Arnold Schwarzenegger dreht nach seiner Polit-Karriere wieder Filme. In "Escape Plan" versucht der gebürtige Österreicher aus einem Hochsicherheitsknast auszubrechen. Hilfe bekommt der "Terminator" von "Rambo"-Darsteller Sylvester Stallone.

Sicherheitsexperte Ray Breslin (Stallone) soll einen High-Tech-Knast auf seine Ausbruchssicherheit hin überprüfen. Inkognito lässt sich der Experte in die Haftanstalt einschleusen. Doch schnell bemerkt er, dass ihm eine Falle gestellt wurde. Anscheinend möchten seine Auftraggeber, dass er das Gefängnis nie wieder verlässt. Die Flucht scheint unmöglich. Dafür hat er selbst gesorgt. Erst als Breslin den Mithäftling Emil Rottmayer (Arnold Schwarzenegger) kennenlernt, bietet sich eine neue Perspektive.

Das 80er-Jahre-Revival von Regisseur Mikael Hafström (53, “The Rite”) geht gründlich in die Hose. Kein Hochsicherheitsgefängnis der Welt lässt seine Insassen gemeinsam ihre Freizeit verbringen. Die Zellen in Hafstroms Knast bestehen zudem aus gläsernen Würfeln. Die Insassen haben Sichtkontakt, können miteinander non-verbal kommunizieren.
Hafström bedient bereitwillig alle gängigen Klischees der “Rambo”-/”Terminator”-Filme. Was anfangs schmunzeln lässt, ist spätestens nach der Hälfte des Films nur noch langweilig. Logikbrüche in der Handlung komplettieren das missratene Gesamtkunstwerk, in dem die Action-Rentner Stallone/Schwarzenegger nur noch Schatten ihrer selbst sind.

USA 2013, R: Mikael Hafström, D: Sylvester Stallone, Arnold Schwarzenegger, Jim Caviezel, 116 Min, FSK 16.

Filmstart ist der 14. November. Previews am 13. November, 20:00 Uhr, zu sehen im Cineplex, CineStar und UCI Nova Eventis.

Die Seite zum Film:
http://escapeplan-derfilm.de

So können Sie die Berichterstattung der Leipziger Zeitung unterstützen:

Keine Kommentare bisher

Schreiben Sie einen Kommentar