August der Starke: Das Bild eines schillernden Königs, der scheinbar ganz in seiner Rolle aufging

Für alle LeserEr ist der berühmteste aller (Ober-)Sachsen, der große Held der sächsischen Geschichte. Sachsens Tourismus und die Dresdener Eitelkeit sonnen sich in seinem Glanz: Friedrich August I. von Sachsen, genannt der Starke. Umrankt von Legenden und jener seltsamen Bewunderung, die die Sachsen heute noch auszeichnet, wenn es um die Verschwendungssucht der Könige geht.
Anzeige

Oder Minister, die meinen, ein bisschen Unternehmer spielen zu können mit den Geldern der Steuerzahler. Augenscheinlich verliert man in diesen stolzen Höhen der Politik das Augenmaß. Und August ist dafür ein exemplarisches Beispiel. Er steht zwar als golden glänzender Reiter am Zugang zur Dresdner Neustadt, schaut stolz Richtung Polen und die verträumten Sachsen werden ganz närrisch, wenn sie an die legendäre Liebe des starken August zu seiner Mätresse Anna Constantia Reichsgräfin von Cosel denken. Die Staatsregierung ringt mit den Wettinern immer wieder um deren einstige Schätze.

Aber Hartmut Ellrich nennt in seinem kleinen Buch über den berühmten August ein paar Zahlen, die den Glorifizierten eigentlich entblättern dürften, weil sie zeigen, wie er den Reichtum des Landes vergeudete.

Wären es nur all die prächtigen Schlösser und Parks und Kunstwerke, die August mit dem Geld seiner Untertanen anschaffte, der Ruhm wäre vielleicht berechtigt. Und es wäre auch nicht so teuer gekommen, wie Augusts teuerster Traum: eine Königskrone zu tragen. Er wollte in die Liga der europäischen Großen aufsteigen, in die Welt seiner Vorbilder, der Könige in Frankreich. Und dazu bot sich ihm 1696 die Möglichkeit, als der polnische König starb. Polen war ein Wahlkönigtum. Es konnten sich also alle möglichen blaublütigen Bewerber anmelden. Wer die Krone aber bekam, das entschied der polnische Adel. Und der ließ sich das teuer bezahlen.

Ellrich nennt die enorme Summe von 39 Millionen Reichsthalern, die sich August diese Ambition kosten ließ.

ZDF: August der Starke

Was anderen Angaben – etwa bei Karl Czok – widerspricht, der von 2 Millionen Gulden für den Kauf der Krone spricht. Ein Gulden entsprach 60 Kreuzern, ein Reichsthaler 100 Kreuzern. Man darf also sehr vorsichtig sein bei diesen Zahlen. Die jährlichen Staatseinkünfte Kursachsens beziffert Czok übrigens mit 3 Millionen Gulden. Was eben immer noch bedeuten würde, dass August die Staatseinnahmen fast eines kompletten Jahres genommen hätte, um die Königskrone Polens zu erwerben und noch ein paar Adlige zu bestechen.

War er dann pleite? Tatsächlich schuf er sich neue Freiräume, die ihn von den Steuergenehmigungen seiner Landstände unabhängiger machten. Er führte die Konsumtionsakzise ein, also eine Art Mehrwertsteuer. Erst das schuf ihm die Freiräume, nicht nur die Krone Polens zu erwerben und eine Armee von 25.000 Mann aufzubauen, sondern auch all die prächtigen Bauten errichten zu lassen, mit denen heute Sachsen noch immer für sich wirbt. Man könnte direkt dranschreiben: Erbaut und saniert mit den Steuergeldern der sächsischen Bürger.

In gewisser Weise benahm sich August da schon wie moderne Politiker. Auch beim Aufräumen und der strafferen Organisation seines Beamtenapparats. Und – auch das betont Ellrich – beim Ausbau der Manufakturen in Sachsen, zu denen auch die berühmteste, die Porzellanmanufaktur in Meißen, gehörte. Er betätigte sich also – wie einige seiner Vorgänger und Nachfolger – als echter Wirtschaftsförderer. Die Wirtschaft brachte die Steuern, mit denen er dann seine Prachtbauten errichtete und dann auch den Krieg gegen die Schweden finanzierte, der ihn die polnische Krone dann erst einmal wieder kostete. Plus einige Millionen Reichsthaler, die der Krieg selbst kostete.

In diesem König spiegelt sich also auch der Fleiß der Sachsen, ihr Stolz darauf, wirtschaftlich immer wieder aus eigenen Kräften und mit neuen Ideen auf die Füße gekommen zu sein.

Dafür behandelte August den Landtag schon ein wenig so wie ein absolutistischer Herrscher, die Frauen und Geliebten um sich herum sowieso. Ganz so nett und märchenhaft, wie es in der Tourismusvermarktung wegkommt, war dieses Augusteische Zeitalter nicht. August versuchte tatsächlich, auch in seinem kleinen Kurfürstentum die absolutistische Macht zu entfalten, die er bei Ludwig XIV. von Frankreich so bewunderte. Er umgab sich mit schillernden Mätressen (die Cosel war nur eine von acht), feierte prunkvolle Feste, hatte mächtiges Übergewicht mit allen daraus folgenden Krankheiten und stieß auch an seine Grenzen. Mal war das Geld kriegsbedingt alle, sodass die prächtigen Dresdner Schlossbaupläne gestoppt werden mussten, mal träumte er davon, seinen Sohn auf den Kaiserthron der Habsburger lancieren zu können. Seine angetraute Gemahlin Eberhardine lebte lieber auf Schloss Pretzsch abgeschiedenen vom Dresdner Rummel.

So richtig wird nicht klar, was August, der ja nur durch den unverhofften frühen Tod seines Bruders Johann Georg auf den Thron kam, eigentlich für ein Charakter war. Denn was er auch in diesem Büchlein alles anstellt, zeigt ihn als einen Fürsten, der sein Streben zum absolutistischen Königstum professionell inszeniert. Und der jeden und jede gnadenlos bestrafte, die ihm nicht gehorchten – auch die Cosel.

Das Ergebnis ist just wieder jener Goldene Reiter, wie er auch auf dem Buchumschlag zu sehen ist – der Mann in goldener Rüstung, der es dem König in Frankreich nachmachen will und mit lauter „Weibergeschichten“ in die Annalen einging, etwas, was sich auch seine Nachfolger in dieser Form nicht wieder leisteten. In der Beziehung aber eben auch ein König des Barock, der auch gleich noch an seinen schillernden Nachruhm dachte. Der so gesehen also auch die Erzählung über seine Persönlichkeit prägte. Man sieht stets den prunkvoll gekleideten König, da und dort den handelnden Staatsmann, der sein kleines Kurfürstentum in Schwung bringt. Das schillert und glänzt alles so, dass man den Mann nicht sieht. Hatte er noch ein eigenes Leben außerhalb seiner Rolle als König? Und wenn: Was für eins?

Hartmut Ellrich August der Starke, Rhinoverlag, Ilmenau 2019, 5,95 Euro.

RezensionenBiografieLandesgeschichte
Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

LockdownLight: Zankapfel Gastronomie
Was vom Sommer blieb, endet in der Schließung im November 2020. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWas sich bereits im Laufe des Tages anbahnte, wird durch eine Pressemitteilung der sächsischen Industrie- und Handelskammern zu den neuen Corona-Maßnahmen Gewissheit. Die Gastronomien und Tourismusunternehmen fühlen sich ungerecht behandelt, die „Verhältnismäßigkeit ist nicht gewahrt“, so die IHK Leipzig, Dresden und Chemnitz in einer gemeinsamen Erklärung. Für einen Monat sollen alle Kneipen, Bars und Restaurants, aber auch Freizeit,- Tourismus,- und Veranstaltungsstätten ab 2. November 2020 schließen. Erste Klageandrohungen dagegen waren bereits vereinzelt schon vor den Beschlüssen vom heutigen 28. Oktober zu hören, die IHKs warnen nun vor steigenden Insolvenzzahlen.
Mittwoch, der 28. Oktober 2020: Lockdown light ab Montag
Kultureinrichtungen wie das Gewandhaus dürfen im November wohl nicht öffnen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDeutschland wird wohl ab Montag in einen „Lockdown light“ gehen. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsident/-innen heute beschlossen. Wie genau die Situation in Sachsen sein wird, ist noch nicht offiziell bekannt, doch der Bund wird 10 Milliarden für Umsatzausfälle auch bei Soloselbstständigen, Gastronomien und der Eventbranche zur Verfügung stellen. Außerdem: Sachsen fördert ein Forschungsprojekt für Coronatests und Chemnitz wird Kulturhauptstadt Europas. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 28. Oktober 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Coronavirus: Einmal Weihnachten retten + Updates zum Lockdown light
Weihnachten retten, Weihnachtsmarkt beerdigen? Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserSeit dem heutigen Morgen geht es bereits rund in den deutschen Medien. Noch vor der Videokonferenz des Bundes mit den Ministerpräsident/-innen der Länder kursierte ein Entwurf der Bundesregierung, in welchem die Vorschläge der neuen Corona-Maßnahmen ab 4. November 2020 beschrieben werden. Seit wenigen Stunden heißt es nun, dass diese sogar bereits ab Montag, 2. November 2020 in Kraft treten sollen und es weitgehende Einigkeit der Länder mit dem Bund dazu gibt. Der Katalog liegt neben anderen Medien auch der L-IZ.de vor. Informationen, die in der Pressekonferenz der Bundesregierung bestätigt wurden.
Südtiroler Pestizidprozess: Landesgericht Bozen beendet Strafverfahren gegen Verleger des Münchner oekom Verlags und weitere Mitglieder des Umweltinstituts München
Alexander Schiebel: Das Wunder von Mals. Cover: Oekom Verlag

Cover: Oekom Verlag

Für alle LeserDas Landesgericht Bozen bestätigte in seiner Entscheidung vom heutigen 28. Oktober den Antrag der Staatsanwaltschaft, die Ermittlungen gegen oekom-Verleger Jacob Radloff und die Mitglieder des Umweltinstituts aus Mangel an Beweisen einzustellen. Die Betroffenen begrüßen die Entscheidung als einen bedeutenden Teilsieg für das Recht auf freie Meinungsäußerung.
Haltungsnote: Lipgloss auf Eierragout – Eine Kolumne über Ossis und Wessis
Autor, Leipziger und Kolumnist David Gray. Foto: Erik Weiss Berlin

Foto: Erik Weiss Berlin

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelAm Abend des 9. November 1989 sagte Stefan Aust in einem Kommentar: „Heute Abend ging der zweite Weltkrieg zu Ende“. Der Mann hatte Recht. Der Mauerfall setzte einen Schlusspunkt unter die Nazidiktatur und den auf sie folgenden Kalten Krieg. Damals wird Aust mit seiner Interpretation eher alleingestanden haben.
Europäische Menschenrechtskommissarin wertet den Prozess gegen „Das Wunder von Mals“ als typische SLAPP-Klage
Äpfel, mit Misstrauen betrachtet. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEigentlich sind es die Naturschutzverbände, die ein verbrieftes Recht haben, gegen Verstöße gegen den Naturschutz vor Gericht zu ziehen. Was sie oft schon aus dem simplen Grund nicht tun, weil ihnen nicht die finanziellen Reserven zur Verfügung stehen, mit denen selbst Kommunen und Länder die Klagen anwaltlich abwehren können. Dass ein staatlicher Amtsträger nun gar gegen ein Umweltinstitut und einen Autoren vor Gericht zieht, wertet auch Menschenrechtskommissarin Dunja Mijatovic als massive Grenzüberschreitung. Der Fall betrifft auch den Journalismus.
Verkehrsdezernat will 2021 die Beobachtungsergebnisse zu den Pollern in der Richard-Lehmann-Straße vorlegen
Abgepollerter Radweg vor der Post in der Richard-Lehmann-Straße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir können ja das Bild vom brutal umgefahrenen Poller vom Neumarkt hier wieder einblenden – was wir auch machen. Denn in der Regel räumt Leipzig die mit Auto-PS umgewalzten Poller meist relativ schnell wieder weg, sodass die meisten Leipziger gar nicht merken, mit welcher Rücksichtslosigkeit einige Autobesitzer alles niederfahren, was sie in ihrem Besitzanspruch eingrenzt. So geht es auch den eher niedlichen Pollern in der Richard-Lehmann-Straße.
Ein Brief an den Bundeswirtschaftsminister: Wir brauchen fairen Wettbewerb, keine neuen Oligopole
Das GuD-Kraftwerk der Stadtwerke Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserMit einem in mehreren Zeitungen veröffentlichten Brief wandten sich am Freitag, 23. Oktober, die Geschäftsführer mehrerer deutscher Stadtwerke an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, in dem sie die Unterstützung der Bundesregierung für die die beiden Energiekonzerne e.on und RWE im Kartellverfahren vor dem Gericht der Europäischen Union (EuG) kritisieren. Auch die Leipziger Stadtwerke sind dabei. Auch sie wären betroffen.
NABU Sachsen: Der Straßenbau im Naturschutzgebiet „Röderauwald Zabeltitz“ bei Meißen war illegal
Illegal gebaute Straße durch die Röderaue. Foto: Renate Wilhelms / NABU Sachsen

Foto: Renate Wilhelms / NABU Sachsen

Für alle LeserSächsische Behörden ticken noch immer wie im 20. Jahrhundert. Und nicht nur die in Sachsen. Man muss ja nur in den Dannenröder Forst schauen, wo Umweltaktivisten verzweifelt versuchen, den Bau der A49 mitten durch das Waldgebiet zu verhindern. Doch selbst in Zeiten, wo unsere Wälder akut vom Klimawandel gestresst sind, planen Behörden noch immer rücksichtslos drauflos und ignorieren die Einsprüche der Umweltverbände. Ein Beispiel aus Meißen bringt jetzt den NABU Sachsen auf die Palme.
Darwins Notizbuch: Das Leben und Forschen von Charles Darwin in Bildern, Zitaten und kurzweiligen Texten
Jonathan Clements: Darwins Notizbuch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserHätte Jonathan Clements dieses Buch erst 2019 geschrieben, hätte er einige Akzente garantiert anders gesetzt – weniger über die heutigen selbst ernannten „Kritiker“ Darwins geschrieben, dafür mehr über Darwins erstaunlich aktuelle Warnungen zum Aussterben von Arten. Aber 2009 war so ein Jahr, da waren die Kreationisten und ähnliche Meinungsmacher ziemlich laut. Und Darwins 200. Geburtstag war mal wieder von schrillen Beiklängen begleitet.
Theater und Film: SRBENKA und die langen Schatten des Kroatienkrieges
Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Im MIttelpunkt des kroatischen Filmes SRBENKA stehen die Proben zum Stück „Alexandra Zec“ (2014) des Theaterregisseurs Oliver Frljić, der wie kein anderer Theaterschaffender in Kroatien polarisiert. Es geht um die Ermordung eines zwölfjährigen serbischen Mädchens und ihrer Familie 1991 in Zagreb. Schnell gefunden, wurden die Täter nie verurteilt.
Das letzte, verrückte Jahr der DDR und der Weg zur Einheit (7): Streit um das Erbe der DDR nach 1990
© gemeinfrei

© gemeinfrei

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelHaben Sie schon mal den Namen Ireneo Funes gehört? Nein? Er ist der Protagonist in „Das unerbittliche Gedächtnis“, einer Erzählung des argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges von 1942. In der Geschichte verliert jener Funes, ein 19-jähriger Dörfler, nach einem Sturz seine Fähigkeit zum Vergessen. Jeden fremdsprachigen Text, jede Beobachtung aus seinem Alltag, jedes Gesicht kann der gelähmte Gaucho nun bis ins Detail aus seinem Gedächtnis abrufen. Es geht nicht lange gut. Mit gerade einmal Anfang 20 ereilt den armen jungen Mann der einsame Tod.
Dienstag, der 27. Oktober 2020: Leipzig verschärft die Corona-Regeln deutlich
Oberbürgermeister Burkhard Jung. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserBis vor einigen Tagen war Leipzig stets im „grünen Bereich“ unterhalb eines Inzidenzwertes von 20. Doch dann hat die Stadt schnell die 35er-Marke geknackt. Als Konsequenz hat die Verwaltung heute deutliche Verschärfungen der Corona-Maßnahmen angekündigt. Außerdem: Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpräsident/-innen könnten morgen einen Lockdown beschließen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 27. Oktober 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Neue Tanzproduktion „Schule des Wetters: Schnee“ feiert am 4. November Premiere
Theater der Jungen Welt. Foto L-IZ.de

Foto L-IZ.de

Das Theater der Jungen Welt feiert im November die zweite Tanz-Premieren dieser Spielzeit: „SCHULE DES WETTERS: SCHNEE“. Sehnsucht nach weißen Weihnachten? Das TDJW holt die „weiße Pracht“ ins Haus und macht einen winterlichen Winter möglich: ob leichter Schneefall oder wildes Flockengestöber – das Ensemble wird mit dem Publikum eine frostig-schöne Allianz eingehen.
„Ich mache das, weil ich den Fußball liebe!“: Das große LZ-Interview mit Almedin Civa, Trainer des 1. FC Lok Leipzig
Almedin Civa löste im Sommer Wolfgang Wolf als Trainer des 1. FC Lok ab. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 84, seit 23. Oktober im HandelObwohl Almedin Civa erst seit dem 1. Juli Trainer des 1. FC Lok ist, hat er der 1. Mannschaft schon eine klare Handschrift gegeben. Die Vorbereitung war mit drei Wochen kurz, die Ausgangslage nach dem verpassten Aufstieg schwer. Dennoch befindet sich Lok im oberen Tabellen-Mittelfeld und Spieler und Verantwortliche sind mit der Verpflichtung Civas sehr zufrieden. Der gebürtige Bosnier spricht im ersten großen Interview in der LZ allerdings nicht nur über Lok, sondern auch über seine Heimat, Krieg und die Scheinheiligkeit der Champions League.