Der 1. FC Lok muss wieder um die Aufstiegsrelegation zur dritten Liga bangen. Nach einer Heimpleite schmilzt der Vorsprung vor Jena. Außerdem: Am 1. Mai haben zwei Demonstrationen tausende Menschen in Leipzig auf die Straße gebracht; und in Tschechien und Brandenburg brennt der Wald. Die LZ fasst zusammen, was am Wochenende, 1. bis 3. Mai 2026, in Leipzig, Sachsen und darüber hinaus wichtig war.
Das war deutlich: Mit einem 7:1 gegen den Chemnitzer FC hat sich das zweite Frauenteam von Rasenballsport Leipzig den Sachsenpokal geholt – und das bereits zum fünften Mal in Folge. Vor mehr als 1.000 Zuschauer*innen im Auenstadion in Flöha konnten die Chemnitzerinnen 45 Minuten lang mithalten. Nach dem Führungstreffer für Leipzig kurz vor der Pause ging es nach Wiederanpfiff dann schnell und bereits in der 53. Minute stand es 4:0 für die späteren Siegerinnen.
Auch die B-Juniorinnen von RB Leipzig durften sich freuen: Sie holten den Sachsenpokal mit einem 3:0 gegen den 1. FFC Fortuna Dresden. Die U15 von RBL hatte den Pokal bereits im Vorjahr gewonnen.
Während in der Regionalliga der Männer die BSG Chemie dank eines 4:0 in Meuselwitz – der fünfte Sieg in Serie – die größten Abstiegssorgen überstanden haben dürfte, werden in Probstheida die Sorgen wieder größer. Nach einem 1:3 daheim gegen den BFC Preussen beträgt der Vorsprung vor Jena nur noch zwei Punkte. Das Restprogramm könnte aber für die Loksche sprechen, schließlich muss Jena noch gegen die Top5-Mannschaften Halle und Erfurt antreten.
Nicht nur der Fußball lockte am verlängerten Maiwochenende tausende Menschen an, sondern auch die Demonstrationen am Tag der Arbeit. In Leipzig bildete eine DGB-Demonstration den Auftakt. Dort waren auch linke Gruppen zu Gast, die dagegen protestieren wollten, dass Palästinasolidarität beim DGB keinen Platz habe. Einen ausführlichen Bericht mit mehreren Stimmen haben wir bereits am Freitag veröffentlicht.
Ganz klar im Zeichen der Palästinasolidarität war die große linksradikale Demo am Nachmittag. Daran beteiligten sich mehrere tausend Menschen. Thema dort war auch Widerstand gegen Aufrüstung und Wehrpflicht.
Kaum gehen die Temperaturen spürbar in die Höhe, wird auch das Thema Waldbrände wieder relevant. Am Samstag ist in der Böhmischen Schweiz in Tschechien ein solcher ausgebrochen; also in direkter Nachbarschaft zur Sächsischen Schweiz. 500 Einsatzkräfte und sieben Löschhubschrauber haben das Feuer laut MDR teilweise wieder unter Kontrolle gebracht.
Bereits am Freitag war auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz im brandenburgischen Jüterbog ein Feuer ausgebrochen. Aktiv bekämpft wird dieses wegen der großen Gefahr durch explodierende Munition nicht. Die Feuerwehr hofft auf baldigen Regen und möchte das Feuer kontrolliert ausbrennen lassen beziehungsweise verhindern, dass es auf andere Gebiete übergreift.
Worüber die LZ am Wochenende berichtet hat:
über die Sportanlagen des SV Mölkau 04,
über Stillbereiche in Leipziger Bürgerbüros und
über die Situation am Leipziger Arbeitsmarkt.
Was am Wochenende außerdem wichtig war: Die USA wollen mindestens 5.000 Soldat*innen aus Deutschland abziehen. Das hat die US-Regierung am Wochenende angekündigt. Es ist wohl unmittelbar eine Reaktion auf Kritik von Bundeskanzler Friedrich Merz an der Kriegsführung im Iran – grundsätzlich war ein solcher Schritt aber schon länger erwartet worden.
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