Medien machen in Fakenews-Zeiten, Teil 3

Wenn Öffentlich-Rechtliche auch noch Internetzeitung machen wollen

Für alle LeserDa hat sich Michael Hanfeld noch sehr zurückgehalten, als er am Dienstag, 11. Juli, eine Wortmeldung des Vorsitzenden des HR-Rundfunkrats, Harald Brandes, mit dem ursprünglichen Titel „Presseähnliche Telemedienangebote wünschenswert“ kommentiert. Ein Titel, der dann noch einmal weichgespült wurde. Obwohl sich am Inhalt nichts änderte. Die Granden des Öffentlich-Rechtlichen wollen tatsächlich den ganzen Kuchen, nicht nur die Hälfte.

Und das versuchen gerade die Sender in der ARD seit Jahren massiv. Im Kauderwelsch des MDR versteckt sich das in der Worthülse „trimedial“. Was in diesem Sinn alle drei Sendewege bedeutet: Fernsehen, Radio und Online.

Aber eben nicht nur Fernseh- und Rundfunkbeiträge. Man hat regelrecht zuschauen können, wie die regionalen Sender nach und nach das eindeutige Verbot, im Internet „presseähnliche Angebote“ zu platzieren, unterlaufen haben und ihre Online-Auftritte zu Nachrichtenseiten gemacht haben.

Typischstes Beispiel: der Mitteldeutsche Rundfunk. Wer die Homepage aufsucht, bekommt kein Senderprogramm, keine Einladung zum Abendfilm oder eine andere Übersicht zum eigentlich zentralen Fernseh- und Radio-Angebot. Die gibt’s erst ganz unten.

MDR_Homepage am 1. Juli 2017: ein klassisches Nachrichtenportal. Screenshot: L-IZ

MDR-Homepage am 1. Juli 2017: ein klassisches Nachrichtenportal. Screenshot: L-IZ MDR.de

Die Seite ist als ganz normale Nachrichtenseite aufgemacht. Mit großen Bildern und knackigen, auf Reichweite getrimmten Nachrichten: „Schusswechsel mit SEK“, „Ausschreitungen bei G-20-Gipfel“, „Streit um Grundstück für Neonazi-Konzert“.

Es sind vor allem die Sendeanstalten der ARD, die das Verbot, presseähnliche Angebote im Internet zu machen, unterlaufen. Und es sind ihre Rundfunkratsmitglieder, die öffentlich immer weiter Druck entfalten, auch noch diese letzte Barriere für die Ausweitung der Sendermacht zu schleifen.

„Das ist die letzte Bastion, um welche die Presseverlage auch vor den Gerichten kämpfen, ohne die sie im Netz nichts verdienen und den freien Journalismus nicht finanzieren können, und welche die Öffentlich-Rechtlichen zu schleifen suchen“, schreibt Michael Hanfeld. „Sie wollen zu Medienportalen werden mit allem Pipapo, mit allen Serien und Filmen, weshalb ihre politischen Vertreter auf EU-Ebene die Urheberrechte von Produzenten und Kreativen einzuschränken suchen; und mit allen möglichen Texten, weshalb die Gremien der Sender fordern, auch hier ARD und ZDF keine Grenzen zu setzen.“

Recht hat er. Und Recht hat er auch in der Annahme, dass das ein Angriff direkt auf die Webangebote der Presseverlage ist. Sie verlieren Aufmerksamkeit, Reichweite, Werbekunden. Und: Sie sind in der schwächeren Position. Sie werden nicht jedes Jahr mit 8 Milliarden Euro an Gebühren gefüttert, die eigentlich erhoben werden, damit die Öffentlich-Rechtlichen Sender die Grundversorgung der Bundesbürger sicherstellen.

Was sie nur eingeschränkt tun.

Denn der Blick auf ihre Nachrichtenseiten zeigt natürlich, dass sie dort denselben, auf sensationell getrimmten Nachrichtenbrei verbreiten, den auch andere Nachrichtenportale im Netz lancieren, um möglichst viel Reichweite zu generieren. Aber gerade das ist das Gefährliche. Denn schon heute haben Rundfunkangebote den größten Teil der öffentlichen Meinung für sich. Sie dominieren 55 Prozent des Marktes und 90 Prozent der Zeit der Bürger. Sie sind also schon fast allpräsent und dominierend, wenn es um das Erzeugen von Meinungsbildern geht.

Und sie tun es – aus journalistischer Perspektive – schlecht. Wer auf Sensation setzt, erzeugt kein komplexes Welt-Bild. Eher das, was heute viele brave Bürger bedrückt, eines, das von Gewalt, Unsicherheit und Bedrohung dominiert ist. Eines, das einer Politik in die Hände spielt, die wie der Weihnachtsmann mit den großen Geschenken Ordnung und Sicherheit in den Wahlkampf zieht. Wissend, dass verängstigte Bürger alles kaufen, was Sicherheit verspricht. Auch wenn es das Gegenteil bewirkt.

Politik ist längst reine Psychologie. Und kein Gefühl ist so leicht ansprechbar und am Kochen zu halten wie die Angst. Selbst wenn sie irrational ist. Aber wenn tägliche Nachrichten von Terror und allgegenwärtiger Gefahr bestimmt sind, dann funktioniert dieses Gefühl.

Und dann ahnt man auch, warum unsere Öffentlich-Rechtlichen so senden, wie sie es tun. Und warum sie von den eigentlich politisch Verantwortlichen dabei nicht gebremst werden. Oder gar gezwungen, das Programm wieder ausgewogener und redaktioneller zu gestalten.

Ein Volk in Angst lässt sich leichter regieren. Und vor allem: Angst macht handlungsunfähig. Sie macht den Blick auf die Welt zum Tunnelblick. Feuer, Explosionen, Leichen, brennende Städte, zertrümmerte Ladenstraßen … Und die Nachrichtenportale ähneln dem Gesendeten, fokussieren genauso auf Themen, die sich um das Gespinst Sicherheit und Ordnung drehen.

Womit aber schon ein Weg vorgezeichnet ist, der eben nicht nur dadurch zur Verarmung der Meinungsvielfalt führt, dass weitere unabhängige Presseerzeugnisse vom Markt verschwinden, sondern auch durch die steigende Dominanz der einen, öffentlich-rechtlich gefilterten Meinung. Denn dass das, was dort gesendet wird, objektiv und unabhängig ist, kann niemand erzählen. Dazu ist es längst zu sehr dem Diktum Quote bzw. Reichweite untergeordnet.

Man sendet schon lange nicht mehr im Sinne des Rundfunkauftrags, den Zuschauern das gesamte Bild zu bieten und eine unabhängige Meinungsbildung zu ermöglichen – was mit einem derart suggestiven Medium wie dem Fernsehen oder dem heute üblichen Radio-Häppchen eigentlich unmöglich ist. Man kämpft jeden Tag um Quote – und vermeldet auch Tag für Tag treuherzig, auf welchem Sendeplatz man die privatfernsehliche Konkurrenz geschlagen hat. Das ist der Maßstab. Und so sieht das Angebot aus.

Was sich ja nicht ändert, wenn man sich online noch mehr aufbrezelt.

Man wird auch mit den Nachrichtenportalen im Netz auf Reichweite schielen und „the winner“ sein wollen, wenn es um die schnellste Knall-und-Peng-Meldung geht. Die Ausstattung hat man dafür: technisch bestens ausgestattete trimediale Sendestationen. Dass man dabei längst einen Großteil des Publikums vergrault und verloren hat, spielt dann eh keine Rolle. Man hat sich auf die Nutzermehrheit eingeschossen und produziert nur für die. Das dominiert den Stil und das Angebot. Und es sorgt für ein Fernsehen, bei dem das Wort Ausgewogenheit geschwindelt wäre.

Dabei gibt man sich tatsächlich längst wie der Lordsiegelbewahrer der Demokratie, wie Hanfeld schreibt. Die dienende Rolle im Sinne einer gut unterrichteten Demokratie hat man längst verlassen. Und so langsam bezweifle ich auch, ob all die gewählten Rundfunkräte noch irgendeinen Einfluss auf das haben, was in diesen Sendern geschieht, die ihre Marktmacht schon lange dazu nutzen, auch Produzenten, Dokumentarfilmer, Drehbuchautoren und andere Rechteinhaber bis auf europäische Ebene unter Druck zu setzen. Die Milliarden kommen nicht wirklich bei all den Kreativen an, die die Sendeplätze mit herausfordernd guten Filmen beliefern könnten. Das Meiste bleibt eh in zunehmend unübersichtlichen Verflechtungen mit Töchterfirmen aller Art hängen oder in teuren Auftragsproduktionen, die das eigene Verständnis von Sentiment und Gloria auf die Spitze treiben.

Dass so eine schrecklich nette Senderfamilie jetzt so unverfroren auch noch das letzte Hürdchen wegräumen möchte, das sie daran hindert, auch noch im Internet zum dominierenden Riesenwalfisch zu werden, das erzählt eigentlich eine Menge darüber, wie stark sich die Sender schon fühlen, dass sie sich jetzt das nächste Stück vom Kuchen nehmen, obwohl sie ihren Senderauftrag eigentlich nicht erfüllen.

Worüber aber auch nicht diskutiert wird. Selbstreflektion ist nicht so das Ding der öffentlich Versorgten mit ihren erstaunlichen Pensionsrückstellungen. Man lebt dort in einer Welt, in der man sich nichts und niemandem beweisen muss. Liegt die Gefahr wirklich darin, dass den Presseverlagen ein wichtiger Vertriebsweg genommen und finanziell ruiniert wird?

In gewisser Weise schon. Denn Meinungsvielfalt braucht auch Meinungskonkurrenz. Und schon jetzt hat der Medienmarkt ein Problem mit der allgegenwärtigen Jagd nach Reichweite. Denn damit bestimmt ein monothematisches Weltbild die wichtigsten Kanäle. Und zu dieser einäugigen Weltberichterstattung gehören nun einmal auch die Öffentlich-Rechtlichen mit ihren auf Max Mütze zugeschnittenen Nachrichtenformaten.

Im Gegenzug würde der Vorstoß aber auch noch etwas anderes auslösen können: Denn wenn die Senderchefs meinen, jetzt auch vollwertige Nachrichtenportale im Internet anbieten zu müssen, impliziert das ja, dass sie in ihren angestammten Medien nicht mehr zurande kommen. Dass sie dort gründlich etwas falsch machen und mit all der angestrengten Trimedialität vor allem eins wiederzubekommen versuchen: das verlorene, vor allem junge Publikum.

Gäbe es wirklich funktionierende Rundfunkräte, dürfte bei so einer Erkenntnis eigentlich so Mancher dort aufschrecken. Aber da haben wir keine Bange. In diesen parteilich gut kontrollierten Schlafmützenvereinen wird niemand aufschrecken.

Und nun bitte: das Sandmännchen.

Die ganze Serie „Medien machen in Fakenews-Zeiten“.

In eigener Sache: Abo-Sommerauktion & Spendenaktion „Zahl doch, was Du willst“

 

Öffentlich-rechtlicher RundfunkMedien machen in Fakenews-Zeiten
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 
5 Kommentare


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Am 17. Dezember gibt es eine Telefonschaltung direkt vom Leipziger Naturkundemuseum zum Forschungsschiff „Polarstern“
Die Forschungsstation vor dem Naturkundemuseum. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserForscher sind harte Hunde. Sie gehen auch dahin, wo das Überleben am seidenen Faden hängt. Ein wenig kann man das seit ein paar Tagen in der neuen Installation vor dem Naturkundemuseum nachempfinden. Am Dienstag, 17. Dezember, gibt es dazu einen ganz besonderen Termin: Dann wird direkt zum Forschungsschiff „Polarstern“ geschaltet.
Eilenburg legt den ersten eigenen Wohnungsmarktbericht vor
Eilenburg. Foto: W&R Immocom

Foto: W&R Immocom

Für alle LeserWenn in Leipzig die bezahlbaren Wohnungen fehlen, müssen gerade Gering- und Normalverdiener zunehmend in die angrenzenden Landkreise ausweichen. Davon profitieren gerade die Leipzig nahe gelegenen Kommunen. Eilenburg hat ja daraus schon eine richtige Kampagne gemacht, um Leipzigern den preiswerten Wohnungsmarkt in der Muldestadt schmackhaft zu machen. Und deshalb hat die Stadt jetzt auch erstmals einen Wohnungsmarktbericht vorgelegt.
Grüne bezweifeln, dass der OBM tatsächlich alle Akteure zum Wohnungsbündnis an den Tisch holt
Wohnen wird teurer. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserFür dieses Thema hat sich auch Oberbürgermeister Burkhard Jung erst spät erwärmen können: den zunehmenden Mangel preiswerter Wohnungen in Leipzig. Vielleicht auch, weil ihm das Planungsdezernat stets versicherte, es herrsche kein Wohnungsmangel in Leipzig. Doch wenn Gutverdiener noch die große Auswahl haben, suchen Normalverdiener oft schon vergeblich. Doch dass der OBM über ein Jahr brauchte, einen Stadtratsbeschluss dazu umzusetzen, verwundert die Grünen.
Leipzigs Freie Szene glaubt, die LVZ mit Forderungen unter Druck setzen zu können + Vorschlag
LVZ-Sitz am Peterssteinweg. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs geht schon wundersam zu in Leipzig. Dieser Stadt, die gern so tut, als habe sie Kultur. Hat sie aber nicht. Das hat jetzt auch die „Initiative Leipzig + Kultur“ gemerkt. Am 4. Dezember hat sie einen Brief an Jan Emendörfer, den Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung geschrieben: „Mit großem Bedauern und Unverständnis hat die Leipziger Kulturszene zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Leipziger Volkszeitung die Szene-Seite eingestellt hat.“ Sie haben was gemerkt. Aber was genau?
Von Eccard bis Raachermannel: Letztes Weihnachtskonzert im Völkerschlachtdenkmal
Denkmalchor Leipzig @ Anne Hornemann

@ Anne Hornemann

Der Denkmalchor Leipzig präsentiert unter Leitung von Philipp Goldmann am 14. Dezember, 15 Uhr, im Völkerschlachtdenkmal die schönsten deutschen Weihnachtslieder aus sechs Jahrhunderten. Das Konzert unter dem Titel „Weihnacht“ vereinigt schlichte Chorlieder, anspruchsvolle Motetten und klangvolle Orgelmusik, gespielt von Andreas Mitschke.
Die Wunderkammer der deutschen Sprache: Ein liebevoll gemachtes Buch über den Reichtum unserer Sprache
Thomas Böhm, Carsten Pfeiffer (Hrsg.): Die Wunderkammer der deutschen Sprache. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDer Verlag „Das kulturelle Gedächtnis“ gibt Bücher heraus, die den Lesern gleich zwei Dinge schenken: Die Freude an schön gestalteten Büchern und die Freude an der Schönheit unserer Sprache. Eine Sprache, die immer davon profitiert hat, dass Deutschland mitten in Europa liegt und von allen Seiten alles in seinen Sprachschatz aufnimmt, was ihn in irgendeiner Weise bereicherte. Wer mehr als die handelsüblichen 100 Wörter benutzt, weiß, was das für eine Schatzkammer ist.
Der Stadtrat tagt: Leipzigs Forstwirtschaftsplan beschlossen + Video
Protestaktion vom NuKLA e.V. und Grüne Liga am 11. Dezember 2019 vor dem Rathaus Leipzig. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Leipziger Stadtrat hat am Mittwoch, den 11. Dezember, mit 18 Enthaltungen und ohne Gegenstimmen den Forstwirtschaftsplan 2019 beschlossen. Zuvor hatte es wochenlang emotionale Diskussionen über geplante Baumfällungen und Naturschutz gegeben. Einigkeit bestand am Ende unter anderem darin, künftig für mehr Transparenz und Beteiligung zu sorgen.
Umzugshorror oder Umzugsstory?

Foto: Vincent Groeneveld

Zieht eigentlich irgendjemand gern um? Freunde rekrutieren, Keller entrümpeln Wohnungsübergabe mit schlecht gelaunten Maklern umsetzen, all das kann durchaus schlauchen. Wer auf Grund des neuen Jobs den Wohnsitz wechselt, sollte unbedingt seinen Arbeitgeber nach einen Umzugszuschuss fragen und einige Unternehmen sind da wirklich sehr entgegenkommend und das ist der entscheidende Unterschied für solch ein Vorhaben, wenn man einen Teil des Stresses an einen Profi abgeben kann, behält man vielleicht sogar gute Laune dabei.
Verwaltung antwortet auf Anfragen: Altersarmut, Klimanotstand und die Opferrolle der AfD + Video
Oberbürgermeister Burkhard Jung. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserViele Themen, die in diesem Jahr in der Stadt und darüber hinaus eine große Rolle gespielt haben, waren am Mittwoch, den 11. Dezember, Thema der Anfragen in der Ratsversammlung. Dabei ging es um Zahlen zur Grundsicherung im Alter, eine Beschwerde der AfD zur angeblichen Ausgrenzung von der „Revolutionale“, den Umgang der Verwaltung mit dem „Klimanotstand“ und die Folgen der sozialen Erhaltungssatzungen für Bauanträge.
Am 17. Dezember in der Peterskirche: The Gregorian Voices – Gregorianik meets Pop
The Gregorian Voices. Quelle: Cultour-Büro Halle

Quelle: Cultour-Büro Halle

Seit dem Jahr 2011 ist die Gruppe THE GREGORIAN VOICES auf Tournee in Europa. Unter ihrem Leiter Georgi Pandurov und mit acht außergewöhnlichen Solisten tritt sie das Erbe des Männerchors GLORIA DEI an. Ziel dieses Chors war die Wiederbelebung der Tradition der orthodoxen Kirchenmusik und der frühmittelalterliche Tradition des gregorianischen Chorals.
Der Stadtrat tagt: Wieder Diskussionen über das Parken im Waldstraßenviertel + Video

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWer darf künftig im Waldstraßenviertel einen dauerhaften Parkausweis erhalten? Darüber wurde im Zusammenhang mit dem sogenannten Bewohnerparken zuletzt viel diskutiert. Nun musste sich der Stadtrat mit einem Antrag der Freibeuter-Fraktion beschäftigen, die das auch für Mitarbeiter/-innen der Gewerbetreibenden ermöglichen wollte. Die große Mehrheit lehnte den Antrag jedoch ab.
Der Stadtrat tagt: Die Dezember-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung
Der Stadtrat tagt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDer Stadtrat tagt am 11. Dezember zum vorletzten Mal in diesem Jahr. Weil bereits absehbar ist, dass die Tagesordnung in einer Sitzung nicht zu schaffen ist, wurde für den kommenden Mittwoch ein Fortsetzungstermin festgelegt. Die L-IZ wird über ausgewählte Themen berichten. Ab circa 14 Uhr ist zudem ein Livestream verfügbar.
Christnachtfeiern in Ev.-Luth. Kirchen Leipzigs
Weihnachtsmann. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Neben den zahlreichen Christvespern mit Krippenspielen die am Heiligabend nachmittags für Familien mit Kindern in allen Leipziger Kirchen gefeiert werden, laden viele Kirchen auch in den Abendstunden und in der Nacht zu besonderen Christnachtfeiern und Metten ein. Oft werden diese mit Musik und besinnlichen Texten gestaltet, aber auch Weihnachts- und Verkündigungsspiele kommen zur Aufführung.
Dow-Werk in Böhlen will Abwässer weiter in Zulauf zur Pleiße einleiten
Das Dow-Werk in Böhlen. Quelle: Dow / Horst Fechner

Quelle: Dow / Horst Fechner

Für alle LeserDer Chemiekonzern Dow benötigt für sein Werk in Böhlen eine neue amtliche Genehmigung. Sie ist laut einem Statement, mit dem der US-Konzern auf Fragen der LIZ reagierte, „Voraussetzung für den weiteren Betrieb der Produktionsanlagen“. Auch nachgelagerte Produktionsbereiche in Schkopau und Leuna hingen davon ab.
Der Stadtrat tagt: Schlüssel für Vereinsvormundschaften sinkt
Michael Schmidt (Grüne). Foto: L-IZ.de

Michael Schmidt (Grüne). Foto: L-IZ.de

Für alle Leser Gegen die Stimmen der CDU hat der Stadtrat am Mittwoch, den 11. Dezember, dafür gestimmt, den Schlüssel für Vereinsvormundschaften von 1:50 auf 1:40 zu senken. Der Jugendhilfeausschuss hatte diesen Antrag eingebracht. Ein Kompromissvorschlag der SPD, den Schlüssel nur auf 1:45 zu senken, jenen für Amtsvormundschaften dafür von 1:40 auf 1:45 zu heben, fand keine Mehrheit.