Sachsen will die Biodiversitätsforschung auch über das Jahr 2024 hinaus unterstützen

Für alle LeserAm Donnerstag, 12. April, gab es den ersten Spatenstich für den Neubau eines Forschungsgebäudes des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig (iDiv) in Leipzig auf der Alten Messe, wo schon seit Jahren das naturwissenschaftliche Forschungs-Cluster wächst. Jetzt bekommt das iDiV dort endlich ein eigenes Gebäude und zum Spatenstich kam sogar der Ministerpräsident.

Ministerpräsident Michael Kretschmer, Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange, der Abteilungsleiter Landesbau im Finanzministerium Bernd Engelsberger sowie die Rektorin der Universität Leipzig, Prof. Dr. Beate Schücking, haben gemeinsam den ersten Spatenstich vorgenommen.

Die immer wichtiger werdende Rolle des iDiV bei der Erforschung der zunehmend bedrohten biologischen Vielfalt betonte auch Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Nach nur kurzer Aufbauarbeit hat sich das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung iDiv zu einer internationalen Marke entwickelt und vernetzt etwa 300 Wissenschaftler, Mitarbeiter und Mitglieder unterschiedlicher Fachrichtungen aus 30 Nationen an den Standorten Halle, Jena und Leipzig. Der Neubau des Forschungsgebäudes in Leipzig ist ein weiterer Baustein, um die komplexe Forschung rund um den nachhaltigen Umgang mit der Vielfalt unseres Planeten zu stärken. Und das funktioniert am besten über die Städte- und Landesgrenzen hinweg. Deshalb freue ich mich, dass wir diese zukunftsweisende Forschung gemeinsam mit Sachsen-Anhalt und Thüringen weiter voranbringen können.“

Biodiversität – das Thema brennt auch in Sachsen. Zuletzt wieder offenkundig geworden mit der Diskussion um den massiven Insektenschwund. Thematisierbar aber auch mit den verheerenden Wirkungen vieler Insektizide, zerstörter Lebensräume für bedrohte Arten, monotoner Landschaftsräume … Das Finanzministerium nahm das Stichwort „Biene“ mit in seine Meldung auf.

„Am iDiv kommen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Biologie, Chemie, Physik, Geowissenschaften und Informatik aus dem In- und Ausland zusammen, um aktuelle Fragestellungen und Probleme zum Menschheitsthema Biodiversität interdisziplinär zu bearbeiten. Als internationaler Hotspot der Biodiversitätsforschung kann das iDiv mit einem eigenen Gebäude noch stärker sichtbar werden“, erklärte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange. „Das neue Gebäude unterstreicht zugleich den festen Willen des Freistaates Sachsen, die mit der DFG-Förderung initiierten Strukturen zu festigen und nachhaltig zu stärken. Damit werden neben der wissenschaftlichen Exzellenz zugleich auch wichtige Voraussetzungen geschaffen, dass sich das iDiv Konsortium um eine dritte und letzte Förderperiode durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft von 2020 bis 2024 erfolgreich bewerben kann.“

Das neue Gebäude auf dem alten Messegelände

Der Neubau in der Puschstraße befindet sich in unmittelbarer Nähe zum naturwissenschaftlichen Universitätscampus und der Deutschen Nationalbibliothek. Der Bau soll für Forschungsarbeit genutzt werden. Daneben sollen aber auch Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche angeboten werden. Das Bauprogramm umfasst Büro, Labor- und Lagerräume, aber auch eine kleine Bibliothek, einen Spielraum sowie Beratungs- und Seminarräume. Im Eingangsbereich wird ein von außen einsehbares mehrgeschossiges Foyer als Forum geschaffen. Zusammen mit den Seminarräumen im Erdgeschoss wird so eine Nutzung auch für größere Veranstaltungen ermöglicht.

Das Gebäude wird um einen Innenhof herum errichtet. Im Innenhof sowie den Außenanlagen vor dem Bau wird die Diversität von Pflanzen und Organismen anhand von verschiedenen Habitaten/Lebensräumen dargestellt.

Architektonisch passt sich der Bau in Höhe und Struktur des Gebäudes an die bestehenden Forschungsgebäude an. Gleichzeitig werden von der weiteren Umgebungsbebauung wie dem ehemaligen sowjetischen Pavillon der Alten Messe vorgegebene Linien aufgegriffen. Die Fassade des Gebäudes wird mit markanten Kupferbändern und dunkelgrauen Fensterbändern gestaltet und nimmt so das Leitmotiv einer Biene als Symbol für einen wichtigen Organismus grafisch auf.

Durch die unter Regie der Niederlassung Leipzig II des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement durchgeführte Baumaßnahme werden insgesamt ca. 4.600 m² Nutzfläche geschaffen. Die Kosten des Bauvorhabens sind mit ca. 33,9 Millionen Euro veranschlagt. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Ende März 2020 geplant. Die Baumaßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

Stimmen zum iDiV-Neubau

Abteilungsleiter Bernd Engelsberger: „Der Neubau des Forschungsgebäudes ist ein weiterer bedeutsamer Puzzlestein für den Forschungscampus hier in der Nähe der Alten Messe Leipzig. Zugleich wird damit für eine bis vor kurzem größtenteils brach liegende Fläche eine nachhaltige und städtebaulich attraktive Nutzung geschaffen.“

Geschäftsführender Direktor iDiv, Prof. Christian Wirth: „Das neue Gebäude wird den iDiv-Wissenschaftlern optimale Bedingungen für ihre Forschung bieten. Dabei geht es um die zentrale Frage, wie wir unseren Planeten so bewirtschaften können, dass wir seine biologische Vielfalt erhalten. Sie ist die Grundlage für unser aller Wohlergehen und unsere wichtigste Zukunftsressource.“

Holger Mann, Sprecher für Hochschule und Wissenschaft der SPD-Landtagsfraktion: „Der heutige Spatenstich ist ein Freudentag für Leipzig und die mitteldeutsche Forschungslandschaft. Der 33,9 Mio-Euro-Neubau des Biodiversitätsforschungszentrums iDiv in Leipzig wird ab 2020 nicht nur mehr als 200 renommierten Forscher_innen Platz wie beste Arbeitsbedingungen bieten. Er verankert deren inzwischen international anerkannte Expertise für den Erhalt der Artenvielfalt dauerhaft in Leipzig. Dass diese gebraucht wird und gefragt ist, zeigen nicht nur Phänomene wie Bienensterben, sondern auch die Einrichtung des UN-Biodiversitätsrates und die Wahrnehmung, welche die Forschung bereits heute in der internationalen Community genießt. Ich freue mich deswegen auch ganz persönlich über den Neubau des Forschungsgebäudes, für das ich mich in den vergangenen Haushaltsverhandlungen stark gemacht habe. Vor diesem Hintergrund sind die heutigen Ankündigungen des Sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) wie von Wissenschaftsstaatsministerin Dr. Eva-Maria Stange (SPD) folgerichtig, aber deswegen nicht weniger erfolgreich. Beide hatten angekündigt, dass der Freistaat das iDiv und die Universität Leipzig bei der Verstetigung des DFG-Forschungszentrums auch nach einer möglichen dritten Förderphase über das Jahr 2024 unterstützen werden. Das ist die wirklich gute Nachricht an einem Tag, auf den viele über 10 Jahre hingearbeitet haben.“

Das iDiV

Das Deutsche Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung Halle-Jena-Leipzig ist ein Forschungszentrum der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit etwa 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Mitgliedern an den Hauptstandorten Halle, Jena und Leipzig. Forscherinnen und Forscher aus 30 Nationen erarbeiten hier die wissenschaftliche Grundlage für den nachhaltigen Umgang mit der Biodiversität der Erde. Biodiversität meint dabei die Vielfalt des Lebens – nicht nur Artenvielfalt, sondern auch genetische Vielfalt, Vielfalt an Funktionen, Interaktionen und Ökosystemen.

Das iDiv wurde 2013 gegründet und wird als eines von sechs DFG-Forschungszentren zunächst bis 2020 gefördert.

Richtfest für neues Forschungsgewächshaus im Botanischen Garten der Uni Leipzig

iDiVBiodiversitätsforschungszentrum iDiv
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