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Another Notion of Possibility: Dialogschau von Maurizio Nannucci und Carsten Goering in der Galerie Reiter

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    Ausstellungen eröffnen in aller Stille. Die Corona-Beschränkungen machen gar nichts anderes möglich. Die großen Vernissagen fallen aus. Besuchen kann man die Ausstellungen nur noch individuell und mit Voranmeldung. So geht es jetzt auch mit der Dialogschau von Maurizio Nannucci und Carsten Goering in der Spinnerei. Sie wurde am Mittwoch, 31. März, eröffnet.

    „Another Notion of Possibility“ heißt sie und wird bis zum 8. Mai in der Galerie zu besichtigen sein.

    In der Dialogschau mit Arbeiten von Maurizio Nannucci (*1939) und Carsten Goering (*1982) begegnet sich Konzeptkunst aus zwei Generationen. Nannucci, einer der Wegbereiter und wichtigsten Vertreter dieser Kunstrichtung in Italien, ist vor allem durch seine poetischen Antithesen zur Wirklichkeit in Neonreklame-Ästhetik bekannt geworden.

    „Sobald wir als bewusst Schauende seine auf links gedrehten Werbebotschaften schlucken und den unlösbaren Abgleich mit unserer erlernten Ordnung der Dinge versuchen, sind wir schon Teil seines Spiels“, beschreibt die Galerie seine originellen und Neon-Botschaften.

    Carsten Goering gelangte über das Studium der Medienkunst zu seiner der technischen Bildgebung anverwandten Art einer generativen Malerei. Ähnlich wie Nannucci mit seinen absoluten Neonfarben, verwendet Goering ungebrochene Volltöne, deren Mischcodes oft als Bildtitel erscheinen.

    Mit einer über Jahre verfeinerten Technik schichtet und texturiert er sein optisch-plastisches Material. Auch seine fertigen Oberflächen sprechen uns mit derselben Indiskretion an, wie Leuchtschrift. Aber sie changieren in Farbe und Struktur, sobald sich der Blickwinkel ändert. Ihre Wirklichkeit zeigt sich also relativ zur Perspektive.

    Maurizio Nannucci möchte erreichen, dass der unterbrochene Realitätsbezug seiner Neonpoeme unsere eigene Vorstellungskraft weckt. Eine ähnliche Leerstelle ist in Carsten Goerings siebenteiliger Arbeit „Cut Outs“ (gefördert mit einem Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen) vorhanden. Das symbolgewordene schwarze Quadrat, das nichts und alles enthält ist allen sieben Farbreliefs als exakte Licht und Körper absorbierende Vertiefung eingeschnitten.

    Seinen Besuch in der Ausstellung kann man über die Kontaktseite der Galerie terminieren.

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