diesmal in „Memoria“: Ein bahnbrechendes Ereignis 1838 in Machern östlich von Leipzig. Wie wichtig heute ein Anschluss an das Eisenbahnnetz ist, das wissen vor allem Orte, die ihn nicht haben. Dass Machern eine Bahnstation […]

Das Archiv von außen.
·Wirtschaft·Metropolregion

150.000 Euro für den Umzug: Sächsisches Wirtschaftsarchiv zieht von Leipzig nach Borna

Es ist eines der wertvollsten Archive Sachsens – das Sächsische Wirtschaftsarchiv, das seit 30 Jahren in Leipzig heimisch ist. Doch die Archivräume in der historischen Konsumzentrale in Plagwitz werden zu eng. Dax Archiv braucht größere Räume. Das Sächsische Wirtschaftsministerium (SMWA) will nun den Umzug des Vereins „Sächsisches Wirtschaftsarchiv e. V.“ von Leipzig nach Borna mit […]

Cover des Buches.
·Bildung·Bücher

Johann Georg IV.: Eine Rehabilitation für den fast vergessenen Bruder Augusts des Starken

Manche Historiker haben ja schon versucht, all die goldigen Legenden über August den Starken zu hinterfragen, Legenden, aus denen bis heute ein guter Teil des Sachsen-Marketings besteht. Mit Friedrich August I., wie er tatsächlich hieß, begannen das „Augusteische Zeitalter“ in Sachsen, die noch heute in Dresden zu besichtigende Prachtentfaltung und ein kleines Stück Versailles. Fast […]

Cover des Buches.
·Bildung·Bücher

Entlang der Weißen Elster: Mit Lutz Heydick bis hinauf zur Elsterquelle

Die Saale hat er abgeradelt, die Unstrut und die Mulde – jedes Mal von der Quelle bis zur Mündung. Und hinterher hat Lutz Heydick jedes Mal ein reich mit Fotos ausgestattetes Buch draus gemacht, das Radwanderfreunden die Schönheiten und Attraktionen an den Flussradwegen Mitteldeutschlands nahebrachte. Die Weiße Elster fehlte bislang. Was ein wenig verblüfft, immerhin […]

Cover des Sammelbandes.
·Bildung·Bücher

Das Bürgermeister-Ringenhain-Haus in Torgau: Wie die Schönheit eines Bürgerhauses von 1596 gerettet wurde

Der Torgauer Geschichtsverein ist fleißig. Ganz ähnlich wie der Leipziger Geschichtsverein veröffentlicht er konsequent neue Erkenntnisse zur eigenen Stadtgeschichte. Auf 17 Bände ist die eindrucksvolle Reihe der Schriften zur Torgauer Stadtgeschichte schon angewachsen. Mit diesem Band wird eines der eindrucksvollsten Gebäude der Torgauer Altstadt vorgestellt, das Haus des einstigen Bürgermeisters und Kaufmanns Paul Ringenhain. Es […]

Kloster und Kaiserpfalz Memleben aus der Luft.
·Leben·Reisen

Sonderschau ab 7. Mai in Memleben: Spurensuche nach „Des Kaisers Herz“

Wo liegt das Herz Ottos des Großen begraben? Das Rätsel beschäftigt Archäologen bereits seit mehreren Jahrzehnten. Die Spur führt nach Memleben in Sachsen-Anhalt. Zum 1050. Todestag des römisch-deutschen Kaisers liefert hier die Sonderschau „Des Kaisers Herz – Archäologische Tiefenfahndung am Sterbeort Ottos des Großen“ erste Indizien. Als Kaiser Otto der Große 973 von einer langen […]

Blick auf die beiden Bände.
·Bildung·Bücher

Schloss Hubertusburg: Zwei schwergewichtige und reich bebilderte Bände zu einem fast vergessenen Residenzschloss

Zuletzt war das Schloss Hubertusburg 2013 noch einmal groß in den Schlagzeilen. Damals wurde der Hubertusburger Frieden von 1763 auch mit einer Ausstellung in sechs Räumen der riesigen Schlossanlage bei Wermsdorf thematisiert, für die auch die aktuelle sächsische Regierung nach neuen Nutzungen sucht. Denn eine solche riesige Herbstresidenz kann auch ganz schön Kopfzerbrechen bereiten. Was […]

Hauptportal der füheren Kaserne.
·Bildung·Zeitreise

Leipzigs „Lange Lulatsche“ (2): Die Kaserne Möckern

In Leipzig gibt es zwei Gebäude, die rekordverdächtig sind, mit ihren deutlich mehr als 300 Metern Länge. Eines davon ist die Lange Lene in Probstheida mit ihren 333 Metern. Länger noch und auch deutlich älter ist ein Bauwerk in Möckern, in dem viele Jahrzehnte Befehlston üblich war. Die Kaserne Möckern – auch Möckernsche Kaserne genannt […]

Blick auf das Buchcover.
·Bildung·Bücher

Zwischen Lommatzsch und Wilsdruff: Eine landeskundliche Aufnahme für eins der ältesten sächsischen Siedlungsgebiete

Mit „Werte der deutschen Heimat“ ging es 1957 los in dieser Reihe komprimiert vorgestellter Landschaften in Deutschland. Inzwischen heißt die Reihe „Landschaften in Deutschland“ und mit „Zwischen Lommatzsch und Wilsdruff“ liegt jetzt der 83. Band vor. Er entführt seine Leser in ein sächsisches Ländchen, das meistens übersehen wird, wenn die großen touristischen Destinationen gepriesen werden. […]

Die Statue des Goldenen Reiters in Dresden.
·Bildung·Zeitreise

Wissenschaftliche Tagung in Meißen im Herbst: Vor 600 Jahren begannen die Meißner zu Sachsen zu werden

Am 6. Januar 1423 erhielt die moderne sächsische Identität eine Initialzündung. Mit der Übertragung der sächsischen Kurwürde an Markgraf Friedrich IV. von Meißen begann heute vor 600 Jahren der altehrwürdige Name „Sachsen“ auf wettinische Herrschaftsgebiete und deren Bevölkerung überzugehen. Im Herbst soll sich eine wissenschaftliche Tagung in Meißen mit diesem besonderen Jubiläum beschäftigen. Mit welch […]

Das Buchcover von Mike Schmeitzner: Erwin Hartsch 1890–1948
·Bildung·Bücher

Erwin Hartsch: Die überfällige Biografie eines „Lehrers aus Berufung“

„Eine sächsische Karriere“ hat der Historiker Mike Schmeitzner sein Buch über den Volkslehrer und SPD-Landtagsabgeordneten Erwin Hartsch untertitelt, der am Ende seines Lebens auch noch Volksbildungsminister mit SED-Parteibuch war. Das Wort „Karriere“ kann man dabei durchaus extra im Gänsefüße setzen. Denn von einer geradlinigen Laufbahn dieses „Lehrers aus Berufung“ kann keine Rede sein. Das war […]

Buch "Die Stadt Torgau 1550 - 1650" von Jürgen Herzog liegt auf einer weißen Oberfläche.
·Bildung·Bücher

Die Stadt Torgau 1550 – 1650: Das krisenhafte Jahrhundert nach Torgaus glanzvoller Zeit als Residenzstadt

So einen Geschichtsverein hat nicht jede Stadt in Sachsen. Seit 2000 veröffentlicht der Torgauer Geschichtsverein Schriften zur Torgauer Geschichte. Was eine kleine Untertreibung ist, denn es sind handfeste Bücher, die professionell einzelne Kapitel der Torgauer Geschichte aufarbeiten. Mit diesem 600-Seiten-Werk hat Jürgen Herzog den 15. Band in der Reihe vorgelegt und erzählt darin ein Torgauer […]

Alexander Querengässer: Torgau im Großen Nordischen Krieg. Foto: Ralf Julke
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Torgau im Großen Nordischen Krieg: Ein völlig anderer Blick in das Torgau zur Zeit August des Starken

Torgau hat einen sehr aktiven Geschichtsverein, dem es ein Herzensanliegen ist, die Geschichte der einstigen sächsischen Residenzstadt auch in einer anspruchsvollen Schriftenreihe zu beleuchten. Dazu lädt der Verein auch kompetente Autoren ein, die sich – wie der Historiker Alexander Querengässer – sowieso schon mit zumeist „vergessenen“ Kapiteln der sächsischen Geschichte beschäftigen. Und der Große Nordische Krieg passt tatsächlich nicht in das Bild, das die Sachsen so gern von sich malen.

Wolfgang David: Im Aufwind der Macht. Foto: Ralf Julke
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Im Aufwind der Macht: Ein mitreißender Roman über den berühmtesten sächsischen General der Napoleonzeit

Der Titel ist ein wenig irreführend, denn nichts strebte Johann Adolf von Thielmann weniger an als Macht. Er ist der Held dieses Romans, in dem der Dresdner Autor Wolfgang David ihn durch jene beiden Jahre begleitet, in denen er erst den Russlandfeldzug Napoleons mitmacht und die sächsischen Truppen bei Borodino befehligt, bevor er im Frühjahr 1813 die Seiten wechselt. Und dabei galt er nach 1806 als größter Unterstützer Napoleons in Sachsen.

Meißnisch-sächsische Mittelalterstudien. Ausgewählte Schriften von Manfred Kobuch. Foto: Ralf Julke
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Meißnisch-sächsische Mittelalterstudien: Das Jubiläumsbuch für Manfred Kobuch, das jetzt mit 20-jähriger Verspätung erschien

Es gibt tatsächlich Bücher, die kommen mit 20 Jahren Verspätung, weil der Jubilar eigentlich nur noch ein bisschen redigieren wollte. So wie diese Sammlung von Studien, die eigentlich im Jahr 2000 zum 65. Geburtstag des sächsischen Landeshistorikers und Archivars Manfred Kobuch erscheinen sollte – als Nr. 6 der Schriftenreihe der Rudolf-Kötzschke-Gesellschaft. Sogar die Würdigung durch seinen Historiker-Kollegen Karlheinz Blaschke war schon geschrieben.

Jürgen Herzog, Elfie Werner (Hrsg.): Das Priesterhaus Georg Spalatins in Torgau. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Das Priesterhaus Georg Spalatins in Torgau: Das Buch zur Rettung eines besonderen Torgauer Kleinods

Die Reise nach Torgau lohnt sich – auch nach dem großen Reformationsjubiläum 2017, als es ja nicht nur in Sachsen große Ausstellungen gab und zuvor gewaltige Anstrengungen, historische Gebäude, die mit Luther und der Reformation etwas zu tun hatten, wieder nutzbar zu machen. Das einst Georg Spalatin gehörende Haus in der Katharinenstraße 8 in Torgau ist dabei etwas Besonderes. Nicht nur wegen Spalatin.

Alexander Querengässer: 1719. Hochzeit des Jahrhunderts. Foto: Ralf Julke
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1719. Hochzeit des Jahrhunderts: Alexander Querengässer rekonstruiert die teuerste Hochzeit, die Dresden je erlebt hat

Geschichte ist ein Sammelsurium aus Chancen und vergeigten Gelegenheiten. Nicht nur, wenn es um den „richtigen Moment“ zum Beispiel für Erfindungen oder Revolutionen geht. Manchmal schüttelt die Nachwelt dann den Kopf. Zum Beispiel über diesen überambitionierten Kurfürsten Friedrich August I., den die Sachsen bis heute als den Starken verehren. Der hatte tatsächlich vor 300 Jahren mal die Kaiserkrone im Visier.

Steffen Raßloff: Mitteldeutsche Geschichte. Foto: Ralf Julke
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Mitteldeutsche Geschichte: Wie Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt entstanden und trotzdem nie eins wurden

Das Buch kommt Ihnen bekannt vor? Dürfte es auch sein. Denn es erschien erstmals 2016 in der Edition Leipzig und trifft einen Nerv. Vielleicht auch nur eine Idee, die auch Historiker immer wieder umtreibt: Wie entsteht eigentlich bei Menschen so ein Gefühl, sich einer Landsmannschaft zugehörig zu fühlen? Ein Gefühl, das sogar 1990 stark genug war, die Wiederherstellung der Länder in ihren historischen Konturen zu erzwingen?

Reinhardt Eigenwill: Kleine Stadtgeschichte Dresden. Foto: Ralf Julke
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Kleine Stadtgeschichte Dresden: Wie packt man 800 Jahre Stadt- und Fürstengeschichte in ein Taschenbuch?

Wie erzählt man die Geschichte einer Stadt? Zwar besitzt Dresden seit seinem großen 800-Jahre-Jubiläum auch eine dreibändige wissenschaftliche Stadtgeschichte. Aber kann man das nicht auch in ein Taschenbuch komprimieren? Und was kommt dabei heraus, wenn man eine Stadt wie einen Organismus betrachtet, „der ständigen Wandlungen unterworfen ist“? Jedenfalls erklärt der Diplomhistoriker Reinhardt Eigenwill so im Vorwort seinen Ansatz.

Cordia Schlegelmilch: Eine Stadt erzählt die Wende. Foto: Ralf Julke
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Eine Stadt erzählt die Wende: Wie die Wurzener die rasenden Veränderungen von 1989 und 1990 erlebten

Äußerlich gibt sich das Buch unscheinbar: In Mintgrün gefärbt, mit Buchstaben, die an Samisdat erinnern und einem Schwarz-Weiß-Foto der Wurzener Teppichfabrik aus dem November 1990. Da war die Soziologin Cordia Schlegelmilch in Wurzen mit Fotoapparat und Aufnahmegerät unterwegs, um wissenschaftlich festzuhalten, wie die Menschen einer Kleinstadt in der DDR die Transformation erlebten, die heute meist lax als „Wende“ bezeichnet wird.

Steffen Raßloff: Sachsen. 55 Highlights aus der Geschichte. Foto: Ralf Julke
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55 Highlights aus der Geschichte: Ein Vorschlag aus Thüringen, wie man sich das Ländchen Sachsen erschließen kann

Deutschland ist – wie alle seine europäischen Nachbarn – ein Land voller Geschichte. Auch deswegen kommen jedes Jahr Millionen Touristen. Und sie reisen vor allem dorthin, wo die Spuren der Geschichte besonders gut zu sehen sind. Das entscheidet auch darüber, was in Sachsen besonders beliebt ist. Aber was ist es wirklich, mal so aus der Perspektive eines Thüringer Historikers betrachtet?

Steffen Raßloff: Kleine Geschichte der Stadt Dresden. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Kleine Geschichte der Stadt Dresden: Jeder ist hier mit August verwandt

Ändert sich der Blick auf Sachsen und seine Hauptstadt, wenn man mal von draußen guckt? Zum Beispiel aus dem Nachbarland Thüringen, aus Richtung Ilmenau. Von da aus müsste „Elbflorenz“ ja eigentlich schon ein bisschen seltsamer aussehen als – sagen wir mal – vom Westrand des Freistaats Sachsen, der von Dresden aus regiert wird. Jedenfalls versucht es die dortige Regierung.

Jens Kunze: König Albert und das alte Jagdschloss zu Wermsdorf. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Jens Kunze beleuchtet ein besonderes Kapitel sächsischer Königsgeschichte: König Albert und das alte Jagdschloss zu Wermsdorf

Sachsen ist ein Schlösserland. Manche sind aus der Werbeschleife für den schönen Freistaat gar nicht wegzudenken. Andere führen eher ein Aschenputteldasein, werden von großen Prachtschlössern überstrahlt, so wie in Wermsdorf das Alte Jagdschloss durch das viel berühmtere Schloss Hubertusburg. Wermsdorf ist damit die einzige Gemeinde in Sachsen mit zwei Schlössern.

Kai von Kindleben: Stülpner Karl. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Das Leben des berühmten Stülpner Karl als große Foto-Roman-Erzählung

Im Erzgebirge ist er wohl nie aus der Erinnerung der Menschen verschwunden. Und außerhalb wurde er spätestens mit der legendären Verfilmung mit Manfred Krieg als Stülpner Karl berühmt. Mehrere Biografien über das Leben des „Robin Hood des Erzgebirges“ sind auch erschienen. Und trotzdem ließ die Gestalt den Fotografen Kai Kretzschmar alias Kai von Kindleben nicht los. Er wollte den Wildschützen unbedingt in Aktion versetzen.

Das Eichsfeld. Foto: Ralf Julke
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Ein dicker Band mit lauter eindrucksvollen Karten: Das Eichsfeld

2015 war es, da erschien der erste Band der eindrucksvollen Reihe „Landschaften in Deutschland“ in neuem Layout. Nicht ganz zufällig war es der Band „Leipzig“, der in seiner kompakten Datenfülle zeigte, was Landeskundler alles über eine geografische Örtlichkeit zu erzählen haben. Jetzt haben sie wieder drei Jahre Arbeit in den nächsten Band, die Nr. 79 in der Reihe, gesteckt: „Das Eichsfeld“.

Alexander Querengässer: Friedrich der Streitbare. Foto: Ralf Julke
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Endlich ein faktenreiches Buch zum Leben und Wirken des ersten Kurfürsten der Wettiner

Man darf durchaus staunen, wie schlecht erforscht die sächsische Geschichte tatsächlich noch ist, auch wenn alle naselang ein neuer Prachtband über August, die Gräfin Cosel oder das schöne Elbflorenz erscheint. Da schreibt so mancher nur von anderen ab und hübscht es auf. Deswegen fällt es richtig auf, wenn sich ein Historiker wie Alexander Querengässer einmal intensiv mit der Aktenlage zu Friedrich dem Streitbaren beschäftigt. Kennen Sie nicht? Dabei gäbe es ohne ihn gar keinen Freistaat Sachsen.

Freya Klier: Dresden 1919. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Freya Kliers großes Panorama der Stadt Dresden im Jahr 1919

Menschen sind fehlbar. Und meistens sind sie überfordert, die Folgen ihrer Entscheidungen wirklich zu bedenken. Da dominieren Emotionen von Rache, Wut, tiefer Verletztheit und sorgen dafür, dass die Geschichte für Generationen auf katastrophale Gleise gerät. Was hat das mit Dresden im Jahr 1919 zu tun? Eine Menge. Gerade weil Freya Klier sich um die Komplexität eines Jahres bemüht, das bislang eher so mitdümpelte im Schatten von 1918.

Harald Meller, Kai Michel: Die Himmelsscheibe von Nebra. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Die Himmelsscheibe von Nebra und die Entdeckung eines 4.000 Jahre alten Reiches mitten in Europa

Als Harald Meller 2001 zum ersten Mal von einem besonderen Schatzfund aus dem Süden Sachsen-Anhalts erfuhr, war er gerade frisch auf dem Posten des Landesarchäologen in Halle. Und er ahnte nicht, was für ein Abenteuer in der arg lädierten Scheibe steckte, die auf den Fotos zu sehen war, die ihm sein Berliner Kollege zeigte. Der erste Teil des Abenteuers machte in den Medien schon Furore. Der zweite war ein echter archäologischer Krimi.

Hartmut Ellrich: Das kleine Buch der Wettiner. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Mit Hartmut Ellrich im Eilzugtempo durch 800 Jahre Wettiner-Geschichte

Man kann es ja mal versuchen, die ganzen Wettiner in so ein kleines Buch zu packen. Das ist mutig. Noch viel mutiger, als eine „Kurze Geschichte Deutschlands“ zu schreiben, wie es James Hawes getan hat. Denn zu Recht weist schon der Umschlag darauf hin, dass die Wettiner „eine der ältesten, mächtigsten und herausragendsten Familien des deutschen und des europäischen Hochadels“ sind.

Steffen Raßloff: Kleine Geschichte Sachsens. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Mit Steffen Raßloff in Windeseile durch 1.000 Jahre sächsische Geschichte

Auch der Rhino Verlag in Ilmenau hat eine hübsche kleine Mini-Buchreihe, so wie der Verlag für die Frau in Leipzig – nur noch nicht ganz so lange und auch im Format ein klein wenig größer. Aber in die Jacketasche passen die kleinen Bücher allemal. Denn sie sind ja ideal zum Unterwegs-Lesen. Etwa wenn man einmal kompakt wissen will, was für ein sonderbares Land dieses Sachsen eigentlich ist.

Ulrich Eichler: Der sächsische Orgelbauer Johann Ernst Hähnel. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Das fast vergessene Schicksal des sächsischen Orgelbauers Johann Ernst Hähnel

Glaube keiner Geschichte, die einem als einzig gültige erzählt wird. Wer sich wirklich einmal mit nur einem einzigen historischen Forschungsfeld beschäftigt hat, weiß, welches Unheil oft die ersten Biografen und „Standardwerk“-Verfasser angerichtet haben. Sie haben verknappt, zugespitzt, ihr eigenes Urteil zum Maßstab gemacht und einfach mal alles weggelassen, was in ihre Heldengeschichte nicht gepasst hat. So ist es auch mit den berühmten sächsischen Orgelbauern. Da war ja nur Silbermann, oder? Denkste.

Joachim Krause: Im Glauben an Gott und Hitler. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Eine Spurensuche nach den „Deutschen Christen“ und zwei fanatischen Pfarrern im Wieratal

Wenn man erst mal dran zupft am Knäuel Geschichte, dann kommt so mancher Faden zum Vorschein, den man nicht unbedingt erwartet hat. Für Joachim Krause, der einst für DDR-Rockgruppen wie Lift, Klaus Lenz, die Puhdys und Panta Rhei Texte schrieb, begann alles mit dem Dachbodenfund des Briefwechsels seiner Eltern aus der Nazi-Zeit, als alle beide jung waren – und ganz anders, als sie der 1946 geborene Sohn später kennenlernte. Und ein Faden der Geschichte führt ins ach so schöne Wieratal.

Manu propria. Mit eigener Hand. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Den Menschen rund um Martin Luther einmal direkt beim Schreiben über die Schulter schauen

Für FreikäuferZum Reformationsjubiläum im vergangenen Jahr haben sich viele Einrichtungen etwas einfallen lassen. Es gab große und kleine Ausstellungen, Frauen, Fürsten und Maler wurden gewürdigt. Und auch die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) schaute in ihren Fundus und zauberte eine Überraschung an den Tag: die echten Handschriften der Reformatoren und ihrer Wegbegleiter. Was sich halt in so einem alten königlichen Archiv alles ansammelt.

Helga Reich: Die Familie von Einsiedel auf Gnandstein im Reformationszeitalter. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Zwei berühmte Grafen von Einsiedel im Fokus der Reformationsgeschichte

Für FreikäuferDas Reformationsjubiläum gab auch überall im Land der Reformation Anlass, sich einmal etwas intensiver mit der Geschichte vor Ort zu beschäftigen. Denn Luthers Thesenanschlag war ja kein großer Schalter, mit dem er einfach mal das Licht für die Neuzeit einschaltete. Aber seine Ideen begeisterten auch Adlige. Und die Einsiedels auf Burg Gnandstein sind da ein ganz besonderer Fall.

Henning Gans: Halikarnassos in Sachsen? Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Schloss und Rittergut Sahlis, die Lösers und das verschüttete Grabmal auf dem Totenberg

Für FreikäuferMöglicherweise ärgert sich Henning Gans in ein paar Jahren darüber, dass er so viel Politik in sein Buch hineingepackt hat. Politik ist schnelllebig, verstellt den Blick und erweist sich – in historischer Distanz – meist als Seitengeplänkel. Auch wenn das Objekt, über das der Leipziger Historiker schreibt, das Schloss und Rittergut Sahlis ist. Und auch wenn Halikarnassos auf dem Umschlag steht.

Elke Strauchenbruch: Luthers Kinder. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Mit den Kindern lernt man das Leben und Treiben im Hause Luther erst richtig kennen

Für FreikäuferErstmals erschienen ist dieses Buch der Wittenberger Historikerin Elke Strauchenbruch 2010. Dass es im Jubiläumsjahr des Thesenanschlags noch einmal überarbeitet wurde, freut bestimmt alle Lutherfreunde oder Lutherinteressierten. Denn selten war die Neugier auf das eigentliche Leben des Wittenberger Theologieprofessors größer. Aber in „Luthers Kinder“ geht es nicht nur um Luthers Kinder.

Wolfgang Gülich: Die Sächsische Armee im Norddeutschen Bund und im Kaiserreich. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Die sächsische Armee zwischen Königgrätz und den Vorgewittern des 1. Weltkriegs

Es ist ein Trumm von Buch, voller Zahlen, Daten, Dienstgrade, Truppenstärken und Schlachtverläufe. Geschrieben von einem, für den das Soldatenleben Beruf war und – nach der offiziellen Verabschiedung aus dem Dienst – Berufung. Denn eigentlich könnte Wolfgang Gülich auch noch stolz ein „Brigadegeneral a. D.“ vor seinen Autorennamen schreiben. Bis 2000 war er einer der höchsten Befehlshaber in Sachsen. So etwas verbindet.

Marlies Sonnemann: Aus Böhmen in die Welt. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Marlies Sonnemann rekonstruiert das erstaunliche Leben des Porzellanmalers und Wattefabrikanten Heinrich Theodor Hoffmann

Eigentlich glaubt man diese Welt zu kennen: das mittlere Europa im Vormärz, die beginnende Zeit der Eisenbahn, das blumige Biedermeier. Wir kennen die Schriftsteller aus dieser Zeit und die wichtigsten politischen Akteure. Aber über das Leben der wirklich einfachen Leute wissen wir wenig. Sie schreiben keine Romane, Tagebuch schon gar nicht. Der Lebensbericht eines Porzellanmalers wird zur faszinierenden Fundgrube.

Jürgen Herzog: Vorreformatorische Kirche und Reformation in Torgau. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Das pralle Leben im Torgau der Lutherzeit

Titel können so irritierend sein. Man wiegt das herrliche 600 Seiten dicke Buch in der Hand, sieht beim ersten Durchblättern schon lauter eindrucksvolle Fotos. Hier hat sich einer richtig tief hineingekniet in den Stoff. Und es ist spannender Stoff: Das pralle Leben einer sächsischen Residenzstadt im 16. Jahrhundert. Und dann so ein Titel!

Günter Kowa, Henning Kreitel: Gespaltene Welt. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Günter Kowa zeigt, wie vielfältig und unpassend Reformation in Mitteldeutschland tatsächlich abgelaufen ist

Nach einem Berg von Büchern aus christlicher Sicht zur Reformation und zum Thesenanschlag von 1517 zeigt dieses Buch die ganze Geschichte mal aus Sicht eines Historikers und Kulturjournalisten, der eine ganze Menge am Luther-Kult mit sehr skeptischem Blick betrachtet. Und aus eigener Kenntnis. Denn den Raum, den er beschreibt, hat er selbst bereist: Mitteldeutschland.

Orte der Reformation: Zwischen Pleiße und Mulde. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Die ganze bunte Reformationszeit zwischen Pleiße und Mulde erleben

Luther war da! Manche Städte und Dörfer in Mitteldeutschland verkünden das mit Stolz, Denkmal und Luthererinnerungstafeln. Und wenn er nicht da war? Dann suchen auch sächsische Städtchen nach Verbindungen. Gerade wenn man in einem so hin- und hergerissenen Landstrich lebt wie dem zwischen Mulde und Pleiße. Denn als die Reformation begann, war das eine mittendurch zerrissene Landschaft.

Steffen Raßloff: Mitteldeutsche Geschichte. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Die Geschichte der heutigen Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mal im Versuch einer rotierenden Großerzählung

Kann man ein Geschichtsbuch für eine ganze Region schreiben? Eine, die heute als „Mitteldeutschland“ durch die Nachrichten taumelt, aber aus drei eigenbrötlerischen Kleinbundesländern besteht? Die niemals, niemals zusammenkommen werden, wie der Historiker Steffen Raßloff vermutet? Eigentlich ist er sich sogar sicher, erzählt aber trotzdem die ganze Geschichte. Er versucht es zumindest.

Beatrix Dietel: Die Universität Leipzig in der Weimarer Republik. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wie Sachsens Regierung und die Universität Leipzig in der Weimarer Republik miteinander umgingen

Eigentlich hatte sich Beatrix Dietel vorgenommen, ihre große Studie zur Universität Leipzig in der Weimarer Republik bis zum großen Uni-Jubiläum 2009 fertig zu kriegen. Immerhin hatte sie 2004 damit begonnen. Aber dann entpuppte sich das scheinbar so einfache Thema als eine echte Mammutarbeit. Nicht mal deshalb, weil die Weimarer Zeit in Sachsen eine echte Achterbahnfahrt war.

Der Leipziger Floßgraben. Foto: Ralf Julke
·Politik·Region

In Sachsen-Anhalt hat es der Floßgraben jetzt in den Regionalplan geschafft

Es war aus aktuellem Anlass, als Pro Leipzig im Jahr 2006 das große, bilderreiche Buch „Der Elsterfloßgraben“ veröffentlichte. Denn damals begann das Leipziger Teilstück dieses über 400 Jahre alten Wasserbauprojektes wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zurückzukehren. Der Graben im südlichen Auwald sollte ausgebaggert werden, die Connewitzer Schleuse war in Planung. 2016 ist das Buch wieder hochaktuell.

Konstantin Hermann: Sachsen 1949 - 1990. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Mit Konstantin Hermann einmal quer durch die sozialistische Phase des nicht-existenten Sachsen

Die beiden Bücher ähneln sich: Der eine, Martin Kaule, hat „Sachsen 1945 – 1989“ unter die Lupe genommen, der andere, Konstantin Hermann, „Sachsen 1949 – 1990“. Es steht auch beide Male „Historischer Reiseführer“ drauf. Aber tatsächlich hat Hermann etwas vollkommen anderes gemacht. Es ist eher ein kompaktes Geschichtsbuch geworden, das an vielen Stichworten erläutert, wie das war im Sachsen der Nichtstaatlichkeit.

Wolfgang Hocquél: Architektur der Region Leipzig. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wolfgang Hocquél zeigt mit 300 Denkmalen einen kleinen Ausschnitt des gebauten Reichtums in der Leipziger Region

Mit Denkmalen kennt sich Wolfgang Hocquél aus, jahrzehntelang hat er als hauptamtlicher Denkmalpfleger gearbeitet, war 1991 bis 2008 der zuständige Referatsleiter in der Landesdirektion. 1990 war er Initiator der 1. Leipziger Volksbaukonferenz: „Ist Leipzig noch zu retten?“ hieß damals die Frage. Die genauso auch für tausende wertvoller Baudenkmale in der Leipziger Region galt.

Olav Heinemann: Das Herkommen des Hauses Sachsen. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Wie emsige Gelehrte im 15. und 16. Jahrhundert die ruhmreiche Geschichte des Hauses Sachsen konstruierten

Der Obertitel trügt ein wenig, auch wenn er den Kern dieses Buches trotzdem trifft: „Das Herkommen des Hauses Sachsen“. Ja, woher kommt es denn? Oder woher kam es mal? Der Historiker Olav Heinemann nimmt die Leser mit diesem Buch mit in eine Zeit, in der deutsche Adelsgeschlechter sich um das richtige Wappen, die richtigen Vorfahren und um Stammbäume prügelten, die richtig tief in die Vergangenheit zurückreichen. Am besten bis Troja.

Lutz Heydick: Landkreis Nordsachsen. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Lutz Heydick gibt dem Landkreis Nordsachsen wieder ein markantes Gesicht und zeigt den Reichtum der fast vergessenen Geschichte

Es ist eine enorme Fleißarbeit, die Lutz Heydick nun auch mit diesem Band vorgelegt hat, der direkt an den 2014 erschienenen Band zum Landkreis Leipzig anschließt. In diesem Band porträtiert er die Städte und Dörfer des Landkreises Nordsachsen. Nordsachsen? Ist das überhaupt von Interesse? Ab Seite 12 weiß man, dass sich die Frage erübrigt.

Einst Stasi-Sitz in Leipzig: die heutige Gedenkstätte Runde Ecke Leipzig. Foto: Ralf Julke
·Politik·Sachsen

Nach 26 Jahren Schmollecke hätten die Linken schon gern mitgemacht bei diesem neuen Gesetz für Sachsen

Dass es nicht allein die Stasi gewesen sein kann, die in der DDR für alle Fehlentwicklungen und Schikanen verantwortlich war, das ist eigentlich keine neue Erkenntnis des Jahres 2016. Aber erstmals wird das auch für eine Veränderung sorgen im Arbeitsbereich des bisherigen Stasi-Unterlagen-Beauftragten. Da waren sich CDU, SPD und Grüne am 9. März einig. Und stießen damit tatsächlich die Linken vor den Kopf.

Der Wiener Kongress 1815 und die Folgen für Sachsen. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Warum Leipzig im Jahr 1815 beinahe preußisch geworden wäre

Während das Jahr 2013 mit dem 200. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig eine Menge Aufmerksamkeit fand, hielt man sich in Sachsen 2015 mit der Rückbesinnung auf das Jahr 1815 auffällig zurück. Denn das war ja nicht nur das Jahr von Waterloo, sondern auch das der sächsischen Teilung. Eines der heikelsten Themen auf dem Wiener Kongress. Aber im Staatsarchiv Leipzig fand zumindest eine Tagung statt.

Der Eilenburger Burgberg. Foto: Karsten Pietsch
·Leben·Reisen

Heinzelmännchen hielten Hochzeit im Schloss auf Eilenburgs Berg

Protzig stehen sie da, und ein Hauch Romantik umgeistert ihre Zinnen, Tore, Bäume und Parks von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, selbst dann noch, wenn sie längst verlassen sind. Manches Haus zeigt neuen Putz, frische Farbe, ausgebesserte Details an Skulpturen, Fenstern und Fassaden. Glück haben sie gehabt, diese alten Bauten, wenn sich jemand um sie kümmert.

Gutshaus Eicha. Foto: Karsten Pietsch
·Leben·Reisen

Leipziger pilgerten nach Eicha, um die Predigt auf Deutsch zu hören

Protzig stehen sie da, und ein Hauch Romantik umgeistert ihre Zinnen, Tore, Bäume und Parks von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, selbst dann noch, wenn sie längst verlassen sind. Manches Haus zeigt neuen Putz, frische Farbe, ausgebesserte Details an Skulpturen, Fenstern und Fassaden. Glück haben sie gehabt, diese alten Bauten, wenn sich jemand um sie kümmert.

Schloss Podelwitz im Neo-Renaissance-Stil. Foto: Karsten Pietsch
·Leben·Reisen

Demenzprophylaxe mit 1.000 kleinen Dingen auf Schloss Podelwitz

Protzig stehen sie da, und ein Hauch Romantik umgeistert ihre Zinnen, Tore, Bäume und Parks von Schlössern, Burgen und Herrenhäusern, selbst dann noch, wenn sie längst verlassen sind. Manches Haus zeigt neuen Putz, frische Farbe, ausgebesserte Details an Skulpturen, Fenstern und Fassaden. Glück haben sie gehabt, diese alten Bauten, wenn sich jemand um sie kümmert.

Jens Gaitzsch: Lebenslang verbannt. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Warum das kitschige Bild der Sachsen von der Gräfin Cosel so dermaßen falsch ist

Die Sachsen sind ein Volk der Illusionisten. Sie malen sich ihre Vergangenheit goldig und geben viel Geld aus für Mythen. Und besonders lebendig sind die Mythen in Dresden. Die Verklärung des Augusteischen Zeitalters begann schon zu Lebzeiten von August dem Starken. Und ein wesentlicher Teil der Legende ist Anna Constantia Reichsgräfin von Cosel. Was Jens Gaitzsch hier anstellt, ist mehr als eine Ehrenrettung.

Orte der Reformation: Torgau. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Orte der Reformation: Torgau – das eindrucksvolle politische Zentrum der Reformation

Bestimmt bekommt Axel Frey, der verantwortliche Redakteur, jetzt so langsam mit, was für ein gewaltiges Projekt die Reformation eigentlich war. Er betreut die Reihe "Orte der Reformation" in der Evangelischen Verlagsbuchhandlung, die in 80-seitigen großformatigen Städteporträts sichtbar machen will, wo überall die Reformation in Deutschland und der Schweiz vor fast 500 Jahren ihre Wirkung entfaltete. In Torgau zum Beispiel.

Orte der Reformation: Leipzig. Foto: Ralf Julke
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Orte der Reformation: Luther und “der böse Wurm” Leipzig

Am Sonntag, zur Feier von 475 Jahre Reformation in Leipzig, wird dieses neue Heft aus der Reihe "Orte der Reformation" auf dem Thomaskirchhof ganz offiziell vorgestellt. So etwas nennt man eine Punktlandung. Immerhin 14 Hefte aus dieser Reihe sind schon erschienen, die jeweils auf 80 Seiten jene Städte vorstellen, die in der Reformation eine besondere Rolle gespielt haben. Leipzig kam spät dazu. Aber eindrucksvoll.

Regina Röhner: Eine Kurfürstin in der Küche. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

30 Rezepte und ein gar nicht so einfaches fürstliches Leben: Eine Kurfürstin in der Küche

Hinter jedem großen Mann steht eine Frau und sorgt dafür, dass er sich auf seine großen Taten konzentrieren kann. Sie organisiert ihm den Haushalt, gebiert und erzieht ihm die Kinder, versorgt die Küche und sorgt da für freundlichen Ausgleich, wo der cholerische Machtmensch mal wieder Scherben hinterlassen hat. So ging's auch bei August und Anna zu. Sehr zur Freude von Regina Röhner.

Jürgen Hart: Die unglaubliche Geschichte Sachsens. Foto: Ralf Julke
·Bildung·Bücher

Jürgend Harts “Die unglaubliche Geschichte Sachsens”

Es gibt Bücher, die müssen einfach geschrieben werden, weil sie sonst einfach fehlen. Die Geschichte Sachsens gehört in gewisser Weise dazu. "Die unglaubliche Geschichte Sachsens" auf jeden Fall. Mit dem Buch kommt ein Klassiker wieder auf den Markt, den der Leipziger Kabarettist Jürgen Hart schon 1995 veröffentlicht hat.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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