Tanners Interview mit Anke Gesell: Gegenseitiges Wohlwollen und Respekt

Ist das schon Kunst oder kann das hier weg? Auch dieser, mittlerweile ins Volksbrauchtum übernommene Satz, zeugt vom Spagat zwischen Kunstschaffenden und Mit-Kunst-Beschütteten. Doch einige Künstler beherrschen die Kunst zu senden und ihre Sendungen auch noch mit Sinnhaftigkeit zu beladen, wirklich gut. Anke Gesell, HGB-Absolventin und mittlerweile am Markt erfolgreich, stellt sich Tanners Fragen nach dem warum.

2008 hast du die HGB abgeschlossen. Also nicht die Türen des hohen Hauses, sondern deine Ausbildung. Wie siehts aus im wahren Leben?

(Lächelt) Nun, das wahre Leben? Im Herbst musste ich lachend feststellen, dass ich arbeiten gehe und dafür bezahle, während man im Allgemeinen arbeiten geht und dafür bezahlt wird. Aber gut, dafür macht mir meine Arbeit Spaß und im Allgemeinen soll das ja leider nach wie vor nicht so sein. Und das, was Spaß macht, ist unbezahlbar, oder?

Hat dich die HGB genug auf den Markt vorbereitet?

Nein, auf den so genannten Markt hat mich keiner vorbereitet. Es hat mich auch nicht sonderlich interessiert, ich wollte einfach nur meine Art des Bildermachens herausfinden. So richtig freigemalt habe ich mich dann allerdings erst nach dem Diplom.

Von außen wird die HGB scheinbar hauptsächlich als Marktschmiede wahrgenommen. Innen ist den meisten klar, dass das nur sehr wenige sind, die in den „Markt“ einschwingen. Die Meisten wollen einfach ihrem unbändigen Drang nach „sich ausdrücken wollen“, „Freiheit“ nachgehen. Wo auch immer das hingeht. Und für die Meisten springen keine marktkonformen Lorbeeren heraus…Davor hast du dich auch zur Krankenschwester und zur Pädagogin ausbilden lassen. Hilft das im Umgang mit Kunstinteressierten? Zum Beispiel bei der Beatmung der Konsumisten nach Einlesung der Preise von HGB-Kunst…

(Lacht) Was für eine schräge Frage! Ich hab mich ja nicht zur Krankenschwester/ Pädagogin ausbilden lassen, um einen ausgefeilteren Umgang mit Kunstinteressierten zu erlernen. Damals stand unter der Wende ganz anderes in meinem Focus. Meine Lust am Malen habe ich mir damals ausgetrieben unter dem Diktat des Geldverdienens.

Wobei mir meine lange Arbeit als Krankenschwester allerdings sehr geholfen hat – mit der Erkenntnis, dass Menschen nur miteinander Frieden finden werden und ein gegenseitiges sich „Behacken“ nur zu widerlichen Hackwunden führt. Zu den Preisen von HGB-Kunst oder Kunstpreisen im Allgemeinen – jeder Künstler – bildende wie darstellende – ist letztendlich auch nur ein Mensch, der von seiner Hände Arbeit leben möchte und auch gern irgendwann einmal ohne mehrere Nebenjobs über dem H4-Niveau ankommen möchte. Das ist doch legitim, oder?

Im Vorgespräch sagtest du, dass du dich weiter in Richtung Zeichnerei orientieren möchtest. Wieso das denn? Und wohin genau? Zeichnung ist ein breites Feld…

Warum nicht? Ich esse ja auch nicht nur Nudeln mein Leben lang… es macht mir einfach Spaß! Letztes Jahr war ich auf einem Auslandsaufenthalt fotografisch unterwegs und wollte nebenbei zeichnen. Den Ölmalereikram kann man schlecht auf eine lange Reise mitnehmen. Und dort hat sich das Zeichnen wunderbarerweise von selbst entwickelt. Es war eine Überraschung! Ich lasse mich in meiner Kunst von dem leiten, was mir Freude macht und mir persönlich einen Sinn gibt. Daher weiß ich auch nicht, wohin die Reise mit der Zeichnerei geht. Ich entdecke sie ja gerade erst und lasse mich genussvoll treiben! Mal sehen, was kommt…

Wenn man deine Ausstellungs-Vita liest, wird man fast erschlagen. Wo hängt aber demnächst etwas Anke Gesell? Irgendwo in der Nähe?

Das mit dem Erschlagen tut mir leid, das war nicht der Plan. Ich stelle einfach gern aus und freue mich über Resonanz. Ist ja auch blöd, wenn die Bilder im Atelier herumschimmeln… und mir den Platz wegnehmen. Für dieses Jahr sind die Pläne noch offen. Man kann mich aber natürlich jederzeit im Atelier besuchen oder sich auf meiner Webseite tummeln.

Kunst an sich. Hast du eine Definition? Was ist Kunst? Was soll Kunst sein? Und ganz besonders, hat Kunst überhaupt einen Sinn?

Das mit dem Definieren ist so eine heikle Sache. Mir kommt da immer die Heisenbergsche Unschärferelation in die Quere. Je genauer ich etwas zu definieren suche, desto mehr muss ich meinen Blick verengen und damit wird die Sache für mich enorm ungenau. Was für den einen Kunst ist – ist für den anderen der totale Quatsch und umgedreht. Für mich ist Kunst die Möglichkeit, mich auszudrücken und in meiner mir ureigenen Form etwas zu erschaffen. Und genau das fasziniert mich auch an der Kunst anderer, egal ob bildende oder darstellende Kunst. Es geht immer um das tiefe innere Selbst des Anderen, das mich da anschaut, wie seltsam das einem auch erscheinen mag. Ob das einen Sinn hat? Ich weiß nicht, vielleicht genau diesen…

Wenn du, als Malerin und Beobachterin, die Möglichkeit hättest, die optimale Welt zu bauen. Wie sähe diese Welt aus?

(Lacht) Nun, du würdest mich wohl nicht mehr nach der Beatmungstechnik für Kunstinteressierte befragen…, oder dich von meiner Vita erschlagen lassen… Weil so etwas nicht mehr wichtig wäre im Vergleich zu anderen. Jeder Mensch hätte die Möglichkeit, sein Leben so zu leben, wie er es gern möchte. Jedem Menschen würden die gleichen Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben zukommen. Der Wert eines Menschen würde sich einfach aus seinem Dasein ergeben. Unser Umgang miteinander würde sich aus gegenseitigen Wohlwollen und Respekt erzeugen und Freude am Sein wäre normal. Dinge wie Armut, Krieg und Fremdbestimmung wären einfach nicht mehr als gesellschaftliche Fakten akzeptiert und würden gemeinsam zur Auflösung gebracht werden. Das wär doch mal was, oder?

Oh ja, liebe Anke. Danke für das Gespräch.

Anke Gesell mit ihrer Homepage:

www.ankegesell.de


Print Friendly, PDF & Email
 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr


Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Mittwoch, der 12. August 2020: Corona-Verharmloser/-innen spucken auf die Gesundheit anderer
Die Maske ist zum umkämpften Symbol geworden. Foto: Jasmin Sessler, Pixabay

Foto: Jasmin Sessler, Pixabay

Für alle Leser/-innenEine Frau ohne Gesichtsmaske soll einen Supermarktmitarbeiter gekratzt, geschlagen und bespuckt haben. Das berichtet die Polizei heute. Zuvor hatten Corona-Verharmloser/-innen zu Verstößen gegen die Maskenpflicht aufgerufen. Außerdem: Ein MDR-Beitrag über die „Basis“ der SPD in Leipzig verrät wenig und die geplante Verfassungsschutz-Reform stößt auf ein geteiltes Echo. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 12. August 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.
Eine Ausstellung im Café Wagner würdigt die im Juli verstorbene Pop-Art-Künstlerin Jeannette Pietrowski-Siefke

Foto: privat

Für alle LeserDas Café Wagner am Richard-Wagner-Platz ehrt am Freitag, 14. August, die im Juli verstorbene Leipziger Pop-Art-Künstlerin Jeannette Pietrowski-Siefke (1978 bis 2020) mit Ausstellung und der Widmung eines Nachwuchs-Kunstpreises. Sie hatte ihre eigene, besonders treue Anhängerschaft weit über Leipzig hinaus. Und im Café Wagner hielt sie sich gern auf.
Mehr Kompetenzen, aber auch mehr Stress: Die Coronakrise ist eine echte Herausforderung für Studierende
Hörsaal im Geutebrück-Bau. Foto: Stephan Floss/HTWK Leipzig

Foto: Stephan Floss/HTWK Leipzig

Für alle LeserMit der Coronakrise haben sich nicht nur die technischen und digitalen Kompetenzen der Studierenden verbessert, die Mehrheit der Studierenden an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (rund 80 Prozent) hat eigenen Aussagen zufolge auch gelernt, sich besser an veränderte Bedingungen anzupassen: Die Fähigkeiten zum Selbstmanagement haben sich unterschiedlich, aber mehrheitlich doch positiv entwickelt. Die psychische Belastung ist hingegen stark gestiegen.
Erneute Sperrung nach Leichenfund: Polizei lässt Inselteich abpumpen
Der Inselteich ist seit Mittwochfrüh erneut weiträumig gesperrt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser Wer hat den 68-jährigen Mann getötet, dessen Leiche vergangenen Donnerstag aus dem Inselteich im Clara-Zetkin-Park gezogen wurde? Einen Schlüssel zur Antwort auf diese Frage erhoffen sich die Ermittler offenbar im Teich selbst, der seit dem Morgen erneut weiträumig abgesperrt ist und abgepumpt wird.
Alte Merseburger Gleisstrecke könnte tatsächlich zum ausgebauten Radweg werden
Die Merseburger Gleisstrecke auf der Karte HauptnetzRad der Stadt Leipzig. Karte: Stadt Leipzig

Karte: Stadt Leipzig

Für alle LeserMan darf ja mal träumen. Und tatsächlich ist dieser Traum schon acht Jahre alt. 2012 verkaufte die Bahn die seit 1999 nicht mehr genutzte Gleisstrecke Merseburg–Leipzig-Leutzsch an einen Privatinteressenten, der daraus eine Radstrecke entwickeln wollte. Eine famose Idee, wenn man bedenkt, dass man auf so einer Strecke als Radfahrer vom Kraftverkehr unbehelligt von Leutzsch bis nach Gundorf und zum Elster-Saale-Kanal käme. Der Traum ist nicht tot.
Noch ist kein einziges Problem am Frachtflughafen Leipzig/Halle im Sinn der betroffenen Bürger gelöst
Demonstration für ein Nachtflugverbot am Flughafen Leipzig/Halle. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserIm Juni schrieb die Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute“ an den sächsischen Umweltminister Wolfram Günther, um die Staatsregierung aufzufordern, auch ein Gegengutachten der Bürgerinitiative zum geplanten Frachtflughafenausbau am Leipziger Flughafen durch die Staatsregierung zu finanzieren. Im Anschluss kam auch ein Termin mit dem Minister zustande. Das Gespräch fand am 13. Juli im Neuen Rathaus in Leipzig statt. Das Ergebnis: ein weiterer Brief.
Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ kritisiert die verkorkste Wohnungsbaupolitik von Bundesbauminister Seehofer
Dr. Ronald Rast. Foto: Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.

Foto: Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau e.V.

Für alle LeserEs passt hinten und vorne nicht, nicht nur in Leipzig, sondern in ganz Deutschland. 1,5 Millionen bezahlbare Wohnungen sollten in der aktuellen Legislaturperiode bis 2021 entstehen. Vollmundig hatte es die Regierungskoalition verkündet. Doch der zuständige Minister hat völlig fehlgesteuert. Selbst die Zahlen, die Bundesbauminister Horst Seehofer jetzt in einer Antwort auf eine Grünen-Anfrage im Bundestag herausgab, sind geschönt. Von der Aktion „Impulse für den Wohnungsbau“ wird er dafür heftig kritisiert.
Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten: Warum jeder Mensch einen Kompass für das Gute und das Böse hat
Markus Gabriel: Moralischer Fortschritt in dunklen Zeiten. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWir leben in einer Zeit der Fakenews, des großen Geplappers, der Schwurbler und Mythenerzähler. Ein Blick in die a-sozialen Netzwerke genügt, um die ganze Verwirrung sichtbar zu machen. Leute, die nicht mal wissenschaftliche Fakten akzeptieren, verkaufen sich als Aufklärer, Egomanen erfinden sich ihre „Wahrheiten“ selbst. Wird jetzt alles, was wir an Moral erworben haben, verramscht und verhökert? Das Buch des Philosophen Markus Gabriel ist wie eine riesengroße Tasse Espresso zum Wieder-Munterwerden.
Dienstag, der 11. August 2020: Scholz darf sich auf Unterstützung der Jusos freuen
Juso-Chef Kevin Kühnert will Olaf Scholz unterstützen. Foto: Stefan Müller, Flickr (CC BY 2.0)

Foto: Stefan Müller, Flickr (CC BY 2.0)

Für alle Leser/-innenNachdem die SPD gestern Olaf Scholz‘ Kanzlerkandidatur verkündete, sagten zügig wichtige Jusos ihre Unterstützung für den derzeitigen Vizekanzler zu. Auf Twitter sorgte aber ein heftiger Streit bereits für einen deaktivierten Account. Außerdem: Die Leipziger CDU-Fraktion wirft Grünen und Linken zu viele Anträge vor und das Landeskabinett treibt die Landarztquote voran. Die L-IZ fasst zusammen, was am Dienstag, den 11. August 2020, in Leipzig und darüber hinaus wichtig war.
Romantische Viecher auf der Terrasse der Moritzbastei
Romantische Viecher auf der Terrasse der Moritzbastei. Foto: TheaterTurbine

Foto: TheaterTurbine

Für alle LeserEs geht um die liebe Liebe. Denn die macht auch in Corona-Zeiten keine Pause. Auf der Terrasse der Moritzbastei feiert am Donnerstag, den 13. August, das Stück „Romantische Viecher“ Premiere. Die letzten dreieinhalb Wochen wurde unter der Sommerhitze final geprobt, bis Ende August spielt die TheaterTurbine unter freiem Himmel das Spiel der Gefühle.
Wenn die Grüne Liga eine Pressemitteilung von 2019 noch einmal verschickt: Statt Dürre-Jammerei Wasser in der Landschaft halten
Abgeerntetes Feld bei Wiederau. Foto: Michael Freitag

Foto: Michael Freitag

KommentarAll das, was wir derzeit mit immer mehr Hitzetagen, Dürre, vertrockneten Stadtbäumen, vertrockneten Wäldern erleben, war zu erwarten. Seit Jahren schon. Nichts anderes haben die Klimamodelle der Meteorologen seit 30 Jahren als wahrscheinliches Szenario beschrieben. Auch die Modellierungen des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie haben nichts anderes vorausgesagt. Aber die sächsische Politik hat nicht reagiert. Immer noch dominiert das alte, bequeme Denken, das alle Veränderungen ausbremst.
Leichenfund im Clara-Zetkin-Park: Polizei veröffentlicht Bild des Toten und bittet um Mithilfe + Update Identifizierung
Der abgesperrte Fundort der Leiche am Donnerstag. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle Leser Nach dem Fund einer Leiche im Inselteich des Clara-Zetkin-Parks am Donnerstag steht fest, dass es sich bei dem Toten um einen älteren Mann handelt und er gewaltsam zu Tode kam. Zur Klärung seiner Identität bittet die Leipziger Polizei nun die Öffentlichkeit um Unterstützung und hat ein Foto mit Beschreibung äußerer Merkmale des Mannes veröffentlicht.
Forschungsverbund sucht Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus Heimen und Jugendwerkhöfen der ehemaligen DDR
Weggesperrt aus der Welt. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle Leser„Mich kriegt nichts mehr klein.“ Frau Kastrati sagt das mit fester Stimme. Das ist nicht selbstverständlich. Sie war mehrere Jahre in einem Kinderheim und einem Jugendwerkhof in der ehemaligen DDR untergebracht. Sie hat erlebt, unterdrückt zu werden und in rigiden Regeln und Strukturen zu leben, in denen die eigenen Bedürfnisse wenig bis gar keinen Raum hatten. Viele Menschen, die in der DDR aufgewachsen sind, kennen den Satz „Wenn du nicht brav bist, kommst du nach Torgau.“
Zum Teil in Leipzig, zum größten Teil digital: Attac beteiligt sich am Kongress „Zukunft für alle“
Das war mal ein Teich. Foto: L-IZ

Foto: L-IZ

Für alle LeserDie Corona-Pandemie hat ziemlich schonungslos offengelegt, wo unsere entfesselte und globalisierte Wirtschaft ihre Grenzen hat, wo sie unsere Lebensgrundlagen zerstört und wo sie sogar unsere Fähigkeit, auf Pandemien zu reagieren, unterhöhlt. Mal ganz davon zu schweigen, wie sehr die entfesselte Konsumwirtschaft die Ursache für die massive Klimaerhitzung und die Zerstörung unserer Umwelt ist. Ein Kongress in Leipzig sollte das schon lange vor Corona thematisieren. Der findet nun vorwiegend online statt.
Veränderter Lehrbetrieb durch Corona ist auch für viele Student/-innen der Uni Leipzig eine extreme Belastung
Was die Student/-innen der Uni Leipzg als belastend empfinden. Grafik: StuRA der Uni Leipzig

Grafik: StuRA der Uni Leipzig

Für alle LeserCorona zwingt in allen Bereichen zum Umdenken, auch an den sächsischen Hochschulen. Denn auch die waren nicht wirklich darauf vorbereitet, dass ein Coronavirus den klassischen Hochschulbetrieb mit Massenvorlesungen, Seminaren und anderen Präsenzveranstaltungen völlig aushebeln würde. Früher, als es nicht einmal das Internet gab, hätte so eine Pandemie den Hochschulbetrieb völlig zum Erliegen gebracht. Aber auch heute ruckelt und rumpelt es noch, wie der StuRa der Uni Leipzig feststellt.